Sterne des Sports - Publikumspreis

Sterne des Sports

Jetzt für den Publikumspreis abstimmen!

Bildquelle: © BVR / DOSB 
Fotografen: Marius Schwarz, Gerald Matzka, Frank May

In wenigen Wochen wird in Deutschland wieder über Gold gejubelt. Denn am 26. Januar verleihen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken Raiffeisenbanken in Berlin zum 22. Mal die „Sterne des Sports“ in Gold für besonderes gesellschaftliches Engagement von Sportvereinen sowie für kreative Sportvereinsentwicklung. Auch in diesem Jahr wird darüber hinaus am Vorabend ein Publikumspreis für herausragenden persönlichen Einsatz im Sportverein vergeben.

Zur Wahl stehen:

· Denise de Vries vom VfL Rastede e.V. (Niedersachsen, Region Weser-Ems)

· Omar Fahmy vom FuNah e.V. (Niedersachsen)

· Paul Werdin von der DLRG Weimar e.V. (Thüringen)

Die drei Nominierten werden nacheinander vom 13. bis 15. Januar im ARD-Morgenmagazin vorgestellt, am 16. Januar folgt eine Zusammenfassung der Kurzporträts. Die Filme stehen zudem auf sportschau.de und sterne-des-sports.de zur Verfügung. Alle Interessierten können ab dem 13. Januar (6.00 Uhr) abstimmen - ganz einfach und jederzeit auf https://www.sterne-des-sports.de/abstimmung-publikumspreis . Die Wahl läuft bis Freitag, 23. Januar 2026, um 12.00 Uhr.

 

Gleich zwei der Nominierten kommen aus dem Schwimmsport: 

Denise de Vries: Übungsleiterin mit Vorbildcharakter

Sie schwimmt immer vorneweg: Denise de Vries ist die treibende Kraft der Initiative „Vom Tauchen zum Schwimmen - Schwimmerische Früherziehung im VfL Rastede“. Mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz ist die Übungsleiterin maßgeblich für den Erfolg des Konzeptes verantwortlich - und damit auch für den Erfolg bei den „Sternen des Sports“.

Sie begleitet mit ihrem Team Kinder teils ab dem Alter von zwölf Monaten, arbeitet bewusst in kleinen Gruppen und schafft durch Ruhe, Vertrauen und Kontinuität optimale Lernbedingungen. Die Kinder werden dabei nicht in kurzen Kursen „durchgeschleust“, sondern über mehrere Jahre hinweg altersunabhängig und in ihrem eigenen Lerntempo sicher an das Wasser herangeführt. Zudem wirkt Denise de Vries über den Verein hinaus als Referentin für den Niedersächsischen Schwimmverband und inspiriert andere Vereine, ihre Ausbildungskonzepte zu überdenken. Ihr Engagement macht den VfL Rastede zu einem echten Vorbild für moderne, nachhaltige und gesellschaftlich relevante Schwimmausbildung.

Paul Werdin: prägender Impulsgeber bei der DLRG Weimar

Die DLRG Weimar lebt ihr Engagement im Behinderten- und Rehabilitationssport im Besonderen durch die Energie und Weitsicht von Paul Werdin. Er ist prägender Impulsgeber hinter einem Angebot, das weit über klassischen Gesundheitssport hinausgeht und älteren Menschen sowie Menschen mit Einschränkungen echte Gemeinschaft, Orientierung und Lebensqualität eröffnet. Unter seiner Leitung stehen regelmäßige Bewegungsangebote im Wasser und an Land im Zentrum - ergänzt durch den von ihm mitgestalteten monatlichen „Vereinsmittwoch Rehasport“, der Bewegung, Austausch, Prävention und soziale Teilhabe miteinander verzahnt. Dabei werden Themen wie Medienkompetenz, Ernährung oder Erste Hilfe praxisnah vermittelt, während gemeinsame Aktivitäten wie Wandertage sozialer Isolation entgegenwirken und den Zusammenhalt fördern. Paul Werdin zeigt mit seinem unermüdlichen Einsatz, wie niedrigschwellige, zugewandte Vereinsarbeit körperliche Fitness, mentale Stärke und gesellschaftliche Integration bis ins hohe Alter ermöglichen kann - und macht die DLRG Weimar damit zu einem Vorbild gelebter sozialer Verantwortung. 

 

Zwei schöne Beispiele, die zeigen, dass Schwimmsport im Verein für alle Generationen möglich ist und wie vielfältig dabei das Engagement der Ehrenamtlichen in den Vereinen und Verbänden ist. 

 

Unter den 17 Nominierten für den Bundessieg und damit Großen Stern des Sports in Gold ist neben dem Vfl Rastede und der DLRG Weimar mit dem Bremer SC ein weiterer Schwimmverein. Der Bremer SC hat gemeinsam mit Special Olympics Bremen den inklusiven Bremen-Cup 2025 ins Leben gerufen – den ersten Schwimmwettkampf der Region, bei dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam antreten. Absoluter Höhepunkt waren die Unified-Staffeln mit gemischten Teams aus Menschen mit und ohne Handicap. Das Projekt fördert Begegnung, Verständnis und Gleichberechtigung, schließt eine wichtige Lücke im Sportangebot und setzt ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion im norddeutschen Schwimmsport.

Alle Infos zum Bundesfinale und den Nominierten für die Sterne des Sports sind unter www.sterne-des-sports.de zu finden. 

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