Team D erhält weiteren Zuwachs

Aufgrund von Nachrücker*innen in den fünf Sportarten Judo, Kanu-Rennsport, Leichtathletik, Ringen und Tischtennis stoßen acht weitere Athlet*innen zum Team D dazu.

Insgesamt umfasst das Team D Paris 2024 damit nun 470 Athlet*innen (davon 44 Ersatzathlet*innen).

Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark.

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:

Judo (1 Athlet / 1 M): Eduard Trippel (-90 kg / JC Rüsselsheim)

Kanu-Rennsport (1 Athletin / 1 F): Enja Rößeling (K1 500 m / KG Essen)

Leichtathletik (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nele Weßel (1500 m / TV Waldstraße Wiesbaden) - Manuel Mordi (110 m Hürden / HSV) Velten Schneider (3000 m Hindernis / VfL Sindelfingen)

Ringen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Annika Wendle (Freistil 53 kg / ASV Altenheim) - Lucas Lazogianis (griech-röm. 97 kg / SG Weilimdorf)

Tischtennis (1 Ersatzathletin / 1 F): Yuan Wan** (Mannschaft / TTC Weinheim)

**Yuan Wan wurde als Ersatzathletin nachnominiert, dafür rückt Annett Kaufmann, zuvor Ersatzathletin, aufgrund einer Verletzung von Ying Han ins Team auf

Einkleidung des Team Deutschland

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Material von der Einkleidung inklusive Porträtfotos zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de bzw. auf https://medien.teamdeutschland.de

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.

Alle Informationen auf teamdeutschland.de 

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.

(Quelle: DOSB)

Team D erhält weiteren Zuwachs

Aufgrund von Nachrücker*innen in den fünf Sportarten Judo, Kanu-Rennsport, Leichtathletik, Ringen und Tischtennis stoßen acht weitere Athlet*innen zum Team D dazu.

Insgesamt umfasst das Team D Paris 2024 damit nun 470 Athlet*innen (davon 44 Ersatzathlet*innen).

Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark.

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:

Judo (1 Athlet / 1 M): Eduard Trippel (-90 kg / JC Rüsselsheim)

Kanu-Rennsport (1 Athletin / 1 F): Enja Rößeling (K1 500 m / KG Essen)

Leichtathletik (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nele Weßel (1500 m / TV Waldstraße Wiesbaden) - Manuel Mordi (110 m Hürden / HSV) Velten Schneider (3000 m Hindernis / VfL Sindelfingen)

Ringen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Annika Wendle (Freistil 53 kg / ASV Altenheim) - Lucas Lazogianis (griech-röm. 97 kg / SG Weilimdorf)

Tischtennis (1 Ersatzathletin / 1 F): Yuan Wan** (Mannschaft / TTC Weinheim)

**Yuan Wan wurde als Ersatzathletin nachnominiert, dafür rückt Annett Kaufmann, zuvor Ersatzathletin, aufgrund einer Verletzung von Ying Han ins Team auf

Einkleidung des Team Deutschland

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Material von der Einkleidung inklusive Porträtfotos zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de bzw. auf https://medien.teamdeutschland.de

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.

Alle Informationen auf teamdeutschland.de 

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.

(Quelle: DOSB)

Gemeinsam mehr Teilhabe gestalten

Vom 12.-14. September findet in Leipzig unter dem Motto „#SportFürAlle - Gemeinsam Teilhabe gestalten“ das erste gemeinsame Fachforum Diversity des DOSB statt. Für mich persönlich ein Grund zur Freude und ein klarer Schritt nach vorne. 

Doch ich vernehme auch kritische Stimmen rund um das Fachforum: „Diversity, was ist das eigentlich?“, „geht das nicht an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei?“, „wo bleiben denn da unsere Themen? Frauen? Inklusion? Integration?“. 

Ich bin überzeugt: Von mehr Diversity profitiert der gesamte deutsche Sport! Für mich bedeutet Diversity, diskriminierungsfreien Zugang zum und Teilhabe im Sport für alle Menschen zu ermöglichen, unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher und sexueller Identität, Behinderungen, Nationalität und ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter, und sozialer Herkunft. Die Realität zeigt jedoch, dass bestimmte Personengruppen, wie z.B. Frauen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationsgeschichte immer noch stark unterrepräsentiert sind im Sport, vor allem auf Führungsebene. In Deutschland beläuft sich derzeit der Anteil von Frauen auf ca. 51%, der von Menschen mit Migrationsgeschichte auf fast 30%, der von Menschen mit Schwerbehinderung auf fast 10%, und der von queeren Menschen auf ca. 7%  - um nur 4 von Marginalisierung betroffene Gruppen zu nennen. Der deutsche Sport kann es sich schlicht nicht leisten, das Potenzial dieser Gruppen nicht voll auszuschöpfen. Die Zukunft des deutschen Sports ist abhängig davon, wie es uns in den nächsten Jahren gelingen wird, aus diesen und anderen von Marginalisierung betroffenen Zielgruppen Mitglieder, Ehrenamtliche, Sportler*innen, Fans, Vorstands- und Präsidiumsmitglieder zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um die bloße Quantität, sondern auch um Qualität. Zahlreiche Studien belegen, dass vielfältige Teams bessere Entscheidungen treffen und erfolgreicher sind, sowohl in der Wirtschaft als auch im Sport. 

Die Frage ist, wie kann es uns gelingen, diese Personengruppen für den Sport zu gewinnen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl und willkommen fühlen, in der sich alle einbringen und engagieren wollen? Hier kommt das Fachforum Diversity ins Spiel. In der Vergangenheit gab es drei getrennt tagende Fachforen: Inklusion, Integration und Frauen- und Geschlechtergleichstellung. Diese haben sich primär mit den jeweils für sie relevanten Zielgruppen auseinandergesetzt. In den letzten Jahren gab es bereits eine Öffnung hin zu einer intersektionalen Betrachtung. Was heißt das? Menschen und die Erfahrungen, die sie machen, werden nicht nur von einer einzigen Diversitäts-Dimension beeinflusst. Frauen zum Beispiel haben spezifische Herausforderungen im Sport – aber die können weiter verstärkt werden, wenn weitere Vielfaltsdimensionen dazu kommen, zum Beispiel Migrationsgeschichte oder Behinderungen. Als blinde Frau kenne ich mich da leider besser aus, als mir lieb wäre.  

Das Fachforum Diversity geht nun einen Schritt weiter, indem es einzelne Vielfaltsdimensionen nicht nur intersektional betrachtet, sondern alle sieben Dimensionen in ihrer Gesamtheit adressiert. Warum ist das sinnvoll? Die einzelnen Bereiche stehen teilweise vor sehr ähnlichen Problemen und Herausforderungen. Ein Beispiel: Personalgewinnung. Egal, welche marginalisierte Zielgruppe gewonnen werden soll, es gilt bestimmte Aspekte zu beachten, die für alle gelten, z.B.: Wo veröffentlichen wir Stellenanzeigen? Wie formulieren wir diversitässensibel? Haben wir vorurteilsfreie Auswahlverfahren? Sind Zielvorgaben oder Quoten sinnvoll? Etc. Durch den Austausch und das Miteinander können die verschiedenen Fachbereiche von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es können Synergien genutzt und Kompetenzen gebündelt werden. In der Wirtschaft ist es mittlerweile längst üblich, so genannte „Diversity, Equity & Inclusion“-Abteilungen zu haben, die alle Vielfaltsdimensionen im Blick haben. Im Sport fängt diese Entwicklung gerade erst an. Wichtig ist hierbei, dass die einzelnen Dimensionen nicht untergehen, sondern gleichwertig betrachtet werden. Genau das wollen wir im Fachforum Diversity ermöglichen. Es soll sowohl Raum geben für die drei individuellen Themenbereiche Inklusion, Integration und Frauen/Vielfalt/Geschlechtergleichstellung, als auch für übergreifende Diversity-Themen. Dadurch können wir fachbereichsübergreifend voneinander lernen, uns vernetzen, strategische Allianzen bilden und gemeinsam umsetzbare Ideen und Maßnahmen entwickeln, wie wir #SportFürAlle ermöglichen können. Denn gemeinsam sind wir nicht nur die klare Mehrheit in der deutschen Bevölkerung - gemeinsam sind wir auch die Zukunft des deutschen Sports!  

Ich freue mich darauf, Euch im September in Leipzig zu sehen! 

(Autorin: Verena Bentele, Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes)

Gemeinsam mehr Teilhabe gestalten

Vom 12.-14. September findet in Leipzig unter dem Motto „#SportFürAlle - Gemeinsam Teilhabe gestalten“ das erste gemeinsame Fachforum Diversity des DOSB statt. Für mich persönlich ein Grund zur Freude und ein klarer Schritt nach vorne. 

Doch ich vernehme auch kritische Stimmen rund um das Fachforum: „Diversity, was ist das eigentlich?“, „geht das nicht an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei?“, „wo bleiben denn da unsere Themen? Frauen? Inklusion? Integration?“. 

Ich bin überzeugt: Von mehr Diversity profitiert der gesamte deutsche Sport! Für mich bedeutet Diversity, diskriminierungsfreien Zugang zum und Teilhabe im Sport für alle Menschen zu ermöglichen, unabhängig von Geschlecht, geschlechtlicher und sexueller Identität, Behinderungen, Nationalität und ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter, und sozialer Herkunft. Die Realität zeigt jedoch, dass bestimmte Personengruppen, wie z.B. Frauen, Menschen mit Behinderungen und Menschen mit Migrationsgeschichte immer noch stark unterrepräsentiert sind im Sport, vor allem auf Führungsebene. In Deutschland beläuft sich derzeit der Anteil von Frauen auf ca. 51%, der von Menschen mit Migrationsgeschichte auf fast 30%, der von Menschen mit Schwerbehinderung auf fast 10%, und der von queeren Menschen auf ca. 7%  - um nur 4 von Marginalisierung betroffene Gruppen zu nennen. Der deutsche Sport kann es sich schlicht nicht leisten, das Potenzial dieser Gruppen nicht voll auszuschöpfen. Die Zukunft des deutschen Sports ist abhängig davon, wie es uns in den nächsten Jahren gelingen wird, aus diesen und anderen von Marginalisierung betroffenen Zielgruppen Mitglieder, Ehrenamtliche, Sportler*innen, Fans, Vorstands- und Präsidiumsmitglieder zu gewinnen. Dabei geht es nicht nur um die bloße Quantität, sondern auch um Qualität. Zahlreiche Studien belegen, dass vielfältige Teams bessere Entscheidungen treffen und erfolgreicher sind, sowohl in der Wirtschaft als auch im Sport. 

Die Frage ist, wie kann es uns gelingen, diese Personengruppen für den Sport zu gewinnen und eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle wohl und willkommen fühlen, in der sich alle einbringen und engagieren wollen? Hier kommt das Fachforum Diversity ins Spiel. In der Vergangenheit gab es drei getrennt tagende Fachforen: Inklusion, Integration und Frauen- und Geschlechtergleichstellung. Diese haben sich primär mit den jeweils für sie relevanten Zielgruppen auseinandergesetzt. In den letzten Jahren gab es bereits eine Öffnung hin zu einer intersektionalen Betrachtung. Was heißt das? Menschen und die Erfahrungen, die sie machen, werden nicht nur von einer einzigen Diversitäts-Dimension beeinflusst. Frauen zum Beispiel haben spezifische Herausforderungen im Sport – aber die können weiter verstärkt werden, wenn weitere Vielfaltsdimensionen dazu kommen, zum Beispiel Migrationsgeschichte oder Behinderungen. Als blinde Frau kenne ich mich da leider besser aus, als mir lieb wäre.  

Das Fachforum Diversity geht nun einen Schritt weiter, indem es einzelne Vielfaltsdimensionen nicht nur intersektional betrachtet, sondern alle sieben Dimensionen in ihrer Gesamtheit adressiert. Warum ist das sinnvoll? Die einzelnen Bereiche stehen teilweise vor sehr ähnlichen Problemen und Herausforderungen. Ein Beispiel: Personalgewinnung. Egal, welche marginalisierte Zielgruppe gewonnen werden soll, es gilt bestimmte Aspekte zu beachten, die für alle gelten, z.B.: Wo veröffentlichen wir Stellenanzeigen? Wie formulieren wir diversitässensibel? Haben wir vorurteilsfreie Auswahlverfahren? Sind Zielvorgaben oder Quoten sinnvoll? Etc. Durch den Austausch und das Miteinander können die verschiedenen Fachbereiche von den Erfahrungen der anderen profitieren. Es können Synergien genutzt und Kompetenzen gebündelt werden. In der Wirtschaft ist es mittlerweile längst üblich, so genannte „Diversity, Equity & Inclusion“-Abteilungen zu haben, die alle Vielfaltsdimensionen im Blick haben. Im Sport fängt diese Entwicklung gerade erst an. Wichtig ist hierbei, dass die einzelnen Dimensionen nicht untergehen, sondern gleichwertig betrachtet werden. Genau das wollen wir im Fachforum Diversity ermöglichen. Es soll sowohl Raum geben für die drei individuellen Themenbereiche Inklusion, Integration und Frauen/Vielfalt/Geschlechtergleichstellung, als auch für übergreifende Diversity-Themen. Dadurch können wir fachbereichsübergreifend voneinander lernen, uns vernetzen, strategische Allianzen bilden und gemeinsam umsetzbare Ideen und Maßnahmen entwickeln, wie wir #SportFürAlle ermöglichen können. Denn gemeinsam sind wir nicht nur die klare Mehrheit in der deutschen Bevölkerung - gemeinsam sind wir auch die Zukunft des deutschen Sports!  

Ich freue mich darauf, Euch im September in Leipzig zu sehen! 

(Autorin: Verena Bentele, Vizepräsidentin des Deutschen Olympischen Sportbundes)

Sportabzeichen-Tourstopp in Berlin

Erstklassiges Sportwetter am 7. und 8. Juli, eine hervorragende Organisation und das moderne Sport Centrum des SC Siemensstadt (SCS): Das waren beste Voraussetzungen für den fünften Stopp der Sportabzeichen-Tour 2024, die nach ihrer jüngsten Visite 2019 in diesem Jahr wieder in Berlin zu Gast war - auf ihrer Jubiläumstour zum 20jährigen Bestehen. Aber nicht nur die Sportabzeichen-Tour hat in diesem Jahr Grund zum Feiern: Der Landessportbund Berlin wird 75 Jahre alt und das Sportzentrum des SC Siemensstadt blickt auf 40 Jahre erfolgreichen Sportbetrieb zurück - das wurde am Sonntag von ca. 2.000 Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung und am Montag von weiteren ca. 2.000 Schüler*innen und Menschen aus Behindertenwerkstätten gebührend gefeiert.

Ein bunter “Berliner Familiensport Sonntag” mit vielen Attraktionen

Der “Berliner Familiensport Sonntag” wurde um 12 Uhr offiziell eröffnet von Matthias Brauner, dem Vorsitzenden des SC Siemensstadt, Anke Nöcker, der Abteilungsleiterin Sportentwicklung des LSB, Alexandra Pensky vom Bereich Breiten- und Gesundheitssport des DOSB und Dr. Christian Segal, dem Vertriebsleiter der Berliner Sparkasse. Alle wünschten den anwesenden Menschen mit und ohne Behinderung einen erfolgreichen Sporttag und - vor allem - viel Spaß.

Ausdrücklich bedankten sich alle bei den etwa 250 freiwilligen Helfer*innen von LSB und SCS, die durch ihren enormen Einsatz einen perfekt organisierten Tourstopp möglich gemacht haben. Alexandra Pensky betonte: “Es ist toll zu sehen, mit welcher Begeisterung hier vor Ort monatelang vorbereitet und organisiert wurde. Ohne das zusätzliche ehrenamtliche Engagement wären Events wie der Tourstopp in Berlin nicht möglich - die großartige Stimmung hier spricht für sich.”

Danach ging es für alle Sportbegeisterten an die Stationen. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, die Disziplinen des erweiterten Leistungskataloges im Bereich Kraft, Push-Ups/Liegestützen, Crunches/Bauchpresse, Triceps-Dips/Beugestützen und Pull-Ups/Klimmzüge am Stand der DAK auszuprobieren oder direkt abzulegen. Für die Kleinen gab es das Mini-Sportabzeichen mit den Maskottchen Hoppel und Bürste, außerdem konnten das Fußballabzeichen des DFB und das Tischtennisabzeichen des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) abgelegt werden.

Auch auf der Bühne des Sport Centers Siemensstadt war allerhand los: Kirsten Hansch vom Landestanzsportverband Berlin (LTV) präsentierte Tanzgruppen aus der 1. bis 4. Klasse aus Berliner Grundschulen, drei junge Showakrobatinnen vom SCS zeigten ihr Können und bemerkten nebenbei, gerade zum dritten Mal Berliner Meister geworden zu sein. Tanzgruppen des Mädchen- und Jugendsportzentrums Centre Talma begeisterten alle Zuschauer*innen nicht nur mit ihren mitreißenden Tänzen, sondern auch mit Inhalten: Ihre Aktion “One Billion Rising” gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zieht als Teil einer weltweiten Kampagne jährlich am Valentinstag tausende Besucher*innen vor das Brandenburger Tor.

Auch das Tanzsternchen, ein Abzeichen vom LTV Berlin konnte abgelegt werden - auf der Bühne von jungen Tänzer*innen als “Live-Abnahme” präsentiert.

Als gutes Beispiel für ihre Schüler*innen gingen vier Lehrer*innen voran, die im Rahmen der Sportabzeichen-Team-Challenge als Vierer-Team ausgezeichnet wurden und am Montag mit ihren Schulklassen erneut am Start waren.

Das wichtige Thema Inklusion wurde in mehreren Gesprächsrunden mit Thorsten Baumeister, dem Event-Inklusionsmanager im Sport des Deutschen Behinderten-Sportverbandes und weiteren Gästen, unter anderem vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband Berlin, auf die Bühne gebracht. Baumeister kündigte unter anderem einen „BUDDY”-Sportabzeichen-Tag unter dem Motto „Miteinander füreinander” an, für den Menschen mit und ohne Behinderung  gemeinsam trainieren und meinte: „Wir wollen, dass alle Menschen selbstbestimmt am Sport teilhaben können und wollen mit dem „BUDDY”-Sportabzeichen dafür sorgen, dass Denkbarrieren und damit Ängste abgebaut werden.” Konkret sichtbar wurde diese Entwicklung am blinden Sportler Jörg von de Fenn und seiner Trainingspartnerin Anja Baukus: „Für mich ist das alles ganz normal. Er ist ein ganz normaler Mensch wie jeder andere und das sollten alle Menschen so sehen, was in unserer Gesellschaft noch nicht ganz so gelebt wird. Ich behandele ihn genauso wie jeden anderen Menschen, der um mich rum ist: liebevoll und nett, wie wir alle miteinander umgehen sollten. Ich bin froh, dass Jörg an meiner Seite ist und das ist auch umgekehrt so.”

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Bühnenprogramm von einer Rhönrad-Show, Rope Skipping-Vorführungen und von Rock’n’Roll-Präsentationen, letztere vom Club „Butterfly”, dem ältesten Rock’n’Roll Club Deutschlands (Gründungsjahr 1956).

Ein weiterer toller Sporttag in Berlin - der Montag mit etwa 2.000 Schüler*innen und Menschen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Am Montag waren dann etwa 2.000 Mädchen und Jungen der angemeldeten Schulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung dran. Nach der offiziellen Eröffnung am Morgen mit dem DOSB-Vorstandsvorsitzenden Torsten Burmester, dem Präsidenten des LSB Thomas Härtel, Heike Brömse und Thorsten Süfke aus dem Vorstand des SCS sowie Anja Mittag-Lehmann von der Berliner Sparkasse folgte ein gemeinsames Aufwärmen zusammen mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer, bevor sich die Mädchen und Jungen auf die einzelnen Prüfstationen für das Deutsche Sportabzeichen verteilten.

DOSB-Präsident Torsten Burmester: „Wir setzen hier ein deutliches Zeichen für mehr Bewegung in der Bevölkerung und sehen, wie die Kinder gemeinsam Sport machen und sich gegenseitig unterstützen. Auch wenn wir regelmäßig Spitzensportler*innen bei den Tourstopps dabei haben, bleibt der Spaß an der Bewegung das Wichtigste - und die Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens sind so breit gefächert, dass jede/r mit ein bisschen Training das Sportabzeichen erreichen kann.”

Burmester erinnerte darüber hinaus an ein weiteres Jubiläum: „Im September 1913, vor 111 Jahren, haben hier in Berlin 22 Menschen zum ersten Mal ihr Sportabzeichen abgelegt.”

Thomas Härtel, Präsident des LSB, ergänzte: „Wie wichtig der Sport in der Bevölkerung ist, sehen wir nicht zuletzt daran, dass in Berlin innerhalb der beiden letzten Jahre fast 100.000 Menschen den Weg neu in die Sportvereine gefunden haben. Menschen haben das Bedürfnis nach Sport, nach Bewegung, nach Gemeinschaft - und insofern freue ich mich, heute alle die Kinder zu sehen, die mit einer großen Begeisterung dabei sind. Das Schulalter ist das beste Alter, um mit dem Sport anzufangen.”

Spitzensportler feuern an und geben Tipps

Motivation und wertvolle Tipps für die verschiedenen Disziplinen bekamen die Schüler*innen von drei sympathischen Spitzensportlern: Der 16-fache Paralympics-Sieger im alpinen Skisport Gerd Schönfelder war als Sportabzeichen-Botschafter der Sparkassen-Finanzgruppe dabei. Begleitet wurde er von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen als Sportbotschafter von Ernsting’s family und Frank Busemann, dem Olympiazweiten im Zehnkampf von Atlanta 1996, der für kinder Joy of Moving nach Berlin gekommen war. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Gerd Schönfelder über seine Motivation: „Sport tut einfach unwahrscheinlich gut. Man fühlt sich deutlich wohler, wenn man sich ab und zu an seine Grenzen herantastet, mal so richtig kaputt und durchgeschwitzt ist und sich danach wieder erholt. Die Glückshormone, die der Körper ausschüttet, sind einfach durch nichts zu ersetzen.“

Ganz so viele Glückshormone schüttete sein Körper bei einem spontanen Wettbewerb der drei Sportbotschafter mit drei Grundschüler*innen im 3er-Seilspringen dann nicht aus: Mika, Hannah und Charlie schafften 49 Sprünge in einer Minute, für die drei Spitzensportler war bei 48 Sprüngen Schluss.

Friedhard Teuffel, der Direktor des LSB und Tischtennisfan, erklärte bei einer Vorführung seiner Sportart, warum Tischtennis so beliebt ist: “Es ist eine Sportart für alle. Jeder kann mitmachen, ob Jung oder Alt, und mit ein bisschen Übung stellen sich schnell Erfolge ein” - deutlich zu sehen beim Tischtennisabzeichen des DTTB, welches ebenfalls abgelegt werden konnte.

Erfolgreich waren auch die Mädchen und Jungen, die sich im Anschluss am Tanzsternchen-Abzeichen des DTV versuchten: alle bestanden die Prüfung. Insgesamt wurden an beiden Tagen in Berlin rund 250 Tanzsternchen-Abzeichen abgelegt.

Mit einer weiteren Attraktion wurde der Tag für die anwesenden Schüler*innen abgerundet: Während der Autogrammstunde waren die drei Sportbotschafter der Nationalen Förderer von den Mädchen und Jungen regelrecht belagert - aber jede/r bekam ein persönliches Autogramm.

Selbstverständlich hatten die Organisatoren auch in Berlin für ein kurzweiliges Rahmenprogramm gesorgt: Den ganzen Tag über waren Mitmachangebote wie das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen-Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula-Hoop umlagert. Im Bereich Inklusion waren Rollstuhlbasketball und ein Rollstuhl-Parcours stark frequentiert. Es gab Kistenklettern, Hüpfburgen, eine Torschussanlage und viele weitere Aktionen zu entdecken. Auch in Berlin vor Ort mit einem Informationsstand und Mitmachangebot war die Initiative „Bewegung gegen Krebs” vom DOSB, der Deutschen Krebshilfe und der Sporthochschule Köln.

Am Nachmittag verabschiedete sich die Sportabzeichen-Tour nach zwei erlebnisreichen Sporttagen dann Richtung Ostsee - gleich am Mittwoch, 10.7.2024 steigt der nächste Tourstopp in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern.

(Quelle: DOSB)

Sportabzeichen-Tourstopp in Berlin

Erstklassiges Sportwetter am 7. und 8. Juli, eine hervorragende Organisation und das moderne Sport Centrum des SC Siemensstadt (SCS): Das waren beste Voraussetzungen für den fünften Stopp der Sportabzeichen-Tour 2024, die nach ihrer jüngsten Visite 2019 in diesem Jahr wieder in Berlin zu Gast war - auf ihrer Jubiläumstour zum 20jährigen Bestehen. Aber nicht nur die Sportabzeichen-Tour hat in diesem Jahr Grund zum Feiern: Der Landessportbund Berlin wird 75 Jahre alt und das Sportzentrum des SC Siemensstadt blickt auf 40 Jahre erfolgreichen Sportbetrieb zurück - das wurde am Sonntag von ca. 2.000 Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung und am Montag von weiteren ca. 2.000 Schüler*innen und Menschen aus Behindertenwerkstätten gebührend gefeiert.

Ein bunter “Berliner Familiensport Sonntag” mit vielen Attraktionen

Der “Berliner Familiensport Sonntag” wurde um 12 Uhr offiziell eröffnet von Matthias Brauner, dem Vorsitzenden des SC Siemensstadt, Anke Nöcker, der Abteilungsleiterin Sportentwicklung des LSB, Alexandra Pensky vom Bereich Breiten- und Gesundheitssport des DOSB und Dr. Christian Segal, dem Vertriebsleiter der Berliner Sparkasse. Alle wünschten den anwesenden Menschen mit und ohne Behinderung einen erfolgreichen Sporttag und - vor allem - viel Spaß.

Ausdrücklich bedankten sich alle bei den etwa 250 freiwilligen Helfer*innen von LSB und SCS, die durch ihren enormen Einsatz einen perfekt organisierten Tourstopp möglich gemacht haben. Alexandra Pensky betonte: “Es ist toll zu sehen, mit welcher Begeisterung hier vor Ort monatelang vorbereitet und organisiert wurde. Ohne das zusätzliche ehrenamtliche Engagement wären Events wie der Tourstopp in Berlin nicht möglich - die großartige Stimmung hier spricht für sich.”

Danach ging es für alle Sportbegeisterten an die Stationen. Ein besonderes Highlight war die Möglichkeit, die Disziplinen des erweiterten Leistungskataloges im Bereich Kraft, Push-Ups/Liegestützen, Crunches/Bauchpresse, Triceps-Dips/Beugestützen und Pull-Ups/Klimmzüge am Stand der DAK auszuprobieren oder direkt abzulegen. Für die Kleinen gab es das Mini-Sportabzeichen mit den Maskottchen Hoppel und Bürste, außerdem konnten das Fußballabzeichen des DFB und das Tischtennisabzeichen des Deutschen Tischtennis Bundes (DTTB) abgelegt werden.

Auch auf der Bühne des Sport Centers Siemensstadt war allerhand los: Kirsten Hansch vom Landestanzsportverband Berlin (LTV) präsentierte Tanzgruppen aus der 1. bis 4. Klasse aus Berliner Grundschulen, drei junge Showakrobatinnen vom SCS zeigten ihr Können und bemerkten nebenbei, gerade zum dritten Mal Berliner Meister geworden zu sein. Tanzgruppen des Mädchen- und Jugendsportzentrums Centre Talma begeisterten alle Zuschauer*innen nicht nur mit ihren mitreißenden Tänzen, sondern auch mit Inhalten: Ihre Aktion “One Billion Rising” gegen Gewalt an Mädchen und Frauen zieht als Teil einer weltweiten Kampagne jährlich am Valentinstag tausende Besucher*innen vor das Brandenburger Tor.

Auch das Tanzsternchen, ein Abzeichen vom LTV Berlin konnte abgelegt werden - auf der Bühne von jungen Tänzer*innen als “Live-Abnahme” präsentiert.

Als gutes Beispiel für ihre Schüler*innen gingen vier Lehrer*innen voran, die im Rahmen der Sportabzeichen-Team-Challenge als Vierer-Team ausgezeichnet wurden und am Montag mit ihren Schulklassen erneut am Start waren.

Das wichtige Thema Inklusion wurde in mehreren Gesprächsrunden mit Thorsten Baumeister, dem Event-Inklusionsmanager im Sport des Deutschen Behinderten-Sportverbandes und weiteren Gästen, unter anderem vom Behinderten- und Rehabilitationssportverband Berlin, auf die Bühne gebracht. Baumeister kündigte unter anderem einen „BUDDY”-Sportabzeichen-Tag unter dem Motto „Miteinander füreinander” an, für den Menschen mit und ohne Behinderung  gemeinsam trainieren und meinte: „Wir wollen, dass alle Menschen selbstbestimmt am Sport teilhaben können und wollen mit dem „BUDDY”-Sportabzeichen dafür sorgen, dass Denkbarrieren und damit Ängste abgebaut werden.” Konkret sichtbar wurde diese Entwicklung am blinden Sportler Jörg von de Fenn und seiner Trainingspartnerin Anja Baukus: „Für mich ist das alles ganz normal. Er ist ein ganz normaler Mensch wie jeder andere und das sollten alle Menschen so sehen, was in unserer Gesellschaft noch nicht ganz so gelebt wird. Ich behandele ihn genauso wie jeden anderen Menschen, der um mich rum ist: liebevoll und nett, wie wir alle miteinander umgehen sollten. Ich bin froh, dass Jörg an meiner Seite ist und das ist auch umgekehrt so.”

Abgerundet wurde das abwechslungsreiche Bühnenprogramm von einer Rhönrad-Show, Rope Skipping-Vorführungen und von Rock’n’Roll-Präsentationen, letztere vom Club „Butterfly”, dem ältesten Rock’n’Roll Club Deutschlands (Gründungsjahr 1956).

Ein weiterer toller Sporttag in Berlin - der Montag mit etwa 2.000 Schüler*innen und Menschen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung

Am Montag waren dann etwa 2.000 Mädchen und Jungen der angemeldeten Schulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung dran. Nach der offiziellen Eröffnung am Morgen mit dem DOSB-Vorstandsvorsitzenden Torsten Burmester, dem Präsidenten des LSB Thomas Härtel, Heike Brömse und Thorsten Süfke aus dem Vorstand des SCS sowie Anja Mittag-Lehmann von der Berliner Sparkasse folgte ein gemeinsames Aufwärmen zusammen mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer, bevor sich die Mädchen und Jungen auf die einzelnen Prüfstationen für das Deutsche Sportabzeichen verteilten.

DOSB-Präsident Torsten Burmester: „Wir setzen hier ein deutliches Zeichen für mehr Bewegung in der Bevölkerung und sehen, wie die Kinder gemeinsam Sport machen und sich gegenseitig unterstützen. Auch wenn wir regelmäßig Spitzensportler*innen bei den Tourstopps dabei haben, bleibt der Spaß an der Bewegung das Wichtigste - und die Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens sind so breit gefächert, dass jede/r mit ein bisschen Training das Sportabzeichen erreichen kann.”

Burmester erinnerte darüber hinaus an ein weiteres Jubiläum: „Im September 1913, vor 111 Jahren, haben hier in Berlin 22 Menschen zum ersten Mal ihr Sportabzeichen abgelegt.”

Thomas Härtel, Präsident des LSB, ergänzte: „Wie wichtig der Sport in der Bevölkerung ist, sehen wir nicht zuletzt daran, dass in Berlin innerhalb der beiden letzten Jahre fast 100.000 Menschen den Weg neu in die Sportvereine gefunden haben. Menschen haben das Bedürfnis nach Sport, nach Bewegung, nach Gemeinschaft - und insofern freue ich mich, heute alle die Kinder zu sehen, die mit einer großen Begeisterung dabei sind. Das Schulalter ist das beste Alter, um mit dem Sport anzufangen.”

Spitzensportler feuern an und geben Tipps

Motivation und wertvolle Tipps für die verschiedenen Disziplinen bekamen die Schüler*innen von drei sympathischen Spitzensportlern: Der 16-fache Paralympics-Sieger im alpinen Skisport Gerd Schönfelder war als Sportabzeichen-Botschafter der Sparkassen-Finanzgruppe dabei. Begleitet wurde er von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen als Sportbotschafter von Ernsting’s family und Frank Busemann, dem Olympiazweiten im Zehnkampf von Atlanta 1996, der für kinder Joy of Moving nach Berlin gekommen war. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Gerd Schönfelder über seine Motivation: „Sport tut einfach unwahrscheinlich gut. Man fühlt sich deutlich wohler, wenn man sich ab und zu an seine Grenzen herantastet, mal so richtig kaputt und durchgeschwitzt ist und sich danach wieder erholt. Die Glückshormone, die der Körper ausschüttet, sind einfach durch nichts zu ersetzen.“

Ganz so viele Glückshormone schüttete sein Körper bei einem spontanen Wettbewerb der drei Sportbotschafter mit drei Grundschüler*innen im 3er-Seilspringen dann nicht aus: Mika, Hannah und Charlie schafften 49 Sprünge in einer Minute, für die drei Spitzensportler war bei 48 Sprüngen Schluss.

Friedhard Teuffel, der Direktor des LSB und Tischtennisfan, erklärte bei einer Vorführung seiner Sportart, warum Tischtennis so beliebt ist: “Es ist eine Sportart für alle. Jeder kann mitmachen, ob Jung oder Alt, und mit ein bisschen Übung stellen sich schnell Erfolge ein” - deutlich zu sehen beim Tischtennisabzeichen des DTTB, welches ebenfalls abgelegt werden konnte.

Erfolgreich waren auch die Mädchen und Jungen, die sich im Anschluss am Tanzsternchen-Abzeichen des DTV versuchten: alle bestanden die Prüfung. Insgesamt wurden an beiden Tagen in Berlin rund 250 Tanzsternchen-Abzeichen abgelegt.

Mit einer weiteren Attraktion wurde der Tag für die anwesenden Schüler*innen abgerundet: Während der Autogrammstunde waren die drei Sportbotschafter der Nationalen Förderer von den Mädchen und Jungen regelrecht belagert - aber jede/r bekam ein persönliches Autogramm.

Selbstverständlich hatten die Organisatoren auch in Berlin für ein kurzweiliges Rahmenprogramm gesorgt: Den ganzen Tag über waren Mitmachangebote wie das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen-Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula-Hoop umlagert. Im Bereich Inklusion waren Rollstuhlbasketball und ein Rollstuhl-Parcours stark frequentiert. Es gab Kistenklettern, Hüpfburgen, eine Torschussanlage und viele weitere Aktionen zu entdecken. Auch in Berlin vor Ort mit einem Informationsstand und Mitmachangebot war die Initiative „Bewegung gegen Krebs” vom DOSB, der Deutschen Krebshilfe und der Sporthochschule Köln.

Am Nachmittag verabschiedete sich die Sportabzeichen-Tour nach zwei erlebnisreichen Sporttagen dann Richtung Ostsee - gleich am Mittwoch, 10.7.2024 steigt der nächste Tourstopp in Anklam in Mecklenburg-Vorpommern.

(Quelle: DOSB)

Das Team D für Paris 2024

Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark. 

Einkleidung des Team Deutschland 

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt. 

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. 

Material von der Einkleidung zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de sowie auf https://medien.teamdeutschland.de 

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024 

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris 

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt. 

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.  

Jetzt. Für Immer. 

Begleitet werden die Athlet*innen des Team D auf der Road to Paris von der Kampagne „Jetzt. Für Immer.“, die auch das Team D Paralympics miteinschließt. 

Ziel der Kampagne ist es, in der Bevölkerung Aufmerksamkeit für die olympischen und paralympischen Athlet*innen zu schaffen, die als Beste ihrer Disziplin für Deutschland bei den Spielen antreten. Dabei zahlt der Claim „Jetzt. Für immer.“ besonders auf zwei Aspekte ein: auf den Willen der Athlet*innen, für diesen einen Moment voll fokussiert und bereit zu sein sowie auf das Vertrauen darauf, dass das dort Erlebte ein Leben lang in Erinnerung bleibt. Die Sportler*innen schreiben dabei nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die von Team Deutschland weiter. 

Ein Schwerpunkt in der Kommunikation liegt, wie schon bei den Spielen in Tokio, auf der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. Diese können sich individuelle Motive erstellen lassen und mit „ihren“ ortsverbundenen Athlet*innen regional ausgesteuert in die Kommunikation gehen. Auch Wirtschaftspartner haben die Möglichkeit, die Kampagne zu nutzen und sie zu verlängern. 

Alle Informationen auf teamdeutschland.de  

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv: 

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD. 

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland: 

Leichtathletik (81 Athlet*innen / 39 F / 42 M - davon 11 Ersatzathlet*innen) 

Damen: 

Gehen: Saskia Feige (20 km; Mixed Staffel / SC DHfK Leipzig) - Ersatzathletin: Lena Sonntag (Mixed Staffel / SC Potsdam) 

3000 m Hindernis: Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier), Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), Lea Meyer (TSV Bayer 04 Leverkusen) 

400 m Hürden: Carolina Krafzik (VfL Sindelfingen) 

5000 m: Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) 

800 m: Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) 

Staffel-Pool**: Luna Bulmahn (VfL Wolfsburg), Alexandra Burghardt (SV Wacker Burghausen), Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg), Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), Sophia Junk (LG Rhein Wied), Lisa Marie Kwayie (Neuköllner Sport Freunde Berlin), Gina Lückenkemper (SCC Berlin), Lisa Mayer*** (Sprintteam Wetzlar), Mona Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), Skadi Schier (SCC Berlin), Alica Schmidt (SCC Berlin) - Ersatzathletinnen: Annkathrin Hoven (TSV Bayer 04 Leverkusen), Karolina Pahlitzsch (LG Nord Berlin), Jessica-Bianca Wessolly (VfL Sindelfingen) 

100 m: Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), Gina Lückenkemper (SCC Berlin) 

Diskus: Kristin Pudenz (SC Potsdam), Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Claudine Vita (SC Neubrandenburg) - Ersatzathletin: Shanice Craft (SV Halle) 

Hochsprung: Christina Honsel (TV Wattenscheid 01), Imke Onnen (Hannover 96) 

Kugelstoßen: Alina Kenzel (Vfb Stuttgart), Katharina Maisch (LV90 Erzgebirge), Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) - Ersatzathletin: Julia Ritter (TV Wattenscheid 01) 

Siebenkampf: Carolin Schäfer (Eintracht Frankfurt), Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen) 

Speerwurf: Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) 

Stabhochsprung: Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart) 

Weitsprung: Mikaelle Assani (SCL Heel Baden-Baden), Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), Laura Raquel Müller (Unterländer LG) 

Herren: 

1500 m: Robert Farken (SC DhfK Leipzig), Marius Probst (TV Wattenscheid 01) 

Gehen: Christopher Linke (20 km; Mixed Staffel / SC Potsdam), Leo Köpp (20 km / LG Nord Berlin) - Ersatzathlet: Jonathan Hilbert (Mixed Staffel / LG Ohra Energie) 

3000 m Hindernis: Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898), Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen) 

400 m Hürden: Joshua Abuaku*** (Eintracht Frankfurt), Emil Agyekum (SCC Berlin), Constantin Preis (VfL Sindelfingen) 

Staffel-Pool**: Deniz Tim Almas (VfL Wolfsburg), Owen Ansah (Hamburger SV), Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV), Jean Paul Bredau (SC Potsdam), Fabian Dammermann (LG Osnabrück), Joshua Hartmann (ASV Köln), Marc Koch (LG Nord Berlin), Kevin Kranz (Sprintteam Wetzlar), Tyrel Prenz (SC Potsdam), Manuel Sanders (LG Olympia Dortmund), Julian Wagner (LC TopTeam Thüringen), Yannick Wolf  - Ersatzathleten: Aleksandar Askovic (LG Stadtwerke München), Niklas Klei*** (LAC Veltins Hochsauerland), Lukas Krappe*** (SSC Berlin) 

100 m: Owen Ansah (Hamburger SV), Joshua Hartmann (ASV Köln) 

200m: Joshua Hartmann (ASV Köln) 

400 m: Jean Paul Bredau (SC Potsdam) 

Diskus: Henrik Janssen (SC Magdeburg), Clemens Prüfer (SC Potsdam), Mika Sosna (TSG Bergedorf) 

Dreisprung: Max Heß (LAC Erdgas Chemnitz) 

Hammerwurf: Merlin Hummel (UAC Kulmbach), Sören Klose (Eintracht Frankfurt) 

Hochsprung: Tobias Potye (LG Stadtwerke München) 

Speerwurf: Max Dehning (TSV Bayer 04 Leverkusen), Julian Weber (USC Mainz) 

Stabhochsprung: Torben Blech (TSV Bayer 04 Leverkusen), Bo Kanda Lita Baehre*** (ART Düsseldorf) Oleg Zernikel (ASV Landau) 

Weitsprung: Simon Batz (MTG Mannheim) 

Zehnkampf: Manuel Eitel (SSV Ulm 1846), Niklas Kaul (USC Mainz), Leo Neugebauer (VfB Stuttgart) - Ersatzathlet: Till Steinforth (SV Halle) 

**Der DOSB hat für die Staffel-Disziplinen einen Pool nominiert. Die Zuteilung der Athlet*innen zu den Disziplinen sowie die Benennung der Starter*innen und weiterer Ersatzathlet*innen aus dem Pool erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

***Nominierung unter Vorbehalt (es fehlen noch Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor) 

(Quelle: DOSB)

Das Team D für Paris 2024

Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark. 

Einkleidung des Team Deutschland 

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt. 

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. 

Material von der Einkleidung zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de sowie auf https://medien.teamdeutschland.de 

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024 

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris 

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt. 

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.  

Jetzt. Für Immer. 

Begleitet werden die Athlet*innen des Team D auf der Road to Paris von der Kampagne „Jetzt. Für Immer.“, die auch das Team D Paralympics miteinschließt. 

Ziel der Kampagne ist es, in der Bevölkerung Aufmerksamkeit für die olympischen und paralympischen Athlet*innen zu schaffen, die als Beste ihrer Disziplin für Deutschland bei den Spielen antreten. Dabei zahlt der Claim „Jetzt. Für immer.“ besonders auf zwei Aspekte ein: auf den Willen der Athlet*innen, für diesen einen Moment voll fokussiert und bereit zu sein sowie auf das Vertrauen darauf, dass das dort Erlebte ein Leben lang in Erinnerung bleibt. Die Sportler*innen schreiben dabei nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die von Team Deutschland weiter. 

Ein Schwerpunkt in der Kommunikation liegt, wie schon bei den Spielen in Tokio, auf der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. Diese können sich individuelle Motive erstellen lassen und mit „ihren“ ortsverbundenen Athlet*innen regional ausgesteuert in die Kommunikation gehen. Auch Wirtschaftspartner haben die Möglichkeit, die Kampagne zu nutzen und sie zu verlängern. 

Alle Informationen auf teamdeutschland.de  

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv: 

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD. 

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland: 

Leichtathletik (81 Athlet*innen / 39 F / 42 M - davon 11 Ersatzathlet*innen) 

Damen: 

Gehen: Saskia Feige (20 km; Mixed Staffel / SC DHfK Leipzig) - Ersatzathletin: Lena Sonntag (Mixed Staffel / SC Potsdam) 

3000 m Hindernis: Olivia Gürth (Silvesterlauf Trier), Gesa Krause (Silvesterlauf Trier), Lea Meyer (TSV Bayer 04 Leverkusen) 

400 m Hürden: Carolina Krafzik (VfL Sindelfingen) 

5000 m: Hanna Klein (LAV Stadtwerke Tübingen) 

800 m: Majtie Kolberg (LG Kreis Ahrweiler) 

Staffel-Pool**: Luna Bulmahn (VfL Wolfsburg), Alexandra Burghardt (SV Wacker Burghausen), Eileen Demes (TV 1861 Neu-Isenburg), Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), Sophia Junk (LG Rhein Wied), Lisa Marie Kwayie (Neuköllner Sport Freunde Berlin), Gina Lückenkemper (SCC Berlin), Lisa Mayer*** (Sprintteam Wetzlar), Mona Mayer (LG Telis Finanz Regensburg), Skadi Schier (SCC Berlin), Alica Schmidt (SCC Berlin) - Ersatzathletinnen: Annkathrin Hoven (TSV Bayer 04 Leverkusen), Karolina Pahlitzsch (LG Nord Berlin), Jessica-Bianca Wessolly (VfL Sindelfingen) 

100 m: Rebekka Haase (Sprintteam Wetzlar), Gina Lückenkemper (SCC Berlin) 

Diskus: Kristin Pudenz (SC Potsdam), Marike Steinacker (TSV Bayer 04 Leverkusen), Claudine Vita (SC Neubrandenburg) - Ersatzathletin: Shanice Craft (SV Halle) 

Hochsprung: Christina Honsel (TV Wattenscheid 01), Imke Onnen (Hannover 96) 

Kugelstoßen: Alina Kenzel (Vfb Stuttgart), Katharina Maisch (LV90 Erzgebirge), Yemisi Ogunleye (MTG Mannheim) - Ersatzathletin: Julia Ritter (TV Wattenscheid 01) 

Siebenkampf: Carolin Schäfer (Eintracht Frankfurt), Sophie Weißenberg (TSV Bayer 04 Leverkusen) 

Speerwurf: Christin Hussong (LAZ Zweibrücken) 

Stabhochsprung: Anjuli Knäsche (VfB Stuttgart) 

Weitsprung: Mikaelle Assani (SCL Heel Baden-Baden), Malaika Mihambo (LG Kurpfalz), Laura Raquel Müller (Unterländer LG) 

Herren: 

1500 m: Robert Farken (SC DhfK Leipzig), Marius Probst (TV Wattenscheid 01) 

Gehen: Christopher Linke (20 km; Mixed Staffel / SC Potsdam), Leo Köpp (20 km / LG Nord Berlin) - Ersatzathlet: Jonathan Hilbert (Mixed Staffel / LG Ohra Energie) 

3000 m Hindernis: Karl Bebendorf (Dresdner SC 1898), Frederik Ruppert (LAV Stadtwerke Tübingen) 

400 m Hürden: Joshua Abuaku*** (Eintracht Frankfurt), Emil Agyekum (SCC Berlin), Constantin Preis (VfL Sindelfingen) 

Staffel-Pool**: Deniz Tim Almas (VfL Wolfsburg), Owen Ansah (Hamburger SV), Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV), Jean Paul Bredau (SC Potsdam), Fabian Dammermann (LG Osnabrück), Joshua Hartmann (ASV Köln), Marc Koch (LG Nord Berlin), Kevin Kranz (Sprintteam Wetzlar), Tyrel Prenz (SC Potsdam), Manuel Sanders (LG Olympia Dortmund), Julian Wagner (LC TopTeam Thüringen), Yannick Wolf  - Ersatzathleten: Aleksandar Askovic (LG Stadtwerke München), Niklas Klei*** (LAC Veltins Hochsauerland), Lukas Krappe*** (SSC Berlin) 

100 m: Owen Ansah (Hamburger SV), Joshua Hartmann (ASV Köln) 

200m: Joshua Hartmann (ASV Köln) 

400 m: Jean Paul Bredau (SC Potsdam) 

Diskus: Henrik Janssen (SC Magdeburg), Clemens Prüfer (SC Potsdam), Mika Sosna (TSG Bergedorf) 

Dreisprung: Max Heß (LAC Erdgas Chemnitz) 

Hammerwurf: Merlin Hummel (UAC Kulmbach), Sören Klose (Eintracht Frankfurt) 

Hochsprung: Tobias Potye (LG Stadtwerke München) 

Speerwurf: Max Dehning (TSV Bayer 04 Leverkusen), Julian Weber (USC Mainz) 

Stabhochsprung: Torben Blech (TSV Bayer 04 Leverkusen), Bo Kanda Lita Baehre*** (ART Düsseldorf) Oleg Zernikel (ASV Landau) 

Weitsprung: Simon Batz (MTG Mannheim) 

Zehnkampf: Manuel Eitel (SSV Ulm 1846), Niklas Kaul (USC Mainz), Leo Neugebauer (VfB Stuttgart) - Ersatzathlet: Till Steinforth (SV Halle) 

**Der DOSB hat für die Staffel-Disziplinen einen Pool nominiert. Die Zuteilung der Athlet*innen zu den Disziplinen sowie die Benennung der Starter*innen und weiterer Ersatzathlet*innen aus dem Pool erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. 

***Nominierung unter Vorbehalt (es fehlen noch Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor) 

(Quelle: DOSB)

FAQs: Bekleidung von Team D zu Paris 2024

Welche Kleidungsstücke sind im Team D Ausrüstungspaket für Paris 2024 enthalten?

Das Ausrüstungspaket umfasst traditionell die Podiums-, Präsentations- und Trainingsbekleidung sowie die offizielle Ausstattung für die Eröffnungsfeier - für Paris sind das 80 Kleidungsstücke pro Athlet*in, inklusive 30 Accessoires wie Sonnenbrillen, Socken und Schuhe. Für die Wettkampfbekleidung sind weiterhin die Fachverbände und ihre jeweiligen Ausrüster zuständig.

Welcher Ausrüster stattet das Team D für Paris 2024 aus?

Die Bekleidung von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics wird vom deutschen Sportartikelhersteller adidas produziert. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg liefert seit vielen Jahren Teile der Ausrüstung für die deutsche Olympiamannschaft. Seit den Olympischen Spielen von Rio 2016 stellt adidas die komplette Kollektion (bis auf die Wettkampfkleidung) für Team Deutschland. Mehr zur Historie der Bekleidung von Team D könnt ihr euch hier anschauen.

Wer erhält die offizielle Olympia-Bekleidung für Paris 2024?

Jedes Mitglied von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics erhält die offizielle Bekleidung. Dazu zählen neben den Athlet*innen, die sich für die Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen qualifiziert haben, auch die Trainer*innen, Ärzt*innen, Betreuer*innen und weitere offizielle Mitglieder der deutschen Delegation um Chef de Mission Dr. Olaf Tabor.

Wie erhalten die Athlet*innen des Team D die Olympia-Bekleidung für Paris 2024?

Die Athlet*innen erhalten die offizielle Bekleidung für die Olympischen Spiele in Paris vom 2. bis 15. Juli in Düsseldorf. In Halle 10 der Messe Düsseldorf GmbH ist eine ganze Erlebniswelt für die Sportler*innen aufgebaut - eine perfekte Mischung aus Wertschätzung, Auszeichnung und Unterhaltung. Bei der Inszenierung des Settings hat Paris als Gastgeber der Spiele einen großen thematischen und visuellen Einfluss. Eine verkleinerte Nachbildung des Place Charles de Gaulle mit dem berühmten Arc de Triomphe (hier ca. 5m hoch) dient als Ausgangspunkt für die Stationen der Einkleidung, die sternförmig um den zentralen Platz angeordnet sind. Für die Athlet*innen ist es der letzte Meilenstein auf ihrem Weg Richtung Paris.

Wie ist die Kollektion für Paris 2024 entstanden?

Für den gesamten Design-Prozess arbeitet adidas mit Blick auf die Auswahl von Farben, Schnitten und Materialien traditionell eng mit dem DOSB und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie Athlet*innen von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics zusammen.

Für Paris 2024 waren unter anderem Kanute Jacob Schopf, Breakerin Pauline Nettesheim, Para Leichtathlet Ali Lacin sowie Para-Basketballerin Mareike Miller dabei.

Was war die Inspiration hinter dem Design?

Das Design greift in Mustern und Grafiken die Leidenschaft der Athlet*innen für ihren Sport auf. Zentrales Element ist das Feuer als Symbol für die Olympischen und Paralympischen Spiele, das in allen Athlet*innen weltweit brennt - sichtbar etwa in dem durchgehenden Druckdesign, das mit geschwungenen Linien die tanzende Bewegung von Flammen nachahmen soll.

Visuell umgesetzt ist der Aspekt vom Feuer der Leidenschaft über horizontale und vertikale Linien auch in strukturierten Grafiken, die auf dem Team-D-Logo basieren. Die dynamische Schriftart soll ebenfalls die Leidenschaft für den Sport symbolisieren, die alle Athlet*innen verbindet.

Was macht die Bekleidung für die Spiele in Paris 2024 besonders?

Zum ersten Mal in der Geschichte von adidas folgt die Kollektion mehrheitlich einer universellen Designlinie für alle 15 von adidas ausgestatteten Mannschaften weltweit. Angepasst auf das Erscheinungsbild der jeweiligen Nation erhält die Team D Kollektion zusätzlich einen landestypischen Anstrich im Sinne der Landesfarben Schwarz, Rot und Gold.

Ein weiteres Highlight der Kollektion sind reflektierende Logos und Embleme, die in der Dunkelheit leuchten - unter anderem die große Team D-Grafik, die auf der Rückseite der schwarzen Jacken für die Eröffnungszeremonie zu finden ist.

Wieso steht auf den Kleidungsstücken „Germany” und nicht „Deutschland”?

Dem Vorgehen anderer Nationen folgend und im Sinne der internationalen Verständlichkeit ist auf der Bekleidung von Team D der englischsprachige Landesname „Germany” aufgedruckt. Der deutschsprachige Landesname wird durch das „D” für „Deutschland” im Team D Logo aufgegriffen.

Kann ich Teile aus der Kollektion erwerben?

Ja, ausgewählte Teile der Kollektion sind ab sofort im Team Deutschland Online-Shop unter https://shop.teamdeutschland.de/ erhältlich.

 

(Quelle: DSM/DOSB)

FAQs: Bekleidung von Team D zu Paris 2024

Welche Kleidungsstücke sind im Team D Ausrüstungspaket für Paris 2024 enthalten?

Das Ausrüstungspaket umfasst traditionell die Podiums-, Präsentations- und Trainingsbekleidung sowie die offizielle Ausstattung für die Eröffnungsfeier - für Paris sind das 80 Kleidungsstücke pro Athlet*in, inklusive 30 Accessoires wie Sonnenbrillen, Socken und Schuhe. Für die Wettkampfbekleidung sind weiterhin die Fachverbände und ihre jeweiligen Ausrüster zuständig.

Welcher Ausrüster stattet das Team D für Paris 2024 aus?

Die Bekleidung von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics wird vom deutschen Sportartikelhersteller adidas produziert. Das international tätige Unternehmen mit Sitz in Herzogenaurach bei Nürnberg liefert seit vielen Jahren Teile der Ausrüstung für die deutsche Olympiamannschaft. Seit den Olympischen Spielen von Rio 2016 stellt adidas die komplette Kollektion (bis auf die Wettkampfkleidung) für Team Deutschland. Mehr zur Historie der Bekleidung von Team D könnt ihr euch hier anschauen.

Wer erhält die offizielle Olympia-Bekleidung für Paris 2024?

Jedes Mitglied von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics erhält die offizielle Bekleidung. Dazu zählen neben den Athlet*innen, die sich für die Teilnahme an den Olympischen und Paralympischen Spielen qualifiziert haben, auch die Trainer*innen, Ärzt*innen, Betreuer*innen und weitere offizielle Mitglieder der deutschen Delegation um Chef de Mission Dr. Olaf Tabor.

Wie erhalten die Athlet*innen des Team D die Olympia-Bekleidung für Paris 2024?

Die Athlet*innen erhalten die offizielle Bekleidung für die Olympischen Spiele in Paris vom 2. bis 15. Juli in Düsseldorf. In Halle 10 der Messe Düsseldorf GmbH ist eine ganze Erlebniswelt für die Sportler*innen aufgebaut - eine perfekte Mischung aus Wertschätzung, Auszeichnung und Unterhaltung. Bei der Inszenierung des Settings hat Paris als Gastgeber der Spiele einen großen thematischen und visuellen Einfluss. Eine verkleinerte Nachbildung des Place Charles de Gaulle mit dem berühmten Arc de Triomphe (hier ca. 5m hoch) dient als Ausgangspunkt für die Stationen der Einkleidung, die sternförmig um den zentralen Platz angeordnet sind. Für die Athlet*innen ist es der letzte Meilenstein auf ihrem Weg Richtung Paris.

Wie ist die Kollektion für Paris 2024 entstanden?

Für den gesamten Design-Prozess arbeitet adidas mit Blick auf die Auswahl von Farben, Schnitten und Materialien traditionell eng mit dem DOSB und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie Athlet*innen von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics zusammen.

Für Paris 2024 waren unter anderem Kanute Jacob Schopf, Breakerin Pauline Nettesheim, Para Leichtathlet Ali Lacin sowie Para-Basketballerin Mareike Miller dabei.

Was war die Inspiration hinter dem Design?

Das Design greift in Mustern und Grafiken die Leidenschaft der Athlet*innen für ihren Sport auf. Zentrales Element ist das Feuer als Symbol für die Olympischen und Paralympischen Spiele, das in allen Athlet*innen weltweit brennt - sichtbar etwa in dem durchgehenden Druckdesign, das mit geschwungenen Linien die tanzende Bewegung von Flammen nachahmen soll.

Visuell umgesetzt ist der Aspekt vom Feuer der Leidenschaft über horizontale und vertikale Linien auch in strukturierten Grafiken, die auf dem Team-D-Logo basieren. Die dynamische Schriftart soll ebenfalls die Leidenschaft für den Sport symbolisieren, die alle Athlet*innen verbindet.

Was macht die Bekleidung für die Spiele in Paris 2024 besonders?

Zum ersten Mal in der Geschichte von adidas folgt die Kollektion mehrheitlich einer universellen Designlinie für alle 15 von adidas ausgestatteten Mannschaften weltweit. Angepasst auf das Erscheinungsbild der jeweiligen Nation erhält die Team D Kollektion zusätzlich einen landestypischen Anstrich im Sinne der Landesfarben Schwarz, Rot und Gold.

Ein weiteres Highlight der Kollektion sind reflektierende Logos und Embleme, die in der Dunkelheit leuchten - unter anderem die große Team D-Grafik, die auf der Rückseite der schwarzen Jacken für die Eröffnungszeremonie zu finden ist.

Wieso steht auf den Kleidungsstücken „Germany” und nicht „Deutschland”?

Dem Vorgehen anderer Nationen folgend und im Sinne der internationalen Verständlichkeit ist auf der Bekleidung von Team D der englischsprachige Landesname „Germany” aufgedruckt. Der deutschsprachige Landesname wird durch das „D” für „Deutschland” im Team D Logo aufgegriffen.

Kann ich Teile aus der Kollektion erwerben?

Ja, ausgewählte Teile der Kollektion sind ab sofort im Team Deutschland Online-Shop unter https://shop.teamdeutschland.de/ erhältlich.

 

(Quelle: DSM/DOSB)

Sechster Tourstopp am 10. Juli in Anklam

Rund 2.000 Schüler*innen aus 15 Schulen im mecklenburg-vorpommerschen Anklam und Umgebung fiebern seit Wochen dem 10. Juli entgegen, wenn es um 8.45 Uhr endlich wieder losgeht.

Auch drei großartige Sportler freuen sich auf diesen Tourstopp: Der ehemalige Zehnkämpfer und Olympiazweite von Atlanta, Frank Busemann, kommt als Sportbotschafter für kinder Joy of Moving nach Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet wird er von Gerd Schönfelder, 16-maliger Paralympics-Sieger im alpinen Skisport und Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe sowie von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen, der den Tourstopp als Sportbotschafter für  Ernsting’s family begleitet. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens, die Events wie die Sportabzeichen-Tour möglich machen.

Alle drei Sportler freuen sich auf die Mädchen und Jungen in Anklam. Im Werner Seelenbinder-Stadion geben sie wertvolle Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen und feuern die Schüler*innen bei ihren sportlichen Herausforderungen tatkräftig an.

Prominente Gäste und ein abwechslungsreiches Programm

DOSB-Moderator Dennie Klose führt auf kurzweilige Art durch den Sporttag und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Unterstützt wird er von Co-Moderator Frank Burmester, der sich als Sportlehrer und Vorstandsmitglied des KSB Vorpommern-Greifswald ebenfalls bestens auskennt und für das Organisationsteam rund um den LSB Mecklenburg-Vorpommern und den KSB Vorpommern-Greifswald auf der Bühne steht.

Als Ehrengäste haben unter anderen Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung, Michael Galander, Bürgermeister der Hansestadt Anklam, Andreas Bluhm, Präsident des LSB Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Haverland, Geschäftsführer des LSB Mecklenburg-Vorpommern,  Karina Kaiser, Sozialdezernentin Landkreis Vorpommern-Greifswald, Christhilde Hansow, Vorsitzende des KSB Vorpommern-Greifswald, Lindy Ave, Top-Leichtathletin und Goldmedaillengewinnerin der Paralympics in Tokio 2020 zugesagt - und natürlich Trimmy, das DOSB-Maskottchen.

Nach der offiziellen Eröffnung und dem gemeinsamen Aufwärmen um 8.45 Uhr warten am Vormittag gleich drei Attraktionen: Um 9.45 Uhr startet ein besonderer Wettbewerb: der fast schon traditionelle Gummistiefel-Weitwurf mit den anwesenden Prominenten. In diesem Jahr kann sich der Tour-Gesamtsieger am Ende auf einen besonderen Preis freuen: den „Goldenen Gummistiefel”.

Um 10.30 zeigt Frank Stäbler in einer Vorführung, was seine Sportart Ringen so besonders macht - freiwillige Teilnehmer sind gerne gesehen. Um 11.30 Uhr gibt es eine Autogrammstunde mit den drei Sportbotschaftern der Nationalen Förderern. Abgerundet wird der Vormittag durch Tanz- und Turnvorführungen des be free e.V. und des Ueckermünder Turnvereins.

Ab 14.00 Uhr haben dann alle Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung die Chance, das Deutsche Sportabzeichen kostenfrei auszuprobieren oder direkt abzulegen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Sportabzeichen macht Spaß!

Selbstverständlich kommt bei der Sportabzeichen-Tour auch der Spaß nicht zu kurz: Den ganzen Tag über laden das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen- Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula Hoop, eine große Vereinsmeile mit sportlichen Angeboten wie Drums Alive oder Fußball-Speedschießen und eine Para-Aktionsfläche mit Rollstuhl-Basketball und Rollstuhl-Parcours zum Mitmachen ein.

Wer möchte, kann im nahen Hansebad seinen Schwimmnachweis für das Deutsche Sportabzeichen ablegen - und am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die neuen Disziplinen aus dem erweiterten Leistungskatalog der Kategorie Kraft: Crunches, Liegestütz und Triceps Dips im Stadion auszuprobieren oder gleich abzulegen.

Für die, die dabei Durst bekommen, hält die Wasserbar der Sparkasse eine Erfrischung bereit.

Als Erinnerung an den Tourstopp in Anklam können sich die Schüler*innen kostenfrei Fotos von ihren Sportabzeichen-Prüfungen an der Fotostation von kinder Joy of Moving abholen, die Profifotograf*innen im Lauf des Vormittags von ihnen gemacht haben.

Für die Sportabzeichen-Tour 2024 stehen nach dem Stopp in Anklam noch vier weitere Tourstopps auf dem Programm: Nach einer kurzen Sommerpause geht es auf die Nordseeinsel Langeoog (27.8.), nach Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt (4.9.) und nach Kamenz in Sachsen (6.9.), bevor die Sportabzeichen-Tour 2024 am 10./11. September in Brandenburg / Havel ihr Finale erlebt.

(Quelle: DOSB)

Sechster Tourstopp am 10. Juli in Anklam

Rund 2.000 Schüler*innen aus 15 Schulen im mecklenburg-vorpommerschen Anklam und Umgebung fiebern seit Wochen dem 10. Juli entgegen, wenn es um 8.45 Uhr endlich wieder losgeht.

Auch drei großartige Sportler freuen sich auf diesen Tourstopp: Der ehemalige Zehnkämpfer und Olympiazweite von Atlanta, Frank Busemann, kommt als Sportbotschafter für kinder Joy of Moving nach Mecklenburg-Vorpommern. Begleitet wird er von Gerd Schönfelder, 16-maliger Paralympics-Sieger im alpinen Skisport und Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe sowie von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen, der den Tourstopp als Sportbotschafter für  Ernsting’s family begleitet. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens, die Events wie die Sportabzeichen-Tour möglich machen.

Alle drei Sportler freuen sich auf die Mädchen und Jungen in Anklam. Im Werner Seelenbinder-Stadion geben sie wertvolle Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen und feuern die Schüler*innen bei ihren sportlichen Herausforderungen tatkräftig an.

Prominente Gäste und ein abwechslungsreiches Programm

DOSB-Moderator Dennie Klose führt auf kurzweilige Art durch den Sporttag und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Unterstützt wird er von Co-Moderator Frank Burmester, der sich als Sportlehrer und Vorstandsmitglied des KSB Vorpommern-Greifswald ebenfalls bestens auskennt und für das Organisationsteam rund um den LSB Mecklenburg-Vorpommern und den KSB Vorpommern-Greifswald auf der Bühne steht.

Als Ehrengäste haben unter anderen Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung, Michael Galander, Bürgermeister der Hansestadt Anklam, Andreas Bluhm, Präsident des LSB Mecklenburg-Vorpommern, Torsten Haverland, Geschäftsführer des LSB Mecklenburg-Vorpommern,  Karina Kaiser, Sozialdezernentin Landkreis Vorpommern-Greifswald, Christhilde Hansow, Vorsitzende des KSB Vorpommern-Greifswald, Lindy Ave, Top-Leichtathletin und Goldmedaillengewinnerin der Paralympics in Tokio 2020 zugesagt - und natürlich Trimmy, das DOSB-Maskottchen.

Nach der offiziellen Eröffnung und dem gemeinsamen Aufwärmen um 8.45 Uhr warten am Vormittag gleich drei Attraktionen: Um 9.45 Uhr startet ein besonderer Wettbewerb: der fast schon traditionelle Gummistiefel-Weitwurf mit den anwesenden Prominenten. In diesem Jahr kann sich der Tour-Gesamtsieger am Ende auf einen besonderen Preis freuen: den „Goldenen Gummistiefel”.

Um 10.30 zeigt Frank Stäbler in einer Vorführung, was seine Sportart Ringen so besonders macht - freiwillige Teilnehmer sind gerne gesehen. Um 11.30 Uhr gibt es eine Autogrammstunde mit den drei Sportbotschaftern der Nationalen Förderern. Abgerundet wird der Vormittag durch Tanz- und Turnvorführungen des be free e.V. und des Ueckermünder Turnvereins.

Ab 14.00 Uhr haben dann alle Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung die Chance, das Deutsche Sportabzeichen kostenfrei auszuprobieren oder direkt abzulegen. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Sportabzeichen macht Spaß!

Selbstverständlich kommt bei der Sportabzeichen-Tour auch der Spaß nicht zu kurz: Den ganzen Tag über laden das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen- Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula Hoop, eine große Vereinsmeile mit sportlichen Angeboten wie Drums Alive oder Fußball-Speedschießen und eine Para-Aktionsfläche mit Rollstuhl-Basketball und Rollstuhl-Parcours zum Mitmachen ein.

Wer möchte, kann im nahen Hansebad seinen Schwimmnachweis für das Deutsche Sportabzeichen ablegen - und am Nachmittag besteht die Möglichkeit, die neuen Disziplinen aus dem erweiterten Leistungskatalog der Kategorie Kraft: Crunches, Liegestütz und Triceps Dips im Stadion auszuprobieren oder gleich abzulegen.

Für die, die dabei Durst bekommen, hält die Wasserbar der Sparkasse eine Erfrischung bereit.

Als Erinnerung an den Tourstopp in Anklam können sich die Schüler*innen kostenfrei Fotos von ihren Sportabzeichen-Prüfungen an der Fotostation von kinder Joy of Moving abholen, die Profifotograf*innen im Lauf des Vormittags von ihnen gemacht haben.

Für die Sportabzeichen-Tour 2024 stehen nach dem Stopp in Anklam noch vier weitere Tourstopps auf dem Programm: Nach einer kurzen Sommerpause geht es auf die Nordseeinsel Langeoog (27.8.), nach Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt (4.9.) und nach Kamenz in Sachsen (6.9.), bevor die Sportabzeichen-Tour 2024 am 10./11. September in Brandenburg / Havel ihr Finale erlebt.

(Quelle: DOSB)

Owen Ansah ist „Sportler des Monats“ Juni

Owen Ansah, neuer deutscher Rekordhalter über 100 Meter, ist von den rund 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet*innen zum „Sportler des Monats“ Juni gewählt worden. Der 23-jährige Hamburger war am Wochenende bei den nationalen Meisterschaften in Braunschweig mit 9,99 Sekunden als erster Deutscher unter der magischen 10-Sekunden-Marke geblieben.

Die historisch herausragende Leistung von Owen Ansah honorierten Deutschlands Spitzenathlet*innen bei der von der Sporthilfe durchgeführten „Sportler*in des Monats“-Wahl mit Platz 1 und 52 Prozent der Stimmen. Anders als etwa bei Journalist*innen- oder Publikumswahlen stimmen hier ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenathlet*innen ab und geben der Auszeichnung damit ihre ganz besondere Note. „Die Wahl zum ‚Sportler des Monats‘ durch die anderen Athleten bedeutet mir viel, da sie ausdrückt, dass es sehr viel Schweiß und harte Arbeit gebraucht hat, um den Rekord zu brechen“, freut sich Ansah über die besondere Anerkennung seiner Spitzensportkolleg*innen.

Platz zwei bei der Sporthilfe-Wahl belegt Weitspringerin Malaika Mihambo (26,1%). Die 30-Jährige hatte sich mit 7,22 Metern und der zweitbesten Weite ihrer Karriere zur Europameisterin gekrönt und damit bei der Leichtathletik-EM in Rom die einzige Goldmedaille für Deutschland geholt. Auf Platz drei wurde Freiwasserschwimmerin Leonie Beck (21,2%) gewählt. Die 27-jährige hatte bei der EM in Serbien sowohl auf der olympischen Distanz über zehn Kilometer als auch beim Rennen über fünf Kilometer Gold gewonnen und damit ein weiteres sportliches Ausrufezeichen in Richtung der Olympischen Spiele in Paris gesetzt.

Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athlet*innen von der Athletenkommission im DOSB, SPORT1 und der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Owen Ansah ist „Sportler des Monats“ Juni

Owen Ansah, neuer deutscher Rekordhalter über 100 Meter, ist von den rund 4.000 Sporthilfe-geförderten Athlet*innen zum „Sportler des Monats“ Juni gewählt worden. Der 23-jährige Hamburger war am Wochenende bei den nationalen Meisterschaften in Braunschweig mit 9,99 Sekunden als erster Deutscher unter der magischen 10-Sekunden-Marke geblieben.

Die historisch herausragende Leistung von Owen Ansah honorierten Deutschlands Spitzenathlet*innen bei der von der Sporthilfe durchgeführten „Sportler*in des Monats“-Wahl mit Platz 1 und 52 Prozent der Stimmen. Anders als etwa bei Journalist*innen- oder Publikumswahlen stimmen hier ausschließlich Deutschlands beste Nachwuchs- und Spitzenathlet*innen ab und geben der Auszeichnung damit ihre ganz besondere Note. „Die Wahl zum ‚Sportler des Monats‘ durch die anderen Athleten bedeutet mir viel, da sie ausdrückt, dass es sehr viel Schweiß und harte Arbeit gebraucht hat, um den Rekord zu brechen“, freut sich Ansah über die besondere Anerkennung seiner Spitzensportkolleg*innen.

Platz zwei bei der Sporthilfe-Wahl belegt Weitspringerin Malaika Mihambo (26,1%). Die 30-Jährige hatte sich mit 7,22 Metern und der zweitbesten Weite ihrer Karriere zur Europameisterin gekrönt und damit bei der Leichtathletik-EM in Rom die einzige Goldmedaille für Deutschland geholt. Auf Platz drei wurde Freiwasserschwimmerin Leonie Beck (21,2%) gewählt. Die 27-jährige hatte bei der EM in Serbien sowohl auf der olympischen Distanz über zehn Kilometer als auch beim Rennen über fünf Kilometer Gold gewonnen und damit ein weiteres sportliches Ausrufezeichen in Richtung der Olympischen Spiele in Paris gesetzt.

Für ihre herausragenden Leistungen waren die Athlet*innen von der Athletenkommission im DOSB, SPORT1 und der Sporthilfe für die Wahl nominiert worden.

(Quelle: Deutsche Sporthilfe)

Team D Paris 2024 wächst auf 382 Athlet*innen

Am gestrigen Dienstag, 2. Juli, hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in seiner 4. Nominierungssitzung in Frankfurt/Main 215 Athlet*innen offiziell für das Team D nominiert.

Mit dabei sind Sportler*innen aus den 23 Sportarten Basketball 3x3, Basketball Halle, Bogenschießen, Boxen, Fußball, Golf, Handball, Hockey, Judo, Moderner Fünfkampf, Radsport (Bahn, BMX Freestyle, Mountainbike, Straße), Reitsport, Ringen, Schwimmen, Skateboard, Segeln, Sportklettern, Turnen (Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik) und Volleyball.

Unter den nominierten Athlet*innen befinden sich zahlreiche Olympioniken und Medaillengewinner*innen. Dazu gehören unter anderem Alexandra Popp (Fußball; Rio 2016: Goldmedaille), Nike Lorenz (Hockey; Rio 2016: Bronzemedaille), Mats Grambusch (Hockey; Rio 2016: Bronzemedaille), Lukas Dauser (Gerätturnen; Tokio 2021: Silbermedaille Barren) sowie Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger (Bahnrad; Tokio 2021: Goldmedaille Mannschaftsverfolgung).

Chef de Mission und DOSB-Vorstand Leistungssport, Olaf Tabor, sagt: „Mit der vierten Nominierungsrunde haben wir den bisher größten Teil des Team D ins Boot geholt. Ich freue mich besonders, dass wir mit neun Mannschaften unseren bisherigen Rekord von den Olympischen Spielen Peking 2008 überbieten konnten. Wir nähern uns zielstrebig einer Mannschaftsgröße von mehr als 400 Athlet*innen im Team D und blicken mit viel Vorfreude und Zuversicht auf die Olympischen Spiele Paris 2024.“

Insgesamt sind nach der gestrigen Nominierungsrunde somit 382 Athlet*innen bereits offiziell für das Team Deutschland für die Olympischen Spiele Paris 2024 nominiert. Zu den neun Mannschaftssportarten gehören Basketball 3x3 (Frauen), Basketball Halle (Frauen und Männer), Fußball (Frauen), Handball (Frauen und Männer), Hockey (Frauen und Männer) und Volleyball Halle (Männer). Basketball 3x3 war 2008 noch keine olympische Sportart.

Der letzte offizielle Nominierungstermin auf der Road to Paris wird am 5. Juli stattfinden.

Einkleidung des Team Deutschland

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Erstes Material von der Einkleidung zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie ab sofort auf www.sportpresseportal.de

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere wichtige Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.

Jetzt. Für Immer.

Begleitet werden die Athlet*innen des Team D auf der Road to Paris von der Kampagne „Jetzt. Für Immer.“, die auch das Team D Paralympics miteinschließt.

Ziel der Kampagne ist es, in der Bevölkerung Aufmerksamkeit für die olympischen und paralympischen Athlet*innen zu schaffen, die als Beste ihrer Disziplin für Deutschland bei den Spielen antreten. Dabei zahlt der Claim „Jetzt. Für immer.“ besonders auf zwei Aspekte ein: auf den Willen der Athlet*innen, für diesen einen Moment voll fokussiert und bereit zu sein sowie auf das Vertrauen darauf, dass das dort Erlebte ein Leben lang in Erinnerung bleibt. Die Sportler*innen schreiben dabei nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die von Team Deutschland weiter.

Ein Schwerpunkt in der Kommunikation liegt, wie schon bei den Spielen in Tokio, auf der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. Diese können sich individuelle Motive erstellen lassen und mit „ihren“ ortsverbundenen Athlet*innen regional ausgesteuert in die Kommunikation gehen. Auch Wirtschaftspartner haben die Möglichkeit, die Kampagne zu nutzen und sie zu verlängern.

Alle Informationen auf teamdeutschland.de 

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:

Basketball / 3x3 (4 Athletinnen / 4 F): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der vier Spielerinnen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Basketball / Halle (24 Athlet*innen / 12 F / 12 M): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 12 Spielerinnen für die Damen Mannschaft und 12 Spieler für die Herren Mannschaft erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Bogenschießen (1 Athlet / 1 M): Florian Unruh (Recurve / SSC Fockbek, SV Dauelsen)

Boxen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Maxi Klötzer (50 kg / BC Chemnitz 94) – Nelvie Tiafack (+92 kg / SC Colonia Köln)

Fußball (22 Athletinnen / 22 F – davon 4 Ersatzathletinnen): Merle Frohms (VfL Wolfsburg), Ann-Katrin Berger (NJ/NY Gotham FC), Sara Doorsoun (Eintracht Frankfurt), Giulia Gwinn (FC Bayern München), Marina Hegering (VfL Wolfsburg), Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg), Sarai Linder (TSG Hoffenheim), Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao), Jule Brand (VfL Wolfsburg ), Klara Bühl (FC Bayern München), Vivien Endemann (VfL Wolfsburg), Laura Freigang (Eintracht Frankfurt), Sydney Lohmann (FC Bayern München), Sjoeke Nüsken (FC Chelsea), Lena Oberdorf (FC Bayern München), Alexandra Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (FC Bayern München), Elisa Senß (Eintracht Frankfurt) – Ersatzathletinnen: Stina Johannes (Eintracht Frankfurt), Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt), Felicitas Rauch (North Carolina Courage), Janina Minge (VfL Wolfsburg)

Golf (4 Athlet*innen / 2 F  / 2 M): Alexandra Försterling, Esther Henseleit** – Matthias Schmid, Stephan Jäger

Handball (34 Athlet*innen / 17 F / 17 M – davon 6 Ersatzathlet*innen): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 17 Spielerinnen für die Damen Mannschaft und 17 Spieler für die Herren Mannschaft erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Hockey (38 Athlet*innen / 19 F / 19 M – davon 6 Ersatzathlet*innen)

Damen: Nathalie Kubalski (NMHC Nijmegen), Kira Horn (Der Club an der Alster), Amelie Wortmann (Uhlenhorster Hockey Club), Nike Lorenz (KTHC Stadion Rot-Weiss), Selin Oruz (Düsseldorfer HC), Benedetta Wenzel (Berliner HC), Anne Schröder (Der Club an der Alster), Lisa Nolte (Düsseldorfer HC), Lena Micheel (Uhlenhorster Hockey Club), Charlotte Stapenhorst (Zehlendorfer Wespen), Sonja Zimmermann (Amsterdamsche Hockey & Bandy Club), Viktoria Huse (Der Club an der Alster), Felicia Wiedermann (KTHC Stadion Rot-Weiss), Stine Kurz (Mannheimer Hockey Club), Jette Fleschütz (Grossflottbeker Tennis-, Hockey-, und Golf-Club), Linnea Weidemann (Berliner HC) – Ersatzathletinnen: Julia Sonntag (KTHC Stadion Rot-Weiss), Cécile Pieper (HGC Wassenaar), Emma Davidsmeyer (Der Club an der Alster)

Herren: Jean Danneberg (RW Köln), Mathias Müller (Hamburger Polo Club), Mats Grambusch (RW Köln), Lukas Windfeder (Uhlenhorst Mülheim), Niklas Wellen (Crefelder HTC), Johannes Große (RW Köln), Thies Prinz (RW Köln), Teo Hinrichs (Mannheimer HC), Tom Grambusch** (RW Köln), Gonzalo Peillat (Mannheimer HC), Christopher Rühr (RW Köln), Justus Weigand (Mannheimer HC), Marco Miltkau (HC Klein Zwitserland), Martin Zwicker (Berliner HC), Hannes Müller** (UHC Hamburg), Moritz Ludwig (Uhlenhorst Mülheim) – Ersatzathleten: Alexander Stadler (HC Den Bosch), Paul-Philipp Kaufmann** (HC Den Bosch), Malte Hellwig (Uhlenhorst Mülheim)

Judo (1 Athlet / 1 M): Erik Abramov (+100 kg / UJKC Potsdam)

Moderner Fünfkampf (4 Athlet*innen / 2 F / 2 M): Rebecca Langrehr (TSV Spandau), Annika Zillekens (TSV Spandau) – Marvin Dogue** (OSC Potsdam), Fabian Liebig (OSC Potsdam)

Radsport / Bahn (18 Athlet*innen / 9 F / 9 M – davon 4 Ersatzathlet*innen): Franziska Brauße (Ausdauer / Ceratizit WNT), Lea Sophie Friedrich (Kurzzeit / RSC Cottbus), Pauline Grabosch (Kurzzeit / RSC Cottbus), Emma Hinze (Kurzzeit / RSC Cottbus), Lisa Klein (Ausdauer / Lidl-Trek), Mieke Kröger (Ausdauer / RV Teutoburg Brackwede von 1891), Laura Süßemilch (Ausdauer / Hess Cycling Team) – Stefan Bötticher (Kurzzeit / Chemnitzer PSV), Tobias Buck-Gramcko (Ausdauer / rad-net Oßwald), Maximilian Dörnbach (Kurzzeit / RSC Cottbus), Roger Kluge (Ausdauer / rad-net Oßwald), Theo Reinhardt (Ausdauer / rad-net Oßwald), Luca Spiegel (Kurzzeit / RV Vorwärts 1904 Offenbach/Queich), Tim Torn Teutenberg (Ausdauer / Lidl-Trek Future Racing)- Ersatzathlet*innen: Alessa-Catriona Pröpster (Kurzzeit / RV Vorwärts 1904 Offenbach/Queich), Lena-Charlotte Reißner (Ausdauer / LKT Team; SSV Gera 1990) – Felix Groß (Ausdauer / rad-net Oßwald), Nik Schröter (Kurzzeit / RSC Cottbus)

Radsport / BMX Freestyle (1 Athletin / 1 F): Kim Lea Müller (Backyard e.V.)

Radsport / Mountainbike (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nina Benz (Lexware Mountainbike Team) – Julian Schelb (TuS Obermünstertal), Luca Schwarzbauer (Canyon CLLCTV)

Radsport / Straße (6 Athlet*innen / 4 F / 2 M): Franziska Koch (Team DSM-firmenich postNL), Mieke Kröger (RV Teutoburg Brackwede von 1891), Liane Lippert (Team Movistar), Antonia Niedermaier (Canyon//Sram Racing) – Nils Politt (UAE Team Emirates), Maximilian Schachmann (Team Red Bull-Bora-hansgrohe)

Reitsport (12 Athlet*innen – 3 Ersatzathlet*innen): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 12 Athlet*innen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Ringen (5 Athlet*innen / 3 F / 2 M): Anastasia Blayvas (Freistil 50 kg / KFC Leipzig), Luisa Niemesch (Freistil 62 kg / SV Germania Weingarten), Sandra Paruszewski (Freistil 57 kg / AV Sulgen) – Jello Krahmer (griech-röm. 130 kg / ASV Schorndorf), Erik Thiele (Freistil 97 kg / KAV Mansfelder Land)

Schwimmen (1 Athletin / 1 F): Nicole Maier (4x200 m Freistil / Schwimmverein Gladbeck 1913)

Skateboard / Park (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Lilly Stoephasius (1. Berliner Skateboardverein) – Tyler Edtmayer (FSV Inningen)

Segeln (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Julia Büsselberg (ILCA6 / B 044) – Jakob Meggendorfer (49er / BA 001), Andreas Spranger (49er / BA 001)

Sportklettern / Bouldern/Lead (3 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Lucia Dörffel – Yannick Flohé, Alexander Megos

Turnen / Gerätturnen (8 Athlet*innen / 3 F / 5 M): Helen Kevric (MTV Stuttgart); Pauline Schäfer-Betz (KTV Chemnitz), Sarah Voss (TZ DSHS Köln) – Pascal Brendel (KTV Wetzlar), Lukas Dauser (TSV Unterhaching), Nils Dunkel (SV Halle), Timo Eder (MTV Ludwigsburg), Andreas Toba (TK Hannover)

Turnen / Rhythmische Sportgymnastik (7 Athletinnen / 7 F): Margarita Kolosov (Einzel / SC Potsdam), Anja Kosan (Gruppe / SC Siemensstadt), Daniella Kromm (Gruppe / TSV Schmiden), Alina Oganesyan (Gruppe / TSV Schmiden), Darja Varfolomeev (Einzel / TSV Schmiden), Hannah Vester (Gruppe / TB Oppau), Emilia Wickert (Gruppe / TSG Söflingen)

Volleyball / Halle (13 Spieler / 13 M – davon 1 Ersatzathlet): Tobias Brand (Projekt Warszawa), Anton Brehme (Jastrzebski Wegiel), Christian Fromm (Rapid Bucuresti), Georg Grozer (Arkas Spor), Lukas Kampa (Trefl Gdansk), Moritz Karlitzek (Indykpol AZS Olsztyn), Tobias Krick (BR Volleys), Lukas Maase (Chaumont Volley-Ball 52), Moritz Reichert (BR Volleys), Ruben Schott (BR Volleys), Johannes Tille (BR Volleys), Julian Zenger (Pallavolo Padova) – Ersatz: Jan Zimmermann (Gioiella Prisma Taranto)

**Nominierung unter Vorbehalt (es fehlen noch Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor)

(Quelle: DOSB)

Team D Paris 2024 wächst auf 382 Athlet*innen

Am gestrigen Dienstag, 2. Juli, hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in seiner 4. Nominierungssitzung in Frankfurt/Main 215 Athlet*innen offiziell für das Team D nominiert.

Mit dabei sind Sportler*innen aus den 23 Sportarten Basketball 3x3, Basketball Halle, Bogenschießen, Boxen, Fußball, Golf, Handball, Hockey, Judo, Moderner Fünfkampf, Radsport (Bahn, BMX Freestyle, Mountainbike, Straße), Reitsport, Ringen, Schwimmen, Skateboard, Segeln, Sportklettern, Turnen (Gerätturnen, Rhythmische Sportgymnastik) und Volleyball.

Unter den nominierten Athlet*innen befinden sich zahlreiche Olympioniken und Medaillengewinner*innen. Dazu gehören unter anderem Alexandra Popp (Fußball; Rio 2016: Goldmedaille), Nike Lorenz (Hockey; Rio 2016: Bronzemedaille), Mats Grambusch (Hockey; Rio 2016: Bronzemedaille), Lukas Dauser (Gerätturnen; Tokio 2021: Silbermedaille Barren) sowie Franziska Brauße, Lisa Klein und Mieke Kröger (Bahnrad; Tokio 2021: Goldmedaille Mannschaftsverfolgung).

Chef de Mission und DOSB-Vorstand Leistungssport, Olaf Tabor, sagt: „Mit der vierten Nominierungsrunde haben wir den bisher größten Teil des Team D ins Boot geholt. Ich freue mich besonders, dass wir mit neun Mannschaften unseren bisherigen Rekord von den Olympischen Spielen Peking 2008 überbieten konnten. Wir nähern uns zielstrebig einer Mannschaftsgröße von mehr als 400 Athlet*innen im Team D und blicken mit viel Vorfreude und Zuversicht auf die Olympischen Spiele Paris 2024.“

Insgesamt sind nach der gestrigen Nominierungsrunde somit 382 Athlet*innen bereits offiziell für das Team Deutschland für die Olympischen Spiele Paris 2024 nominiert. Zu den neun Mannschaftssportarten gehören Basketball 3x3 (Frauen), Basketball Halle (Frauen und Männer), Fußball (Frauen), Handball (Frauen und Männer), Hockey (Frauen und Männer) und Volleyball Halle (Männer). Basketball 3x3 war 2008 noch keine olympische Sportart.

Der letzte offizielle Nominierungstermin auf der Road to Paris wird am 5. Juli stattfinden.

Einkleidung des Team Deutschland

Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.

Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Erstes Material von der Einkleidung zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie ab sofort auf www.sportpresseportal.de

Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere wichtige Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024

Deutsches Haus und Fan Zone in Paris

Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.

Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.

Jetzt. Für Immer.

Begleitet werden die Athlet*innen des Team D auf der Road to Paris von der Kampagne „Jetzt. Für Immer.“, die auch das Team D Paralympics miteinschließt.

Ziel der Kampagne ist es, in der Bevölkerung Aufmerksamkeit für die olympischen und paralympischen Athlet*innen zu schaffen, die als Beste ihrer Disziplin für Deutschland bei den Spielen antreten. Dabei zahlt der Claim „Jetzt. Für immer.“ besonders auf zwei Aspekte ein: auf den Willen der Athlet*innen, für diesen einen Moment voll fokussiert und bereit zu sein sowie auf das Vertrauen darauf, dass das dort Erlebte ein Leben lang in Erinnerung bleibt. Die Sportler*innen schreiben dabei nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die von Team Deutschland weiter.

Ein Schwerpunkt in der Kommunikation liegt, wie schon bei den Spielen in Tokio, auf der Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden. Diese können sich individuelle Motive erstellen lassen und mit „ihren“ ortsverbundenen Athlet*innen regional ausgesteuert in die Kommunikation gehen. Auch Wirtschaftspartner haben die Möglichkeit, die Kampagne zu nutzen und sie zu verlängern.

Alle Informationen auf teamdeutschland.de 

Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:

Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.

Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:

Basketball / 3x3 (4 Athletinnen / 4 F): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der vier Spielerinnen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Basketball / Halle (24 Athlet*innen / 12 F / 12 M): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 12 Spielerinnen für die Damen Mannschaft und 12 Spieler für die Herren Mannschaft erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Bogenschießen (1 Athlet / 1 M): Florian Unruh (Recurve / SSC Fockbek, SV Dauelsen)

Boxen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Maxi Klötzer (50 kg / BC Chemnitz 94) – Nelvie Tiafack (+92 kg / SC Colonia Köln)

Fußball (22 Athletinnen / 22 F – davon 4 Ersatzathletinnen): Merle Frohms (VfL Wolfsburg), Ann-Katrin Berger (NJ/NY Gotham FC), Sara Doorsoun (Eintracht Frankfurt), Giulia Gwinn (FC Bayern München), Marina Hegering (VfL Wolfsburg), Kathrin Hendrich (VfL Wolfsburg), Sarai Linder (TSG Hoffenheim), Bibiane Schulze Solano (Athletic Bilbao), Jule Brand (VfL Wolfsburg ), Klara Bühl (FC Bayern München), Vivien Endemann (VfL Wolfsburg), Laura Freigang (Eintracht Frankfurt), Sydney Lohmann (FC Bayern München), Sjoeke Nüsken (FC Chelsea), Lena Oberdorf (FC Bayern München), Alexandra Popp (VfL Wolfsburg), Lea Schüller (FC Bayern München), Elisa Senß (Eintracht Frankfurt) – Ersatzathletinnen: Stina Johannes (Eintracht Frankfurt), Nicole Anyomi (Eintracht Frankfurt), Felicitas Rauch (North Carolina Courage), Janina Minge (VfL Wolfsburg)

Golf (4 Athlet*innen / 2 F  / 2 M): Alexandra Försterling, Esther Henseleit** – Matthias Schmid, Stephan Jäger

Handball (34 Athlet*innen / 17 F / 17 M – davon 6 Ersatzathlet*innen): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 17 Spielerinnen für die Damen Mannschaft und 17 Spieler für die Herren Mannschaft erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Hockey (38 Athlet*innen / 19 F / 19 M – davon 6 Ersatzathlet*innen)

Damen: Nathalie Kubalski (NMHC Nijmegen), Kira Horn (Der Club an der Alster), Amelie Wortmann (Uhlenhorster Hockey Club), Nike Lorenz (KTHC Stadion Rot-Weiss), Selin Oruz (Düsseldorfer HC), Benedetta Wenzel (Berliner HC), Anne Schröder (Der Club an der Alster), Lisa Nolte (Düsseldorfer HC), Lena Micheel (Uhlenhorster Hockey Club), Charlotte Stapenhorst (Zehlendorfer Wespen), Sonja Zimmermann (Amsterdamsche Hockey & Bandy Club), Viktoria Huse (Der Club an der Alster), Felicia Wiedermann (KTHC Stadion Rot-Weiss), Stine Kurz (Mannheimer Hockey Club), Jette Fleschütz (Grossflottbeker Tennis-, Hockey-, und Golf-Club), Linnea Weidemann (Berliner HC) – Ersatzathletinnen: Julia Sonntag (KTHC Stadion Rot-Weiss), Cécile Pieper (HGC Wassenaar), Emma Davidsmeyer (Der Club an der Alster)

Herren: Jean Danneberg (RW Köln), Mathias Müller (Hamburger Polo Club), Mats Grambusch (RW Köln), Lukas Windfeder (Uhlenhorst Mülheim), Niklas Wellen (Crefelder HTC), Johannes Große (RW Köln), Thies Prinz (RW Köln), Teo Hinrichs (Mannheimer HC), Tom Grambusch** (RW Köln), Gonzalo Peillat (Mannheimer HC), Christopher Rühr (RW Köln), Justus Weigand (Mannheimer HC), Marco Miltkau (HC Klein Zwitserland), Martin Zwicker (Berliner HC), Hannes Müller** (UHC Hamburg), Moritz Ludwig (Uhlenhorst Mülheim) – Ersatzathleten: Alexander Stadler (HC Den Bosch), Paul-Philipp Kaufmann** (HC Den Bosch), Malte Hellwig (Uhlenhorst Mülheim)

Judo (1 Athlet / 1 M): Erik Abramov (+100 kg / UJKC Potsdam)

Moderner Fünfkampf (4 Athlet*innen / 2 F / 2 M): Rebecca Langrehr (TSV Spandau), Annika Zillekens (TSV Spandau) – Marvin Dogue** (OSC Potsdam), Fabian Liebig (OSC Potsdam)

Radsport / Bahn (18 Athlet*innen / 9 F / 9 M – davon 4 Ersatzathlet*innen): Franziska Brauße (Ausdauer / Ceratizit WNT), Lea Sophie Friedrich (Kurzzeit / RSC Cottbus), Pauline Grabosch (Kurzzeit / RSC Cottbus), Emma Hinze (Kurzzeit / RSC Cottbus), Lisa Klein (Ausdauer / Lidl-Trek), Mieke Kröger (Ausdauer / RV Teutoburg Brackwede von 1891), Laura Süßemilch (Ausdauer / Hess Cycling Team) – Stefan Bötticher (Kurzzeit / Chemnitzer PSV), Tobias Buck-Gramcko (Ausdauer / rad-net Oßwald), Maximilian Dörnbach (Kurzzeit / RSC Cottbus), Roger Kluge (Ausdauer / rad-net Oßwald), Theo Reinhardt (Ausdauer / rad-net Oßwald), Luca Spiegel (Kurzzeit / RV Vorwärts 1904 Offenbach/Queich), Tim Torn Teutenberg (Ausdauer / Lidl-Trek Future Racing)- Ersatzathlet*innen: Alessa-Catriona Pröpster (Kurzzeit / RV Vorwärts 1904 Offenbach/Queich), Lena-Charlotte Reißner (Ausdauer / LKT Team; SSV Gera 1990) – Felix Groß (Ausdauer / rad-net Oßwald), Nik Schröter (Kurzzeit / RSC Cottbus)

Radsport / BMX Freestyle (1 Athletin / 1 F): Kim Lea Müller (Backyard e.V.)

Radsport / Mountainbike (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nina Benz (Lexware Mountainbike Team) – Julian Schelb (TuS Obermünstertal), Luca Schwarzbauer (Canyon CLLCTV)

Radsport / Straße (6 Athlet*innen / 4 F / 2 M): Franziska Koch (Team DSM-firmenich postNL), Mieke Kröger (RV Teutoburg Brackwede von 1891), Liane Lippert (Team Movistar), Antonia Niedermaier (Canyon//Sram Racing) – Nils Politt (UAE Team Emirates), Maximilian Schachmann (Team Red Bull-Bora-hansgrohe)

Reitsport (12 Athlet*innen – 3 Ersatzathlet*innen): Der DOSB hat einen Pool nominiert. Die namentliche Bekanntgabe der 12 Athlet*innen folgt zu einem späteren Zeitpunkt.

Ringen (5 Athlet*innen / 3 F / 2 M): Anastasia Blayvas (Freistil 50 kg / KFC Leipzig), Luisa Niemesch (Freistil 62 kg / SV Germania Weingarten), Sandra Paruszewski (Freistil 57 kg / AV Sulgen) – Jello Krahmer (griech-röm. 130 kg / ASV Schorndorf), Erik Thiele (Freistil 97 kg / KAV Mansfelder Land)

Schwimmen (1 Athletin / 1 F): Nicole Maier (4x200 m Freistil / Schwimmverein Gladbeck 1913)

Skateboard / Park (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Lilly Stoephasius (1. Berliner Skateboardverein) – Tyler Edtmayer (FSV Inningen)

Segeln (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Julia Büsselberg (ILCA6 / B 044) – Jakob Meggendorfer (49er / BA 001), Andreas Spranger (49er / BA 001)

Sportklettern / Bouldern/Lead (3 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Lucia Dörffel – Yannick Flohé, Alexander Megos

Turnen / Gerätturnen (8 Athlet*innen / 3 F / 5 M): Helen Kevric (MTV Stuttgart); Pauline Schäfer-Betz (KTV Chemnitz), Sarah Voss (TZ DSHS Köln) – Pascal Brendel (KTV Wetzlar), Lukas Dauser (TSV Unterhaching), Nils Dunkel (SV Halle), Timo Eder (MTV Ludwigsburg), Andreas Toba (TK Hannover)

Turnen / Rhythmische Sportgymnastik (7 Athletinnen / 7 F): Margarita Kolosov (Einzel / SC Potsdam), Anja Kosan (Gruppe / SC Siemensstadt), Daniella Kromm (Gruppe / TSV Schmiden), Alina Oganesyan (Gruppe / TSV Schmiden), Darja Varfolomeev (Einzel / TSV Schmiden), Hannah Vester (Gruppe / TB Oppau), Emilia Wickert (Gruppe / TSG Söflingen)

Volleyball / Halle (13 Spieler / 13 M – davon 1 Ersatzathlet): Tobias Brand (Projekt Warszawa), Anton Brehme (Jastrzebski Wegiel), Christian Fromm (Rapid Bucuresti), Georg Grozer (Arkas Spor), Lukas Kampa (Trefl Gdansk), Moritz Karlitzek (Indykpol AZS Olsztyn), Tobias Krick (BR Volleys), Lukas Maase (Chaumont Volley-Ball 52), Moritz Reichert (BR Volleys), Ruben Schott (BR Volleys), Johannes Tille (BR Volleys), Julian Zenger (Pallavolo Padova) – Ersatz: Jan Zimmermann (Gioiella Prisma Taranto)

**Nominierung unter Vorbehalt (es fehlen noch Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor)

(Quelle: DOSB)

Spitzenleistungen erfordern Spitzenbedingungen

Der DOSB, die Sprecher*innen der Landessportbünde, der Spitzenverbände und der Verbände mit besonderen Aufgaben, die AG Behindertensport, die Vertreter*innen der Olympiastützpunkte, die NADA, Athleten Deutschland, die Institute FES und IAT, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und darüber hinaus der Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im deutschen Sport stellen gemeinsam fest:  

  • Wir leisten in unserer jeweiligen Verantwortung wertvolle Beiträge im deutschen Leistungssportsystem, um Athlet*innen Weltspitzenleistungen zu ermöglichen. Wir bilden gemeinsam das Rückgrat für eine nachhaltige, manipulationsfreie, am Weltmaßstab orientierte und konkurrenzfähige sowie an den Athlet*innen orientierte Spitzensportlandschaft in Deutschland. Ihre Leistungen inspirieren unsere gesamte Gesellschaft.   
  • Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Systems verfolgen wir daher mit großer Sorge die aktuelle Debatte der Bundesregierung über geplante Einsparungen im Bundeshaushalt 2025, die auch die Förderung des Spitzensports betreffen könnte und bereits im Haushalt 2024 nur mit großer Mühe und Hilfe des Parlaments abgemildert werden konnte.  

  • Unsere Finanzierungssituation ist im Weltmaßstab jetzt schon grenzwertig. Daher schränken schon geringe Einsparungen in jeglichen Institutionen unsere Servicequalität massiv ein, gefährden Arbeitsplätze und damit den kurz- und langfristen Leistungsaufbau bei den Athlet*innen mit negativen Auswirkungen auf ihre internationale Konkurrenzfähigkeit.    

  • Eine negative Entwicklung der Bundesförderung steht zudem im völligen Widerspruch zur angestrebten Leistungssportreform, dem geplanten Sportfördergesetz und einer Spitzensportagentur. Absurd erscheint dies vor dem Hintergrund einer vom organisierten Sport und der Bundesregierung beabsichtigten und vorangetriebenen Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele.  

  • Die gesteckten Ziele, bei Olympischen und Paralympischen Spielen sowie World Games Spitzenplätze zu erreichen, sind ohne auskömmliche Finanzierung nicht realisierbar. 

  • Für die Realisierung all dieser ambitionierten Vorhaben, bei denen auch immer die positiven gesamtgesellschaftlichen Effekte vom Spitzen- bis in den Breitensport mitgedacht werden müssen, ist eine deutlich bessere finanzielle Förderung notwendig.   

  • Schließlich ist der Sport ein zentraler Pfeiler unserer Gesellschaft und unterstützt   u. a. die wichtige demokratische Wertebildung wie Fairplay, Toleranz und Respekt. Nur eine auskömmlich finanzierte und damit leistungs- und konkurrenzfähige Leistungssportlandschaft in Deutschland kann auch in Zukunft die dafür nötigen Voraussetzungen bieten.

(Quelle: DOSB)

 

Spitzenleistungen erfordern Spitzenbedingungen

Der DOSB, die Sprecher*innen der Landessportbünde, der Spitzenverbände und der Verbände mit besonderen Aufgaben, die AG Behindertensport, die Vertreter*innen der Olympiastützpunkte, die NADA, Athleten Deutschland, die Institute FES und IAT, die Stiftung Deutsche Sporthilfe und darüber hinaus der Berufsverband der Trainerinnen und Trainer im deutschen Sport stellen gemeinsam fest:  

  • Wir leisten in unserer jeweiligen Verantwortung wertvolle Beiträge im deutschen Leistungssportsystem, um Athlet*innen Weltspitzenleistungen zu ermöglichen. Wir bilden gemeinsam das Rückgrat für eine nachhaltige, manipulationsfreie, am Weltmaßstab orientierte und konkurrenzfähige sowie an den Athlet*innen orientierte Spitzensportlandschaft in Deutschland. Ihre Leistungen inspirieren unsere gesamte Gesellschaft.   
  • Im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Systems verfolgen wir daher mit großer Sorge die aktuelle Debatte der Bundesregierung über geplante Einsparungen im Bundeshaushalt 2025, die auch die Förderung des Spitzensports betreffen könnte und bereits im Haushalt 2024 nur mit großer Mühe und Hilfe des Parlaments abgemildert werden konnte.  

  • Unsere Finanzierungssituation ist im Weltmaßstab jetzt schon grenzwertig. Daher schränken schon geringe Einsparungen in jeglichen Institutionen unsere Servicequalität massiv ein, gefährden Arbeitsplätze und damit den kurz- und langfristen Leistungsaufbau bei den Athlet*innen mit negativen Auswirkungen auf ihre internationale Konkurrenzfähigkeit.    

  • Eine negative Entwicklung der Bundesförderung steht zudem im völligen Widerspruch zur angestrebten Leistungssportreform, dem geplanten Sportfördergesetz und einer Spitzensportagentur. Absurd erscheint dies vor dem Hintergrund einer vom organisierten Sport und der Bundesregierung beabsichtigten und vorangetriebenen Bewerbung Deutschlands um Olympische und Paralympische Spiele.  

  • Die gesteckten Ziele, bei Olympischen und Paralympischen Spielen sowie World Games Spitzenplätze zu erreichen, sind ohne auskömmliche Finanzierung nicht realisierbar. 

  • Für die Realisierung all dieser ambitionierten Vorhaben, bei denen auch immer die positiven gesamtgesellschaftlichen Effekte vom Spitzen- bis in den Breitensport mitgedacht werden müssen, ist eine deutlich bessere finanzielle Förderung notwendig.   

  • Schließlich ist der Sport ein zentraler Pfeiler unserer Gesellschaft und unterstützt   u. a. die wichtige demokratische Wertebildung wie Fairplay, Toleranz und Respekt. Nur eine auskömmlich finanzierte und damit leistungs- und konkurrenzfähige Leistungssportlandschaft in Deutschland kann auch in Zukunft die dafür nötigen Voraussetzungen bieten.

(Quelle: DOSB)

 

„Ohne Sportinfrastruktur ist kein Sport möglich“

Wieso beschäftigt sich der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen mit der Thematik Sportstätten? 

Michaela Röhrbein: In Sportvereinen kommen Menschen aus verschiedenen Bereichen und sozialen Schichten zusammen, sie treiben miteinander Sport, tauschen sich aus und oft passiert dann noch viel mehr, wie die Unterstützung bei Ämtergängen oder Hausaufgabenhilfe. Sport hält uns gesund, Sport lässt uns gut fühlen, Sport vernetzt uns mit anderen Menschen. Für Kinder, Jugendliche oder Ältere sind Sportvereine unverzichtbare Anlaufstätte. In Sportvereinen werden auch demokratische Prozesse er- und gelebt - z.B. bei der Wahl der Vorsitzenden oder des Jugendwarts. Zudem ist Sport auch ein Wirtschaftsfaktor, ob Mitgliedsbeiträge, neue Sportschuhe oder gar der Eintritt zu einem Fußballspiel am Wochenende.

Insgesamt spielen Sport und Sportvereine also eine zentrale Rolle im sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Leben von Städten und Gemeinden. Und für Sport braucht man Sportstätten. Für Sport und Bewegung braucht es eine Sportinfrastruktur. Diese sorgt auch dafür, dass Städte und Gemeinden attraktiv und lebenswert sind und bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass Sport und Sportvereine bei Stadtentwicklungsprozessen mitgedacht und berücksichtigt werden. Und der benannte Ausschuss kann das unterstützen - z.B. mit einer Querschnittsstrategie des Bundes für Sportstättenentwicklung, die mit finanziellen Mitteln unterlegt ist.  

Wieso ist das Thema für den DOSB so relevant? 

Michaela Röhrbein: Bewegungsräume, Sportstätten, Freizeitanlagen sind Grundlage für den Breiten- und Leistungssport, für den Schulsport und die Sportlehrer*innenausbildung an Hochschulen. Sportstätten sind neben den Menschen, neben dem Personal, die wichtigste Ressource für das Sporttreiben. Kurzgesagt: Ohne Sportinfrastruktur ist kein Sport möglich. Rund 230.000 Sportstätten gibt es in Deutschland – das ist eine beachtliche Menge. Etwa zwei Drittel der Sportstätten verwalten die Kommunen. Etwa 60% der 86.000 Sportvereine in Deutschland nutzen kommunale Sportstätten. Sportvereine, aber vor allem auch Schulen, sind auf kommunale Sportstätten angewiesen. 

Immer mehr Vereine nehmen aber im wahrsten Sinne des Wortes mittlerweile den Mörtel selbst in die Hand und bauen eigenständig Sportanlagen. Über ein Drittel aller Vereine verantworten eine eigene Sportstätte. Dazu möchte ich ermutigen. Denn daraus entstehen sehr häufig Sportentwicklungsmotoren.  

Darüber hinaus zeigen uns vorliegende Daten, dass Sporttreiben im Freien im Trend liegt. Ob Laufen, Radfahren, Kicken im Park – viele gehen raus, um sich zu bewegen. Sport in der Natur, an der frischen Luft und in freier Landschaft hat positive Auswirkungen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit. Aber auch hierfür benötigt es geeignete barrierefreie Räume. Und dafür setzen wir uns ein, damit alle Menschen die notwendige Infrastruktur vorfinden, um sich mit Lust bewegen zu können. 

Vor welchen Herausforderungen steht die Sportstätteninfrastruktur? 

Michaela Röhrbein: Wir stehen vor 31 Milliarden Euro Sanierungsstau. 31 Milliarden Euro! Das muss man sich einmal vorstellen. Das ist mehr als der gesamte Bundeshaushalt des BMI in den Jahren 2023 und 2024 zusammengerechnet. Wie sollen das die Kommunen und Länder allein schaffen? Und Sanierung bedeutet, dass Schäden und Mängel an der Sportstätte behoben werden, wie z.B. undichte Fenster, beschädigte Sportböden. Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise der Umstieg auf eine regenerative Heizung wie einer Wärmepumpe, sind in diesen Kosten noch gar nicht einkalkuliert.  

Womit wir schon zur zweiten Herausforderung kommen. Eine Vielzahl der Sportstätten wurden in den 1960-/70er Jahren erbaut. Ein Großteil der Sportstätten wird demnach noch mit fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl beheizt, darüber hinaus ist die Dämmung der Sportstätten meist unzureichend. Dadurch verursachen Sportstätten eine beachtliche Menge an CO2-Emissionen. Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzgesetz eine gesetzliche Verpflichtung der Klimaneutralität bis 2045 erlassen. Um dies erreichen zu können, müssen Gebäude dringend modernisiert werden.  

Last but not least müssen Sportstätten für alle Menschen zugänglich sein. Viele Menschen möchten sich sportlich betätigen und können dies aufgrund von ganz banalen räumlichen Hindernissen wie Treppen schlichtweg nicht. Sportstätten müssen so weiterentwickelt werden, dass Teilhabe für alle – egal ob klein, groß, dick, dünn, alt, jung, im Rollstuhl oder Fußgänger*in, sehend oder blind – möglich ist.  

Welche Lösungen benötigt es, um die Zukunft der Sportstätten sicherzustellen? 

Michaela Röhrbein: Die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen, der Profisportler*innen, der älteren Menschen haben sich geändert, auch die Motive des Sporttreibens haben sich geändert. Wir brauchen zwar noch Sportanlagen mit einem DIN-genormten Basketballfeld, aber wir benötigen wesentlich mehr Multisportanlagen. Wir brauchen geeignete Sportstätten und Bewegungsräume, die sehr unterschiedlich sind. Diese müssen gut erreichbar, zugänglich und barrierefrei sein. Um die Sportstätten und Bewegungsräume zukunftsfähig aufzustellen, müssen sie außerdem ressourcenschonend gebaut und betrieben werden und letztlich müssen sie sowohl im Bau und Betrieb immer noch finanzierbar bleiben.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es umfassender und ganzheitlicher Lösungen bedarf. Und dafür gibt es einen Katalog an guten Vorschlägen, die im vergangenen Jahr in einem großangelegten Stakeholderprozess mit mehr als 20 Expert*innen im Rahmen des Entwicklungsplans Sport erarbeitet wurden, z.B. die Einrichtung eines Sachverständigenrats für Sportstätten und Sporträume, der in einem regelmäßigen Turnus ein Gutachten vorlegt, um die Entwicklung des Sanierungs- und Investitionsbedarfs festzustellen. 

Wie wird sich der DOSB weiterhin für das Thema einsetzen? 

Michaela Röhrbein: Nach Gründung der Allianz mit den kommunalen Spitzenverbänden und der IAKS Deutschland, haben wir in den Jahren 2021 und 2023 den Deutschen Sportstättentag ausgerichtet. So hatten wir im vergangenen Jahr Daniel Föst, Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, zur Podiumsdiskussion eingeladen. Hierdurch konnten wir Impulse setzen, dass die Thematik auch auf Bundesebene gehört wird und letzte Woche nun das erste Fachgespräch zum Thema „Sportstätten und Stadtentwicklung“ stattgefunden hat.  

Grundsätzlich versuchen wir als Interessensvertretung Einfluss auf die Politik zu nehmen, indem wir beispielsweise auf die Notwendigkeit von Bundesfördermitteln für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten hinweisen, welche auch durch den Bund in ausreichender Höhe bereitzustellen sind. Hierfür haben wir ein idealtypisches Sportstättenförderprogramm erarbeitet und versuchen Sportstätten in bestehende Förderlinien zu integrieren. Wir sind dafür in Gesprächen mit verschiedenen Bundesministerien. Darüber hinaus versuchen wir den Sport und seine Sportinfrastruktur in Gesetzgebungsprozessen des Bundes zu verankern und angemessen zu berücksichtigen. Es ist in diesem Kontext ein Erfolg, dass sich der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen in der vergangenen Woche erstmals seit unseren Aufzeichnungen mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Das ist ein guter und wichtiger Schritt, aber dabei darf es nicht bleiben – es müssen Taten folgen.   

(Quelle: DOSB)

Hintergrund:

Am 26. Juni 2024 fand ein öffentliches Fachgespräch im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen des Bundestages zum Thema „Sportstätten und Stadtentwicklung“ statt. Michaela Röhrbein, DOSB-Vorständin Sportentwicklung, war als Sachverständige eingeladen und machte auf die Bedeutung und die aktuelle Situation der Sportstätten in Deutschland aufmerksam. 

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie auf der Webseite des Ressorts Sportstätten und Umwelt des DOSB. 

„Ohne Sportinfrastruktur ist kein Sport möglich“

Wieso beschäftigt sich der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen mit der Thematik Sportstätten? 

Michaela Röhrbein: In Sportvereinen kommen Menschen aus verschiedenen Bereichen und sozialen Schichten zusammen, sie treiben miteinander Sport, tauschen sich aus und oft passiert dann noch viel mehr, wie die Unterstützung bei Ämtergängen oder Hausaufgabenhilfe. Sport hält uns gesund, Sport lässt uns gut fühlen, Sport vernetzt uns mit anderen Menschen. Für Kinder, Jugendliche oder Ältere sind Sportvereine unverzichtbare Anlaufstätte. In Sportvereinen werden auch demokratische Prozesse er- und gelebt - z.B. bei der Wahl der Vorsitzenden oder des Jugendwarts. Zudem ist Sport auch ein Wirtschaftsfaktor, ob Mitgliedsbeiträge, neue Sportschuhe oder gar der Eintritt zu einem Fußballspiel am Wochenende.

Insgesamt spielen Sport und Sportvereine also eine zentrale Rolle im sozialen, kulturellen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Leben von Städten und Gemeinden. Und für Sport braucht man Sportstätten. Für Sport und Bewegung braucht es eine Sportinfrastruktur. Diese sorgt auch dafür, dass Städte und Gemeinden attraktiv und lebenswert sind und bleiben. Deshalb ist es wichtig, dass Sport und Sportvereine bei Stadtentwicklungsprozessen mitgedacht und berücksichtigt werden. Und der benannte Ausschuss kann das unterstützen - z.B. mit einer Querschnittsstrategie des Bundes für Sportstättenentwicklung, die mit finanziellen Mitteln unterlegt ist.  

Wieso ist das Thema für den DOSB so relevant? 

Michaela Röhrbein: Bewegungsräume, Sportstätten, Freizeitanlagen sind Grundlage für den Breiten- und Leistungssport, für den Schulsport und die Sportlehrer*innenausbildung an Hochschulen. Sportstätten sind neben den Menschen, neben dem Personal, die wichtigste Ressource für das Sporttreiben. Kurzgesagt: Ohne Sportinfrastruktur ist kein Sport möglich. Rund 230.000 Sportstätten gibt es in Deutschland – das ist eine beachtliche Menge. Etwa zwei Drittel der Sportstätten verwalten die Kommunen. Etwa 60% der 86.000 Sportvereine in Deutschland nutzen kommunale Sportstätten. Sportvereine, aber vor allem auch Schulen, sind auf kommunale Sportstätten angewiesen. 

Immer mehr Vereine nehmen aber im wahrsten Sinne des Wortes mittlerweile den Mörtel selbst in die Hand und bauen eigenständig Sportanlagen. Über ein Drittel aller Vereine verantworten eine eigene Sportstätte. Dazu möchte ich ermutigen. Denn daraus entstehen sehr häufig Sportentwicklungsmotoren.  

Darüber hinaus zeigen uns vorliegende Daten, dass Sporttreiben im Freien im Trend liegt. Ob Laufen, Radfahren, Kicken im Park – viele gehen raus, um sich zu bewegen. Sport in der Natur, an der frischen Luft und in freier Landschaft hat positive Auswirkungen auf unsere körperliche und mentale Gesundheit. Aber auch hierfür benötigt es geeignete barrierefreie Räume. Und dafür setzen wir uns ein, damit alle Menschen die notwendige Infrastruktur vorfinden, um sich mit Lust bewegen zu können. 

Vor welchen Herausforderungen steht die Sportstätteninfrastruktur? 

Michaela Röhrbein: Wir stehen vor 31 Milliarden Euro Sanierungsstau. 31 Milliarden Euro! Das muss man sich einmal vorstellen. Das ist mehr als der gesamte Bundeshaushalt des BMI in den Jahren 2023 und 2024 zusammengerechnet. Wie sollen das die Kommunen und Länder allein schaffen? Und Sanierung bedeutet, dass Schäden und Mängel an der Sportstätte behoben werden, wie z.B. undichte Fenster, beschädigte Sportböden. Modernisierungsmaßnahmen, wie beispielsweise der Umstieg auf eine regenerative Heizung wie einer Wärmepumpe, sind in diesen Kosten noch gar nicht einkalkuliert.  

Womit wir schon zur zweiten Herausforderung kommen. Eine Vielzahl der Sportstätten wurden in den 1960-/70er Jahren erbaut. Ein Großteil der Sportstätten wird demnach noch mit fossilen Energieträgern wie Gas oder Öl beheizt, darüber hinaus ist die Dämmung der Sportstätten meist unzureichend. Dadurch verursachen Sportstätten eine beachtliche Menge an CO2-Emissionen. Die Bundesregierung hat mit dem Klimaschutzgesetz eine gesetzliche Verpflichtung der Klimaneutralität bis 2045 erlassen. Um dies erreichen zu können, müssen Gebäude dringend modernisiert werden.  

Last but not least müssen Sportstätten für alle Menschen zugänglich sein. Viele Menschen möchten sich sportlich betätigen und können dies aufgrund von ganz banalen räumlichen Hindernissen wie Treppen schlichtweg nicht. Sportstätten müssen so weiterentwickelt werden, dass Teilhabe für alle – egal ob klein, groß, dick, dünn, alt, jung, im Rollstuhl oder Fußgänger*in, sehend oder blind – möglich ist.  

Welche Lösungen benötigt es, um die Zukunft der Sportstätten sicherzustellen? 

Michaela Röhrbein: Die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen, der Profisportler*innen, der älteren Menschen haben sich geändert, auch die Motive des Sporttreibens haben sich geändert. Wir brauchen zwar noch Sportanlagen mit einem DIN-genormten Basketballfeld, aber wir benötigen wesentlich mehr Multisportanlagen. Wir brauchen geeignete Sportstätten und Bewegungsräume, die sehr unterschiedlich sind. Diese müssen gut erreichbar, zugänglich und barrierefrei sein. Um die Sportstätten und Bewegungsräume zukunftsfähig aufzustellen, müssen sie außerdem ressourcenschonend gebaut und betrieben werden und letztlich müssen sie sowohl im Bau und Betrieb immer noch finanzierbar bleiben.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass es umfassender und ganzheitlicher Lösungen bedarf. Und dafür gibt es einen Katalog an guten Vorschlägen, die im vergangenen Jahr in einem großangelegten Stakeholderprozess mit mehr als 20 Expert*innen im Rahmen des Entwicklungsplans Sport erarbeitet wurden, z.B. die Einrichtung eines Sachverständigenrats für Sportstätten und Sporträume, der in einem regelmäßigen Turnus ein Gutachten vorlegt, um die Entwicklung des Sanierungs- und Investitionsbedarfs festzustellen. 

Wie wird sich der DOSB weiterhin für das Thema einsetzen? 

Michaela Röhrbein: Nach Gründung der Allianz mit den kommunalen Spitzenverbänden und der IAKS Deutschland, haben wir in den Jahren 2021 und 2023 den Deutschen Sportstättentag ausgerichtet. So hatten wir im vergangenen Jahr Daniel Föst, Mitglied des Ausschusses für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, zur Podiumsdiskussion eingeladen. Hierdurch konnten wir Impulse setzen, dass die Thematik auch auf Bundesebene gehört wird und letzte Woche nun das erste Fachgespräch zum Thema „Sportstätten und Stadtentwicklung“ stattgefunden hat.  

Grundsätzlich versuchen wir als Interessensvertretung Einfluss auf die Politik zu nehmen, indem wir beispielsweise auf die Notwendigkeit von Bundesfördermitteln für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten hinweisen, welche auch durch den Bund in ausreichender Höhe bereitzustellen sind. Hierfür haben wir ein idealtypisches Sportstättenförderprogramm erarbeitet und versuchen Sportstätten in bestehende Förderlinien zu integrieren. Wir sind dafür in Gesprächen mit verschiedenen Bundesministerien. Darüber hinaus versuchen wir den Sport und seine Sportinfrastruktur in Gesetzgebungsprozessen des Bundes zu verankern und angemessen zu berücksichtigen. Es ist in diesem Kontext ein Erfolg, dass sich der Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen in der vergangenen Woche erstmals seit unseren Aufzeichnungen mit diesem Thema auseinandergesetzt hat. Das ist ein guter und wichtiger Schritt, aber dabei darf es nicht bleiben – es müssen Taten folgen.   

(Quelle: DOSB)

Hintergrund:

Am 26. Juni 2024 fand ein öffentliches Fachgespräch im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen des Bundestages zum Thema „Sportstätten und Stadtentwicklung“ statt. Michaela Röhrbein, DOSB-Vorständin Sportentwicklung, war als Sachverständige eingeladen und machte auf die Bedeutung und die aktuelle Situation der Sportstätten in Deutschland aufmerksam. 

Weitere Informationen zur Thematik finden Sie auf der Webseite des Ressorts Sportstätten und Umwelt des DOSB. 

Fünfter Tourstopp am 7. und 8. Juli in Berlin

Bereits seit 20 Jahren ist sie jährlich im Sommer deutlich zu spüren: die Vorfreude auf die ganz besondere Atmosphäre während der Tour-stopps der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Aber nicht nur die Sportabzeichen-Tour hat in diesem Jahr Jubiläum: Der Landessportbund Berlin wird 75 Jahre alt und das Sportzentrum des SC Siemensstadt blickt auf 40 Jahre erfolgreichen Sportbetrieb zurück - das wird an gleich zwei Tagen gefeiert.

Auch drei großartige Sportler freuen sich auf diesen Tourstopp: Der ehemalige Zehnkämpfer und Olympiazweite von Atlanta, Frank Busemann, kommt am 8. Juli als Sportbotschafter für kinder Joy of Moving nach Berlin. Begleitet wird er von Léon Schäfer, Para Leichtathlet, mehrfacher Weltmeister und Para Sportler des Jahres 2023 als Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe und von Frank Stäbler, dreimaliger Weltmeister im Ringen und Olympiadritter in Tokio 2020 als Sportbotschafter von Ernsting’s family. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Alle drei Sportler freuen sich auf die vielen Mädchen und Jungen in Berlin. Im Sportzentrum geben sie wertvolle Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen und feuern die Schüler*innen bei ihren sportlichen Herausforderungen an.

Drei Jubiläen und gleich zwei abwechslungsreiche Sporttage

DOSB-Moderator Andree Pfitzner führt auf unterhaltsame Art durch beide Sporttage und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Unterstützt wird er von Co-Moderatorin Lisa Morgenbrodt, die für das lokale Organisationsteam rund um den Landessportbund Berlin und dem SC Siemensstadt auf der Bühne steht.

Als Ehrengäste haben unter anderen Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB, Friedhard Teuffel, Direktor des LSB, Matthias Brauner, Vereinsvorsitzender des SC Siemensstadt, Heike Brömse, Vorsitzende für Jugend des SC Siemensstadt und Viljo Anlauf, Mitglied im Vorstand der Berliner Sportjugend zugesagt – und natürlich Trimmy, das Maskottchen des DOSB.

An beiden Tagen vor Ort mit einem Informationsstand und Mitmachangebot ist die Initiative “Bewegung gegen Krebs” vom DOSB, der Deutschen Krebshilfe und der Sporthochschule Köln.

Der Sonntag ist “Berliner Familien Sport Sonntag“

Der erste der beiden Sporttage ist der “Berliner Familien Sport Sonntag" (7. Juli 2024) - offen für alle Menschen mit und ohne Behinderung, die in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination die Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens ausprobieren oder es gleich ablegen möchten - kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung.

Neu in diesem Jahr ist der erweiterte Leistungskatalog in der Kategorie Kraft: dazu gehören nun die neuen Disziplinen Push-Ups/Liegestützen, Crunches/Bauchpresse, Triceps-Dips/Beugestützen und Pull-Ups/Klimmzüge – diese können am Sonntag am Stand der DAK abgelegt werden.

Nach der Eröffnung um 11.00 Uhr erwartet alle Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung ein vielfältiges und attraktives Programm mit verschiedenen Tanzvorführungen und der Abnahme des “Tanzsternchen”, dem Tanz-Abzeichen des Landestanzsportverbandes Berlin (LTV), verschiedenen sportlichen Team-Challenges mit tollen Preisen, einer Team-Challenge für Familien, mehreren Gesprächsrunden zum Thema “Inklusion im Sport”, organisiert vom Inklusionsteam des Deutschen Behindertensportverbandes und dem Inklusionsmanager des LSB und viele großartige Mitmachaktionen mehr.

Darüber hinaus hat sich - als ganz besonderer Ehrengast - für den Sonntagnachmittag von 13-15 Uhr das offizielle Maskottchen der Fussball-EM 2024 “Albärt” angekündigt.

Am Montag sind die Schulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung am Start

Der Montag, 8. Juli 2024, gehört dann den etwa 1.700 angemeldeten Schüler*innen und Sportler*innen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Nach der offiziellen Begrüßung um 9.00 Uhr durch Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB, einem  Vertreter des LSB und Heike Brömse, Vorsitzende für Jugend des SC Siemensstadt geht es an die Stationen zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichens, bevor zwei Highlights warten: um 10.00 Uhr kann zusammen mit Friedhard Teuffel, dem Direktor des LSB Berlin, das Tischtennisabzeichen abgelegt werden und um 11.30 Uhr gibt es eine Autogrammstunde mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens Frank Busemann, Frank Stäbler und Léon Schäfer.

Als Erinnerung an den Tourstopp in Berlin können sich die Schüler*innen kostenfrei Fotos von ihren Sportabzeichen-Prüfungen an der Fotostation von kinder Joy of Moving abholen, die Profifotograf*innen im Lauf des Vormittags von ihnen gemacht haben.

An beiden Tagen sorgt ein attraktives Rahmenprogramm für unvergessliche Erlebnisse:

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, laden Mitmachangebote wie das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen- Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula Hoop zu unterhaltsamer Bewegung ein. Die Verbandsabzeichen für Fussball, Tischtennis und Tanzsport können an beiden Tagen abgelegt werden - und schließlich besteht für die ganz Kleinen die Möglichkeit, zusammen mit den Maskottchen Hoppel und Bürste das Kinderturn-Abzeichen abzulegen. Für die, die bei ihren sportlichen Betätigungen Durst bekommen, hält die Wasserbar der Sparkassen eine Erfrischung bereit.

Für die Sportabzeichen-Tour 2024 ist nach dem Stopp in Berlin Halbzeit - es stehen fünf weitere Tourstopps auf dem Programm: nach Anklam in Mecklenburg-Vorpommern (10.7.) geht es nach einer kurzen Sommerpause weiter zur Nordseeinsel Langeoog (27.8.) und nach Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt (4.9.) und Kamenz in Sachsen (6.9.) bevor die Tour 2024 am 10./11. September in Brandenburg an der Havel ihr Finale erlebt.

(Quelle: DOSB)

Fünfter Tourstopp am 7. und 8. Juli in Berlin

Bereits seit 20 Jahren ist sie jährlich im Sommer deutlich zu spüren: die Vorfreude auf die ganz besondere Atmosphäre während der Tour-stopps der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB).

Aber nicht nur die Sportabzeichen-Tour hat in diesem Jahr Jubiläum: Der Landessportbund Berlin wird 75 Jahre alt und das Sportzentrum des SC Siemensstadt blickt auf 40 Jahre erfolgreichen Sportbetrieb zurück - das wird an gleich zwei Tagen gefeiert.

Auch drei großartige Sportler freuen sich auf diesen Tourstopp: Der ehemalige Zehnkämpfer und Olympiazweite von Atlanta, Frank Busemann, kommt am 8. Juli als Sportbotschafter für kinder Joy of Moving nach Berlin. Begleitet wird er von Léon Schäfer, Para Leichtathlet, mehrfacher Weltmeister und Para Sportler des Jahres 2023 als Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe und von Frank Stäbler, dreimaliger Weltmeister im Ringen und Olympiadritter in Tokio 2020 als Sportbotschafter von Ernsting’s family. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Alle drei Sportler freuen sich auf die vielen Mädchen und Jungen in Berlin. Im Sportzentrum geben sie wertvolle Tipps für die einzelnen Sportabzeichen-Disziplinen und feuern die Schüler*innen bei ihren sportlichen Herausforderungen an.

Drei Jubiläen und gleich zwei abwechslungsreiche Sporttage

DOSB-Moderator Andree Pfitzner führt auf unterhaltsame Art durch beide Sporttage und sorgt dafür, dass alle den Überblick behalten. Unterstützt wird er von Co-Moderatorin Lisa Morgenbrodt, die für das lokale Organisationsteam rund um den Landessportbund Berlin und dem SC Siemensstadt auf der Bühne steht.

Als Ehrengäste haben unter anderen Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB, Friedhard Teuffel, Direktor des LSB, Matthias Brauner, Vereinsvorsitzender des SC Siemensstadt, Heike Brömse, Vorsitzende für Jugend des SC Siemensstadt und Viljo Anlauf, Mitglied im Vorstand der Berliner Sportjugend zugesagt – und natürlich Trimmy, das Maskottchen des DOSB.

An beiden Tagen vor Ort mit einem Informationsstand und Mitmachangebot ist die Initiative “Bewegung gegen Krebs” vom DOSB, der Deutschen Krebshilfe und der Sporthochschule Köln.

Der Sonntag ist “Berliner Familien Sport Sonntag“

Der erste der beiden Sporttage ist der “Berliner Familien Sport Sonntag" (7. Juli 2024) - offen für alle Menschen mit und ohne Behinderung, die in den vier Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination die Disziplinen des Deutschen Sportabzeichens ausprobieren oder es gleich ablegen möchten - kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung.

Neu in diesem Jahr ist der erweiterte Leistungskatalog in der Kategorie Kraft: dazu gehören nun die neuen Disziplinen Push-Ups/Liegestützen, Crunches/Bauchpresse, Triceps-Dips/Beugestützen und Pull-Ups/Klimmzüge – diese können am Sonntag am Stand der DAK abgelegt werden.

Nach der Eröffnung um 11.00 Uhr erwartet alle Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung ein vielfältiges und attraktives Programm mit verschiedenen Tanzvorführungen und der Abnahme des “Tanzsternchen”, dem Tanz-Abzeichen des Landestanzsportverbandes Berlin (LTV), verschiedenen sportlichen Team-Challenges mit tollen Preisen, einer Team-Challenge für Familien, mehreren Gesprächsrunden zum Thema “Inklusion im Sport”, organisiert vom Inklusionsteam des Deutschen Behindertensportverbandes und dem Inklusionsmanager des LSB und viele großartige Mitmachaktionen mehr.

Darüber hinaus hat sich - als ganz besonderer Ehrengast - für den Sonntagnachmittag von 13-15 Uhr das offizielle Maskottchen der Fussball-EM 2024 “Albärt” angekündigt.

Am Montag sind die Schulen und Werkstätten für Menschen mit Behinderung am Start

Der Montag, 8. Juli 2024, gehört dann den etwa 1.700 angemeldeten Schüler*innen und Sportler*innen aus Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Nach der offiziellen Begrüßung um 9.00 Uhr durch Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB, einem  Vertreter des LSB und Heike Brömse, Vorsitzende für Jugend des SC Siemensstadt geht es an die Stationen zur Abnahme des Deutschen Sportabzeichens, bevor zwei Highlights warten: um 10.00 Uhr kann zusammen mit Friedhard Teuffel, dem Direktor des LSB Berlin, das Tischtennisabzeichen abgelegt werden und um 11.30 Uhr gibt es eine Autogrammstunde mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens Frank Busemann, Frank Stäbler und Léon Schäfer.

Als Erinnerung an den Tourstopp in Berlin können sich die Schüler*innen kostenfrei Fotos von ihren Sportabzeichen-Prüfungen an der Fotostation von kinder Joy of Moving abholen, die Profifotograf*innen im Lauf des Vormittags von ihnen gemacht haben.

An beiden Tagen sorgt ein attraktives Rahmenprogramm für unvergessliche Erlebnisse:

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, laden Mitmachangebote wie das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen- Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula Hoop zu unterhaltsamer Bewegung ein. Die Verbandsabzeichen für Fussball, Tischtennis und Tanzsport können an beiden Tagen abgelegt werden - und schließlich besteht für die ganz Kleinen die Möglichkeit, zusammen mit den Maskottchen Hoppel und Bürste das Kinderturn-Abzeichen abzulegen. Für die, die bei ihren sportlichen Betätigungen Durst bekommen, hält die Wasserbar der Sparkassen eine Erfrischung bereit.

Für die Sportabzeichen-Tour 2024 ist nach dem Stopp in Berlin Halbzeit - es stehen fünf weitere Tourstopps auf dem Programm: nach Anklam in Mecklenburg-Vorpommern (10.7.) geht es nach einer kurzen Sommerpause weiter zur Nordseeinsel Langeoog (27.8.) und nach Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt (4.9.) und Kamenz in Sachsen (6.9.) bevor die Tour 2024 am 10./11. September in Brandenburg an der Havel ihr Finale erlebt.

(Quelle: DOSB)

Fokus Fairplay: Abschlusstreffer für die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour

Die bundesweiten Tour-Stopps setzten von April bis Mitte Juni an acht Schulen ein starkes Zeichen für Fairplay, Toleranz und Inklusion im Sport. Wir schauen zurück auf ein spannendes Projekt, das die teilnehmenden Schulen nachhaltig geprägt hat.

Das Ziel: Menschen vereinen durch Sport

„Projekte wie die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour zeigen uns, wie kraftvoll Sport ist, welche Möglichkeiten Sport bietet, um Teilhabe, um Vielfalt unmittelbar und positiv zu erleben. Dabei erfahren die Schüler*innen spielerisch, wie großartig Demokratie ist. Die Kinder werden ermutigt, sich auszuprobieren, Neues zu entdecken, und dabei ihre sportlichen und sozialen Kompetenzen zu stärken.“, sagt Michaela Röhrbein, DOSB-Vorständin Sportentwicklung über das Projekt.

Nadine Merten, Projektleiterin der UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour, ergänzt dazu: „Das war der Ausgangspunkt unseres Projektes: Die teilnehmenden Schüler*innen und Spielbeobachter*innen sollen die in den Workshops der Vielfaltstour vermittelten und im Rahmen des Vielfaltsturniers gelebten Werte des Sports in den Alltag übertragen. Wenn jedes Kind diese Werte im Alltag - sei es in der Schule, zu Hause oder im Freundeskreis - lebt, tragen sie diese in die Gesellschaft hinaus.“

Fairplay als Spielmacher - auf und neben dem Platz

Die UEFA EURO 2024™ brachte jeweils zwei Projekttage an die jeweiligen Schulen und startete am ersten Tag mit interaktiven Workshops: Die Schüler*innen wählten bei den teilweise sportbasierten Bildungsworkshops nach ihren eigenen Stärken und Interessen aus Themen wie Empowerment, Anti-Diskriminierung, Rassismus im Sport und Alltag oder Antisemitismus. Unterstützt wurde die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour dabei von Home of Goals, BENA GmbH, YouMo!, Zweitzeugen e.V., Girl Power, KickIn!, Fit für die Vielfalt, Makkabi Deutschland und der Deutschen Olympischen Akademie.

Am zweiten Tag konnten sie die erlernten Inhalte auf dem Sportplatz dann bei einem Fairplay-Turnier ausprobieren.  Das Turnier, ausgerichtet vom Projektpartner Football-in-your-life gGmbH, bot neben bekannten Sportarten wie Handball und Fußball auch Ultimate Frisbee und die paralympische Sportart Goalball. „Ich fand richtig cool, dass wir Goalball spielen konnten, das kannte ich vorher nicht und ich wusste gar nicht, wie man das spielt!“, gab eine Schülerin als Fazit mit auf den Weg.

Fazit: Nachhaltige Werte für Alltag und Sport

„Die Vielfaltstour war einfach super - die Schüler*innen haben erst richtig viel aus den Workshops am ersten Tag mitnehmen können und dann am zweiten Tag Vielfalt im Sport ausprobiert.“, freute sich Negin Rahn, organisierende Lehrerein an der Heinrich-Hertz Schule in Hamburg, an der die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour ihren Auftakt hatte. So hat die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour seit Mitte April über 1.600 Kinder an acht verschiedenen Schulen erreicht, ca. 120 weitere Schüler*innen haben das Projekt an ihren Schulen als Spielbeobachter*innen beim Fairplay-Turnier unterstützt. Auf dem Spielfeld haben zudem fast 90 Vertreter*innen lokaler Sportvereine ehrenamtlich eingebracht, darunter auch der Deutsche Frisbeesportverband mit seiner Beteiligung bei allen neun Stopps für den Turnierablauf.  

„Den Tag mitzuerleben fand ich großartig. Wir haben das Projekt als einzige Schule in Berlin bekommen und das freute mich natürlich sehr. Das Hauptanliegen, sich mit Fairplay gegen Diskriminierung und Vorurteile einzusetzen und mit dabei zu sein, spricht mir aus dem Herzen“, sagte Frau Kühn, Lehrkraft an der teilnehmenden Kolumbus-Grundschule in Berlin

Ein starkes Team durch engagierte Mitspieler*innen

Der DOSB dankt allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Workshopleiter*innen, Lehrkräften und Mitarbeiter*innen, durch die die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour erst möglich wurde. Mehr Informationen und detaillierte Einblicke in das Projekt gibt es auf der Webseite.

Die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat und umgesetzt im Rahmen des #HeimspielsFuerEuropa 2024 im Bundesprogramm „Integration durch Sport“.

(Quelle: DOSB)

Fokus Fairplay: Abschlusstreffer für die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour

Die bundesweiten Tour-Stopps setzten von April bis Mitte Juni an acht Schulen ein starkes Zeichen für Fairplay, Toleranz und Inklusion im Sport. Wir schauen zurück auf ein spannendes Projekt, das die teilnehmenden Schulen nachhaltig geprägt hat.

Das Ziel: Menschen vereinen durch Sport

„Projekte wie die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour zeigen uns, wie kraftvoll Sport ist, welche Möglichkeiten Sport bietet, um Teilhabe, um Vielfalt unmittelbar und positiv zu erleben. Dabei erfahren die Schüler*innen spielerisch, wie großartig Demokratie ist. Die Kinder werden ermutigt, sich auszuprobieren, Neues zu entdecken, und dabei ihre sportlichen und sozialen Kompetenzen zu stärken.“, sagt Michaela Röhrbein, DOSB-Vorständin Sportentwicklung über das Projekt.

Nadine Merten, Projektleiterin der UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour, ergänzt dazu: „Das war der Ausgangspunkt unseres Projektes: Die teilnehmenden Schüler*innen und Spielbeobachter*innen sollen die in den Workshops der Vielfaltstour vermittelten und im Rahmen des Vielfaltsturniers gelebten Werte des Sports in den Alltag übertragen. Wenn jedes Kind diese Werte im Alltag - sei es in der Schule, zu Hause oder im Freundeskreis - lebt, tragen sie diese in die Gesellschaft hinaus.“

Fairplay als Spielmacher - auf und neben dem Platz

Die UEFA EURO 2024™ brachte jeweils zwei Projekttage an die jeweiligen Schulen und startete am ersten Tag mit interaktiven Workshops: Die Schüler*innen wählten bei den teilweise sportbasierten Bildungsworkshops nach ihren eigenen Stärken und Interessen aus Themen wie Empowerment, Anti-Diskriminierung, Rassismus im Sport und Alltag oder Antisemitismus. Unterstützt wurde die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour dabei von Home of Goals, BENA GmbH, YouMo!, Zweitzeugen e.V., Girl Power, KickIn!, Fit für die Vielfalt, Makkabi Deutschland und der Deutschen Olympischen Akademie.

Am zweiten Tag konnten sie die erlernten Inhalte auf dem Sportplatz dann bei einem Fairplay-Turnier ausprobieren.  Das Turnier, ausgerichtet vom Projektpartner Football-in-your-life gGmbH, bot neben bekannten Sportarten wie Handball und Fußball auch Ultimate Frisbee und die paralympische Sportart Goalball. „Ich fand richtig cool, dass wir Goalball spielen konnten, das kannte ich vorher nicht und ich wusste gar nicht, wie man das spielt!“, gab eine Schülerin als Fazit mit auf den Weg.

Fazit: Nachhaltige Werte für Alltag und Sport

„Die Vielfaltstour war einfach super - die Schüler*innen haben erst richtig viel aus den Workshops am ersten Tag mitnehmen können und dann am zweiten Tag Vielfalt im Sport ausprobiert.“, freute sich Negin Rahn, organisierende Lehrerein an der Heinrich-Hertz Schule in Hamburg, an der die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour ihren Auftakt hatte. So hat die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour seit Mitte April über 1.600 Kinder an acht verschiedenen Schulen erreicht, ca. 120 weitere Schüler*innen haben das Projekt an ihren Schulen als Spielbeobachter*innen beim Fairplay-Turnier unterstützt. Auf dem Spielfeld haben zudem fast 90 Vertreter*innen lokaler Sportvereine ehrenamtlich eingebracht, darunter auch der Deutsche Frisbeesportverband mit seiner Beteiligung bei allen neun Stopps für den Turnierablauf.  

„Den Tag mitzuerleben fand ich großartig. Wir haben das Projekt als einzige Schule in Berlin bekommen und das freute mich natürlich sehr. Das Hauptanliegen, sich mit Fairplay gegen Diskriminierung und Vorurteile einzusetzen und mit dabei zu sein, spricht mir aus dem Herzen“, sagte Frau Kühn, Lehrkraft an der teilnehmenden Kolumbus-Grundschule in Berlin

Ein starkes Team durch engagierte Mitspieler*innen

Der DOSB dankt allen Beteiligten, insbesondere den engagierten Workshopleiter*innen, Lehrkräften und Mitarbeiter*innen, durch die die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour erst möglich wurde. Mehr Informationen und detaillierte Einblicke in das Projekt gibt es auf der Webseite.

Die UEFA EURO 2024™ Vielfaltstour wird gefördert vom Bundesministerium des Innern und für Heimat und umgesetzt im Rahmen des #HeimspielsFuerEuropa 2024 im Bundesprogramm „Integration durch Sport“.

(Quelle: DOSB)

Sportabzeichen-Tourstopp in Geesthacht

Eine traumhaft gelegene Sportanlage direkt an der Elbe, etwa 1.700 begeisterte Sportler*innen mit und ohne Behinderung, gut aufgelegte Organisatoren - und pünktlich zu Beginn des Tourstopps schien wieder die Sonne: Ideale Voraussetzungen für den gelungenen vierten Tourstopp der Sportabzeichen-Tour des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Nach dem Tourstopp im Jahr 2018 in St. Peter-Ording machte die Sportabzeichen-Tour im Jahr ihres 20-jährigen Jubiläums endlich wieder Halt in Schleswig-Holstein - und die Stimmung auf und um den Menzer-Werft-Platz am Elbstrand ließ nichts zu wünschen übrig.

Bei der offiziellen Eröffnung am Morgen begrüßten Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand Sportentwicklung und Carsten Engelbrecht, der 1. Vorsitzende des KSV Herzogtum Lauenburg, die Mädchen und Jungen der angemeldeten Schulen, Kitas und Werkstätten für Menschen mit Behinderung, wünschten allen viel Spaß und einen erfolgreichen Sporttag.

Ausdrücklich bedankten sich beide bei den etwa 250 freiwilligen Helfer*innen aus den Vereinen, die trotz der heftigen Folgen eines am Vorband durchziehenden Unwetters durch ihren enormen Einsatz einen perfekt organisierten Tourstopp möglich gemacht haben.

Carsten Engelbrecht: “Ein ganz besonderes Dankeschön an alle Helfer*innen, die gestern abend bis um 23.00 Uhr und heute morgen ab 5.00 Uhr geackert haben. Das ist einfach eine wahnsinnig tolle Leistung aller Haupt- und Ehrenamtlichen, und das klappt nur, wenn alle auf ein gemeinsames Ziel hin arbeiten.”

Michaela Röhrbein, die in Kiel studiert und sechs Jahre in der Region gelebt hat, betonte die Bedeutung der Sportabzeichen-Tour und des Engagements der Verantwortlichen vor Ort für den DOSB: „Bereits seit 20 Jahren bringt die Sportabzeichen-Tour Deutschland in Bewegung. Das Besondere ist aber: Wir vom DOSB bringen zwar die Tour an den Start wie hier nach Geesthacht, das allermeiste wird aber vor Ort organisiert. Was hier ganz besonders ist: das ehrenamtliche Engagement. Man sieht, mit wie viel Leidenschaft hier alles vorbereitet und gestaltet wurde. Gestern Abend während des Unwetters wurde alles weggeweht und heute morgen um 8.00 Uhr war alles wieder an seinem Ort - dafür vielen Dank!”

Nach Geesthacht gereist war auch Wolfgang Tenhagen, Präsident des Rehabilitations- und Behinderten-Sportverbandes Schleswig-Holstein e.V. (RBSV) mit seinem Team: „Wir sind heute um 5.30 Uhr mit sieben Sportlern, die alle die Prüfberechtigung für Menschen mit Behinderung haben, losgefahren und waren um 8.00 Uhr hier. Wir wollen ja gerne gemeinsam mit Behinderten und Nichtbehinderten Sport treiben. Es gibt gerade bei den Kindern keine Berührungsängste, das funktioniert super.”
Auf die Frage angesprochen, welche Voraussetzungen für das Deutsche Sportabzeichen unter inklusiven Vorzeichen gegeben sein müssen, meinte er: „Das allerwichtigste dabei ist, dass wir Prüfer haben, die unter den besonderen Bedingungen für Behinderte das Sportabzeichen abnehmen dürfen - und das klappt gerade in Schleswig-Holstein gut, weil wir ständig viele dieser Prüfer ausbilden.”

Carsten Engelbrecht ergänzte: „Sport ist für alle. Deswegen können wir nicht sagen, wir machen Sport nur für Menschen ohne Behinderung oder nur für Menschen mit Behinderung. Diesen Weg müssen wir alle gemeinsam gehen - da sind wir vom KSV uns mit dem LSV Schleswig-Holstein einig.”

Spitzensportler feuern an und geben Tipps

Motivation und wertvolle Tipps für die verschiedenen Disziplinen bekamen die Schüler*innen von drei sympathischen Spitzensportlern: Der 16-fache Paralympics-Sieger im alpinen Skisport Gerd Schönfelder war als Sportabzeichen-Botschafter der Sparkassen-Finanzgruppe dabei. Begleitet wurde er von Mathias Mester, mehrmaliger Paralympics-, Welt- und Europameister in Wurf- und Stoßdisziplinen als Sportbotschafter von Ernsting’s family und Frank Busemann, dem Olympiazweiten im Zehnkampf von Atlanta 1996, der für kinder Joy of Moving nach Geesthacht gereist war. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.

Gerd Schönfelder über seine Motivation: „Sport tut einfach unwahrscheinlich gut. Man fühlt sich deutlich wohler, wenn man sich ab und zu an seine Grenzen herantastet, mal so richtig kaputt und durchgeschwitzt ist und sich danach wieder erholt. Die Glückshormone, die der Körper ausschüttet, sind einfach durch nichts zu ersetzen.“

Viele sportliche Highlights in Geesthacht

Nach der offiziellen Eröffnung folgte ein gemeinsames Aufwärmen zusammen mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer, bevor sich die Mädchen und Jungen auf die einzelnen Prüfstationen für das Deutsche Sportabzeichen verteilten.

Um 10.30 Uhr folgte eine Begrüßung der zahlreichen Ehrengäste durch Carsten Engelbrecht. Für die Ehrengäste ging es gleich weiter zu ihrer ersten sportlichen Herausforderung: dem 50 Meter-Promi-Sprint, aus dem Frank Busemann als Sieger hervorging. Knapper Zweiter: Geesthachts Bürgermeister Olaf Schulze, der beim Tourstopp gleich weitere Disziplinen aus dem Leistungskatalog des Deutschen Sportabzeichens in Angriff nahm, um so den Grundstein für sein diesjähriges Sportabzeichen zu legen.

Zur kurzfristigen Absage von Ministerpräsident und Schirmherr Daniel Günther meinte Olaf Schulze: "Wahrscheinlich hat er sich einfach nicht getraut, gegen mich anzutreten”.

Nach der Autogrammstunde um 11.30 Uhr, bei der die drei Sportbotschafter von den Mädchen und Jungen regelrecht belagert wurden, wartete mit einer Kugelstoß-Vorführung von Sportbotschafter Mathias Mester das nächste Highlight. Mathias Mester auf die Frage, warum es sich lohnt, das Deutsche Sportabzeichen abzulegen: „Sport verbindet einfach. Man lernt mit Niederlagen und mit Erfolg umzugehen. Man lernt, sich zu Höchstleistungen zu pushen und sein Bestes zu geben. Genau deshalb sollte jeder möglichst bei der Tour des Deutschen Sportabzeichen dabei sein oder im Verein das Sportabzeichen ablegen.“

Ab 14.00 Uhr hatten dann alle Sportbegeisterten mit und ohne Behinderung die Chance, das Deutsche Sportabzeichen kostenfrei auszuprobieren oder direkt abzulegen - ein Angebot, welches ebenfalls von vielen Menschen genutzt wurde. Für die ganz Kleinen war das Mini-Sportabzeichen im Angebot.

Selbstverständlich hatten die Organisatoren auch in Geesthacht für ein kurzweiliges Rahmenprogramm gesorgt: Den ganzen Tag über waren Mitmachangebote wie das Reaktionsboard und die Wurfwand der Sparkassen-Finanzgruppe, der Ernsting's family Familien-Parcours mit Sackhüpfen oder Hula-Hoop umlagert. Auf der Inklusionsmeile war die Sportjugend Schleswig-Holstein mit dem „Fit & Fun“-Bus vertreten und es gab einen Rollstuhl-Parcours sowie mehrere inklusive Team-Challenges, zahlreiche Spielmodule der lokalen und regionalen Vereine luden zu Spiel und Bewegung ein und die Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg hatte ihr „Frisbee-Schwein“ mitgebracht.

Thomas Niggemann, Geschäftsführer des LSV Schleswig-Holstein, zog zufrieden Bilanz: „Als wir überlegt haben, wieder einen Sportabzeichen-Tourstopp in Schleswig-Holstein zu machen, wollten wir mal an einen anderen Ort als in ein Stadion. Wir haben zwar keine Ostund keine Nordsee hier im Kreis Herzogtum Lauenburg - aber wir haben die Elbe und die Elbauen. Und auch, wenn das Wetter gestern lausig gewesen ist, mit Hagel und Windböen, haben wir trotz allem heute früh um 5.00 Uhr weiter aufgebaut - und heute scheint die Sonne und wir sehen viele glückliche Kinder. Wenn ich im Sommer als Geschäftsführer des LSV in Ruhestand gehe, wird das eine der schönsten Erinnerungen bleiben.”

Am Abend verabschiedete sich die Sportabzeichen-Tour nach einem erlebnisreichen Sporttag dann Richtung Hauptstadt: Am 7. und 8. Juli steigt der nächste Tourstopp in Berlin.

(Quelle: DOSB)