Das Team D bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024
Erstmalig in der Geschichte der modernen Olympischen Spiele wird die Eröffnungsfeier dabei nicht in einem Stadion stattfinden, sondern im Herzen der Gastgeberstadt. Dutzende Boote werden einen 6 km langen Abschnitt auf der Seine entlangfahren und von hunderttausenden von Zuschauer*innen an den Ufern des Flusses bejubelt werden.
Das Boot des Team D wird an dritter Stelle die Seine entlangfahren. Traditionell macht Griechenland den Auftakt an erster Stelle, gefolgt von dem Boot des IOC Refugee Olympic Team.
Mit auf dem Boot des Team D befinden sich zudem Delegationen aus den Nationen Afghanistan, Albanien, Algerien und Südafrika.
Angeführt von dem Fahnenträger*innen-Duo Anna-Maria Wagner und Dennis Schröder, nehmen rund 150 Athlet*innen des Team D aus den Sportarten Badminton, Basketball (3x3 & Halle), Beach-Volleyball, Bogenschießen, Fechten, Handball, Hockey, Judo, Kanu-Slalom, Leichtathletik, Reitsport, Segeln, Tennis, Turnen (Trampolin) und Wasserspringen an der Eröffnungsfeier teil.
Hinzu kommen rund 100 Trainer*innen, Betreuer*innen und Offizielle des Team Deutschland.
Das Team D in der Übersicht
Alle Zahlen, Daten, Fakten und Besonderheiten des Team D Paris 2024: Team D Factsheet – Zahlen, Daten, Fakten
Alle 429 Athlet*innen des Team D inklusive Sportarten, Vereinen und Bundesländern in der Übersicht: Team D Athlet*innen – Übersicht
Porträtfotos der Team D Athlet*innen
Porträtfotos der Team D Athlet*innen finden Sie zur freien redaktionellen Verwendung unter Angabe des Copyright „Team Deutschland / picture alliance“ auf: https://medien.teamdeutschland.de
Bewegtbildmaterial zur freien redaktionellen Verwendung aus dem Deutschen Haus und von den Team D Pressekonferenzen finden Sie täglich auf: www.sportpresseportal.de
Athlet*innen-Profile auf teamdeutschland.de
Mit dem Start der Olympischen Spiele wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:
(Quelle: DOSB)
Olympiabewerbung: Das Ja zu einer Bewerbung wird lauter
Ein Jahr nach dem Start des Dialogprozesses mit Sport, Politik und Gesellschaft hat das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschlossen, informelle Gespräche mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu starten. In diesen sollen die aktuellen, internationalen Rahmenbedingungen für eine deutsche Bewerbung erörtert sowie die in den vergangenen Monaten entwickelten Grobkonzepte vorgestellt werden. DOSB-Präsident Thomas Weikert erläutert im Interview, warum das sportfachliche und politische Feedback des IOC für den weiteren Prozess in Deutschland richtungsweisend ist. Zudem berichtet der 62-Jährige wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris über den aktuellen Stand der deutschen Bewerbung.
Vor etwas mehr als einer Woche endete mit dem Sieg der spanischen Nationalmannschaft die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Überall hört und liest man Lobeshymnen über das vierwöchige Turnier. Gibt die EURO 2024 einer möglichen deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele weiter Auftrieb?
THOMAS WEIKERT: Zunächst einmal kann man dem DFB und der UEFA tatsächlich nur zu dieser rundum beeindruckenden Europameisterschaft gratulieren. Nicht nur im Stadion konnte ich erleben, wie sich Deutschland einmal mehr als weltoffener, begeisterungsfähiger und professioneller Gastgeber moderner, nachhaltiger Sportgroßveranstaltungen präsentiert hat. Gleichzeitig haben wir aber auch erneut gesehen, was solche Events in unserer Gesellschaft, in unserem Land bewegen können. Sie können positive Impulse geben, die weit über den Sport hinaus wirken. Impulse, die unser Land und damit unsere Gesellschaft z.B. im infrastrukturellen Bereich dringend benötigt. Natürlich sehen wir das auch als weitere Motivation für unseren Prozess – unser Ja zu einer erneuten Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist in den vergangenen Wochen sicher nicht leiser geworden. Und das wollen wir bei den Spielen in Paris natürlich auch klar zum Ausdruck bringen.
Wo steht der DOSB denn aktuell mit den Bewerbungsplanungen?
THOMAS WEIKERT: Durch den intensiven Dialogprozess des vergangenen Jahres haben wir ein sehr detailliertes Bild davon bekommen, was Sport, Politik und vor allem der Gesellschaft bei einer Bewerbung wichtig ist, welche Schwerpunkte wir bei der Entwicklung von Bewerbungskonzepten setzen müssen. Dementsprechend haben wir in den zurückliegenden Monaten einige Szenarien entwickelt, die wir nunmehr in informativen Gesprächen mit den Vorstellungen des IOC abgleichen und auf ihre internationale Akzeptanz prüfen wollen.
Zuletzt wurde ab und zu bemängelt, der Prozess sei seit der Mitgliederversammlung im Dezember des vergangenen Jahres ein wenig ins Stocken geraten. Zu Recht?
THOMAS WEIKERT: Wir haben immer betont, dass wir nach der für alle Partner sehr intensiven Dialogphase im vergangenen Jahr eine gewisse Zeit benötigen, um gute Konzepte zu entwickeln, die auf den dabei gewonnenen Erkenntnissen aufbauen. Hier muss Gründlichkeit und Fachlichkeit vor Geschwindigkeit gehen, um schlussendlich überzeugende Inhalte zu haben. Dennoch gebe ich gerne zu, dass wir hier und dort schon gerne einen Schritt weiter wären.
Wo zum Beispiel?
THOMAS WEIKERT: Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass der Bund das Memorandum of Understanding (MoU), das alle am Prozess beteiligten Länder und Städte bereits im vergangenen Jahr unterzeichnet haben, schon unterzeichnet hätte. Aber wir haben auch Verständnis für die nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen. Zudem war deutlich erkennbar, dass sich die Bundesregierung lange Zeit mit der Anerkennung der Autonomie des Sports z.B. in der Frage neutraler Athlet*innen aus Russland und Belarus schwergetan hat. Umso erfreulicher ist es, dass wir nunmehr davon ausgehen können, dass es noch in diesem Monat, noch vor Beginn der Olympischen Spiele einen Kabinettsbeschluss geben wird, der die klare, auch wirtschaftliche Unterstützung der Bundesregierung für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zum Ausdruck bringt. Die Zeichnung des MoU soll dann möglicherweise noch in Paris erfolgen. Das wäre ein wichtiger Schritt und ein starkes Zeichen, dass Deutschland diese Bewerbung wirklich will.
Zuletzt gab es Berichte, dass eine Bewerbung für das Jahr 2036 vom Tisch sei und man sich auf 2040 fokussieren wolle. Stimmt das?
THOMAS WEIKERT: Ich habe selbstverständlich auch wahrgenommen, dass es gerade in der Bundespolitik solche Stimmen gibt. Zudem hat der Lenkungskreis, der das DOSB-Präsidium sportfachlich berät, empfohlen, sich vorrangig für 2040 in Position zu bringen. Ich kann die Gründe, aus denen die Bundespolitik das Jahr 2040 präferiert, durchaus nachvollziehen. Vor dem Hintergrund, dass sich in diesem Jahr die deutsche Wiedervereinigung zum 50. Mal jährt, hätte eine Bewerbung aus dem wiedervereinten Herzen Europas eben ein sehr starkes Narrativ.
Aber lassen Sie mich dennoch eines klar stellen: Die Entscheidung, für welches Jahr sich Deutschland schlussendlich bewirbt und wann diese Entscheidung final getroffen wird, obliegt allein dem Sport, final der Mitgliederversammlung des DOSB. Natürlich braucht es für die Bewerbung die ganzheitliche Unterstützung der Bundesregierung, aber aktuell ist es ohnehin eher müßig über Jahreszahlen zu diskutieren.
Warum?
THOMAS WEIKERT: Die informellen Gespräche mit dem IOC, das nach eigenen Angaben für beide Editionen zahlreiche Bewerber hat, zu einer möglichen Bewerbung, die wir in den kommenden Wochen fortsetzen wollen, finden ohnehin erstmal Editions-unabhängig statt. Auch das ist Teil des neuen, komplett reformierten Bewerbungsprozesses des IOC. Anders als das vielleicht früher der Fall war, steht das IOC allen potenziellen Bewerbern bereits von Beginn an als beratender Partner zur Seite, der fachliche Hinweise zur Verbesserung von nationalen Konzepten gibt. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen und die unterschiedlichen Szenarien, die wir zunächst natürlich vor allem aus nationaler Sicht entwickelt haben, sportfachlich und vor dem internationalen Hintergrund bewerten und einordnen lassen. Die in diesen Gesprächen gewonnenen Informationen sind für unseren weiteren Prozess extrem wichtig, da wir erst dann konkreter einschätzen können welches unserer unterschiedlichen Grobkonzepte international die besten Erfolgsaussichten hat.
Und was passiert dann?
THOMAS WEIKERT: Im Anschluss geht es darum, die gewonnenen Informationen mit den im Prozess vereinten Städten und Ländern sowie dem Bund zu spiegeln. Mit dem Ziel, in einem offenen Dialog das für Deutschland beste Bewerbungskonzept zu finden, das eine große Deckungsgleichheit mit den Erwartungen der deutschen Gesellschaft und auch international reelle Chancen auf eine breite Zustimmung hat. Denn es geht, wie es das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz unlängst treffend formuliert hat, darum eine Bewerbung zu entwickeln, die nicht nur mitspielen, sondern auch tatsächlich gewinnen kann.
Der DOSB wollte bei der Mitgliederversammlung im Dezember ein Bewerbungskonzept vorstellen und somit den nächsten Schritt gehen? Bleibt es dabei?
THOMAS WEIKERT: Das hängt maßgeblich davon ab, wann wir die Gespräche mit dem IOC führen und anschließend mit unseren nationalen Partnern eine Einigung zu einem Konzept erzielen können. Natürlich wollen wir das möglichst schnell schaffen, aber es bedarf auch in diesem Punkt natürlich einer absoluten Sorgfalt. Am Ende soll ein Ergebnis stehen, das alle Partner mittragen und das die Gesellschaft überzeugt. Der Weg dahin dauert manchmal ein wenig länger als geplant. Ich schließe aktuell nicht aus, dass wir unsere Zeitplanung möglicherweise justieren und im ersten Halbjahr 2025 eine Außerordentliche Mitgliederversammlung abhalten werden, um die Bewerbung final auf den Weg zu bringen.
(Quelle: DOSB)
Olympiabewerbung: Das Ja zu einer Bewerbung wird lauter
Ein Jahr nach dem Start des Dialogprozesses mit Sport, Politik und Gesellschaft hat das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) beschlossen, informelle Gespräche mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) über eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zu starten. In diesen sollen die aktuellen, internationalen Rahmenbedingungen für eine deutsche Bewerbung erörtert sowie die in den vergangenen Monaten entwickelten Grobkonzepte vorgestellt werden. DOSB-Präsident Thomas Weikert erläutert im Interview, warum das sportfachliche und politische Feedback des IOC für den weiteren Prozess in Deutschland richtungsweisend ist. Zudem berichtet der 62-Jährige wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris über den aktuellen Stand der deutschen Bewerbung.
Vor etwas mehr als einer Woche endete mit dem Sieg der spanischen Nationalmannschaft die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland. Überall hört und liest man Lobeshymnen über das vierwöchige Turnier. Gibt die EURO 2024 einer möglichen deutschen Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele weiter Auftrieb?
THOMAS WEIKERT: Zunächst einmal kann man dem DFB und der UEFA tatsächlich nur zu dieser rundum beeindruckenden Europameisterschaft gratulieren. Nicht nur im Stadion konnte ich erleben, wie sich Deutschland einmal mehr als weltoffener, begeisterungsfähiger und professioneller Gastgeber moderner, nachhaltiger Sportgroßveranstaltungen präsentiert hat. Gleichzeitig haben wir aber auch erneut gesehen, was solche Events in unserer Gesellschaft, in unserem Land bewegen können. Sie können positive Impulse geben, die weit über den Sport hinaus wirken. Impulse, die unser Land und damit unsere Gesellschaft z.B. im infrastrukturellen Bereich dringend benötigt. Natürlich sehen wir das auch als weitere Motivation für unseren Prozess – unser Ja zu einer erneuten Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ist in den vergangenen Wochen sicher nicht leiser geworden. Und das wollen wir bei den Spielen in Paris natürlich auch klar zum Ausdruck bringen.
Wo steht der DOSB denn aktuell mit den Bewerbungsplanungen?
THOMAS WEIKERT: Durch den intensiven Dialogprozess des vergangenen Jahres haben wir ein sehr detailliertes Bild davon bekommen, was Sport, Politik und vor allem der Gesellschaft bei einer Bewerbung wichtig ist, welche Schwerpunkte wir bei der Entwicklung von Bewerbungskonzepten setzen müssen. Dementsprechend haben wir in den zurückliegenden Monaten einige Szenarien entwickelt, die wir nunmehr in informativen Gesprächen mit den Vorstellungen des IOC abgleichen und auf ihre internationale Akzeptanz prüfen wollen.
Zuletzt wurde ab und zu bemängelt, der Prozess sei seit der Mitgliederversammlung im Dezember des vergangenen Jahres ein wenig ins Stocken geraten. Zu Recht?
THOMAS WEIKERT: Wir haben immer betont, dass wir nach der für alle Partner sehr intensiven Dialogphase im vergangenen Jahr eine gewisse Zeit benötigen, um gute Konzepte zu entwickeln, die auf den dabei gewonnenen Erkenntnissen aufbauen. Hier muss Gründlichkeit und Fachlichkeit vor Geschwindigkeit gehen, um schlussendlich überzeugende Inhalte zu haben. Dennoch gebe ich gerne zu, dass wir hier und dort schon gerne einen Schritt weiter wären.
Wo zum Beispiel?
THOMAS WEIKERT: Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass der Bund das Memorandum of Understanding (MoU), das alle am Prozess beteiligten Länder und Städte bereits im vergangenen Jahr unterzeichnet haben, schon unterzeichnet hätte. Aber wir haben auch Verständnis für die nicht gerade einfachen Rahmenbedingungen. Zudem war deutlich erkennbar, dass sich die Bundesregierung lange Zeit mit der Anerkennung der Autonomie des Sports z.B. in der Frage neutraler Athlet*innen aus Russland und Belarus schwergetan hat. Umso erfreulicher ist es, dass wir nunmehr davon ausgehen können, dass es noch in diesem Monat, noch vor Beginn der Olympischen Spiele einen Kabinettsbeschluss geben wird, der die klare, auch wirtschaftliche Unterstützung der Bundesregierung für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele zum Ausdruck bringt. Die Zeichnung des MoU soll dann möglicherweise noch in Paris erfolgen. Das wäre ein wichtiger Schritt und ein starkes Zeichen, dass Deutschland diese Bewerbung wirklich will.
Zuletzt gab es Berichte, dass eine Bewerbung für das Jahr 2036 vom Tisch sei und man sich auf 2040 fokussieren wolle. Stimmt das?
THOMAS WEIKERT: Ich habe selbstverständlich auch wahrgenommen, dass es gerade in der Bundespolitik solche Stimmen gibt. Zudem hat der Lenkungskreis, der das DOSB-Präsidium sportfachlich berät, empfohlen, sich vorrangig für 2040 in Position zu bringen. Ich kann die Gründe, aus denen die Bundespolitik das Jahr 2040 präferiert, durchaus nachvollziehen. Vor dem Hintergrund, dass sich in diesem Jahr die deutsche Wiedervereinigung zum 50. Mal jährt, hätte eine Bewerbung aus dem wiedervereinten Herzen Europas eben ein sehr starkes Narrativ.
Aber lassen Sie mich dennoch eines klar stellen: Die Entscheidung, für welches Jahr sich Deutschland schlussendlich bewirbt und wann diese Entscheidung final getroffen wird, obliegt allein dem Sport, final der Mitgliederversammlung des DOSB. Natürlich braucht es für die Bewerbung die ganzheitliche Unterstützung der Bundesregierung, aber aktuell ist es ohnehin eher müßig über Jahreszahlen zu diskutieren.
Warum?
THOMAS WEIKERT: Die informellen Gespräche mit dem IOC, das nach eigenen Angaben für beide Editionen zahlreiche Bewerber hat, zu einer möglichen Bewerbung, die wir in den kommenden Wochen fortsetzen wollen, finden ohnehin erstmal Editions-unabhängig statt. Auch das ist Teil des neuen, komplett reformierten Bewerbungsprozesses des IOC. Anders als das vielleicht früher der Fall war, steht das IOC allen potenziellen Bewerbern bereits von Beginn an als beratender Partner zur Seite, der fachliche Hinweise zur Verbesserung von nationalen Konzepten gibt. Diese Möglichkeit wollen wir nutzen und die unterschiedlichen Szenarien, die wir zunächst natürlich vor allem aus nationaler Sicht entwickelt haben, sportfachlich und vor dem internationalen Hintergrund bewerten und einordnen lassen. Die in diesen Gesprächen gewonnenen Informationen sind für unseren weiteren Prozess extrem wichtig, da wir erst dann konkreter einschätzen können welches unserer unterschiedlichen Grobkonzepte international die besten Erfolgsaussichten hat.
Und was passiert dann?
THOMAS WEIKERT: Im Anschluss geht es darum, die gewonnenen Informationen mit den im Prozess vereinten Städten und Ländern sowie dem Bund zu spiegeln. Mit dem Ziel, in einem offenen Dialog das für Deutschland beste Bewerbungskonzept zu finden, das eine große Deckungsgleichheit mit den Erwartungen der deutschen Gesellschaft und auch international reelle Chancen auf eine breite Zustimmung hat. Denn es geht, wie es das deutsche IOC-Mitglied Michael Mronz unlängst treffend formuliert hat, darum eine Bewerbung zu entwickeln, die nicht nur mitspielen, sondern auch tatsächlich gewinnen kann.
Der DOSB wollte bei der Mitgliederversammlung im Dezember ein Bewerbungskonzept vorstellen und somit den nächsten Schritt gehen? Bleibt es dabei?
THOMAS WEIKERT: Das hängt maßgeblich davon ab, wann wir die Gespräche mit dem IOC führen und anschließend mit unseren nationalen Partnern eine Einigung zu einem Konzept erzielen können. Natürlich wollen wir das möglichst schnell schaffen, aber es bedarf auch in diesem Punkt natürlich einer absoluten Sorgfalt. Am Ende soll ein Ergebnis stehen, das alle Partner mittragen und das die Gesellschaft überzeugt. Der Weg dahin dauert manchmal ein wenig länger als geplant. Ich schließe aktuell nicht aus, dass wir unsere Zeitplanung möglicherweise justieren und im ersten Halbjahr 2025 eine Außerordentliche Mitgliederversammlung abhalten werden, um die Bewerbung final auf den Weg zu bringen.
(Quelle: DOSB)
Das Team D Fahnenträger*innen-Duo für Paris 2024
Die zweifache olympische Medaillengewinnerin im Judo und der Basketball-Weltmeister gewinnen die Wahl des Fahnenträger*innen-Duos.
Anna-Maria Wagner und Dennis Schröder tragen am Freitag, 26. Juli, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 die deutsche Fahne.
Die 28 Jahre alte Judoka und der 30-jährige Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft der Männer bekamen addiert die meisten Punkte der Stimmen bei der Abstimmung durch die Athlet*innen des Team Deutschland und der Öffentlichkeit. Die anderen Kandidat*innen, die zur Wahl standen, waren bei den Frauen die Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl und die Fußballerin Alexandra Popp, bei den Männern Sportschütze Christian Reitz und Tennisspieler Alexander Zverev.
DOSB-Präsident und Delegationsleiter des Team Deutschland Thomas Weikert sagt: „Es war toll zu sehen, wie sehr sich die Athlet*innen für ihre Wahl eingesetzt haben und wie sie vor allem die Öffentlichkeit aktiviert haben. Wir hatten noch nie so einen großen Zuspruch. Alle der sechs Kandidat*innen hätten die Wahl verdient gehabt. Für Anna-Maria und Dennis wird das am Freitag ein ganz besonderer Moment sein, das Team Deutschland bei einer einzigartigen Eröffnungsfeier anzuführen.“
Anna-Maria Wagner ist zweifache Judo-Weltmeisterin und hat in Tokio bei den Olympischen Spielen zweimal Bronze gewonnen. Auch in Paris zählt sie zu den Favoritinnen in ihrer Gewichtsklasse.
Dennis Schröder hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft zu EM-Bronze 2022 und zu sensationellem WM-Gold 2023 geführt, was gleichbedeutend war mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele Paris 2024.
Wagner siegte mit aus den beiden Abstimmungen addierten 80,01 Punkten vor Fußballspielerin Alexandra Popp (74,01) und Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndel (45,98).
Bei den Männern ging die Wahl an Dennis Schröder, der sich mit 103,54 Punkten gegen Tennisspieler Alexander Zverev (57,57) und den Sportschützen Christian Reitz (38,89) durchsetzen konnte.
Insgesamt wurden bei der Wahl der Öffentlichkeit mehr als 500.000 Stimmen abgegeben (zum Vergleich: Tokio 120.000 Stimmen).
(Quelle: DOSB)
Das Team D Fahnenträger*innen-Duo für Paris 2024
Die zweifache olympische Medaillengewinnerin im Judo und der Basketball-Weltmeister gewinnen die Wahl des Fahnenträger*innen-Duos.
Anna-Maria Wagner und Dennis Schröder tragen am Freitag, 26. Juli, bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele Paris 2024 die deutsche Fahne.
Die 28 Jahre alte Judoka und der 30-jährige Kapitän der deutschen Basketball-Nationalmannschaft der Männer bekamen addiert die meisten Punkte der Stimmen bei der Abstimmung durch die Athlet*innen des Team Deutschland und der Öffentlichkeit. Die anderen Kandidat*innen, die zur Wahl standen, waren bei den Frauen die Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl und die Fußballerin Alexandra Popp, bei den Männern Sportschütze Christian Reitz und Tennisspieler Alexander Zverev.
DOSB-Präsident und Delegationsleiter des Team Deutschland Thomas Weikert sagt: „Es war toll zu sehen, wie sehr sich die Athlet*innen für ihre Wahl eingesetzt haben und wie sie vor allem die Öffentlichkeit aktiviert haben. Wir hatten noch nie so einen großen Zuspruch. Alle der sechs Kandidat*innen hätten die Wahl verdient gehabt. Für Anna-Maria und Dennis wird das am Freitag ein ganz besonderer Moment sein, das Team Deutschland bei einer einzigartigen Eröffnungsfeier anzuführen.“
Anna-Maria Wagner ist zweifache Judo-Weltmeisterin und hat in Tokio bei den Olympischen Spielen zweimal Bronze gewonnen. Auch in Paris zählt sie zu den Favoritinnen in ihrer Gewichtsklasse.
Dennis Schröder hat die deutsche Basketball-Nationalmannschaft zu EM-Bronze 2022 und zu sensationellem WM-Gold 2023 geführt, was gleichbedeutend war mit der Qualifikation für die Olympischen Spiele Paris 2024.
Wagner siegte mit aus den beiden Abstimmungen addierten 80,01 Punkten vor Fußballspielerin Alexandra Popp (74,01) und Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndel (45,98).
Bei den Männern ging die Wahl an Dennis Schröder, der sich mit 103,54 Punkten gegen Tennisspieler Alexander Zverev (57,57) und den Sportschützen Christian Reitz (38,89) durchsetzen konnte.
Insgesamt wurden bei der Wahl der Öffentlichkeit mehr als 500.000 Stimmen abgegeben (zum Vergleich: Tokio 120.000 Stimmen).
(Quelle: DOSB)
Athlet*innen des Team D profitieren durch „Die Sieger-Chance“
Den Kraftraum im Deutschen Haus können sie rund um die Uhr nutzen und müssen sich dadurch nicht wie im Olympischen Dorf Trainingsstätten und -zeiten mit anderen Nationen teilen.
Auch an die Fans ist gedacht, in der Fan Zone am Deutschen Haus ist eine Boule-Bahn der „Sieger-Chance“ aufgebaut, die auch von Besuchern des Deutschen Hauses genutzt werden kann.
Bereits seit 2016 werden deutsche Spitzenathleten aus den Zweckerträgen der gemeinnützigen Lotterie „Die Sieger-Chance“ unterstützt. Über 159 Millionen Euro Gesamtumsatz wurden in den letzten 9 Jahren mit der Lotterie in 12 teilnehmenden Bundesländern erzielt. Neben einer Vielzahl an Gewinnern bei der Lotterie profitierte der deutsche Spitzensport davon mit über 53 Millionen Euro insgesamt.
Von diesen Mitteln konnten die Athlet*innen direkt, über die Stiftung Deutsche Sporthilfe gefördert werden, der Nachwuchsleistungssport profitierte über die Landessportverbände in den 12 Bundesländern. Auch konnten damit eine Vielzahl an Olympiaprojekten der Spitzensportverbände verwirklicht werden, um den deutschen Athlet*innen Topleistungen zu ermöglichen. In der Vorbereitung der Olympischen Spiele Paris 2024 konnten mit den Zweckerträgen beispielweise folgende Projekte verwirklicht werden:
- Fahrradergometer für Kanu-Rennsport, weil mit ihrer Hilfe die Pausen zwischen den olympischen Rennen gezielt zur Regeneration genutzt werden können
- ein Videoanalysesystem für den Bundesstützpunkt Fechten in Bonn
- Athletiktraining für die deutschen Reiter*innen
- zusätzliche Fachleute, Digitaltechnik und spezialisierte Geräte für das spezifische Krafttraining im Schwimmen
- „Welfare Officers“ für das Team D, die als ausgewiesene Fachleute für mentale und psychische Gesundheit den Athlet*innen bei Bedarf zur Seite stehen
Die Sieger-Chance ist die Zusatzlotterie der GlücksSpirale, deren Zweckerträge dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu Gute kommen. Die Landeslotteriegesellschaften in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen bieten die Lotterie „Die Sieger-Chance“ an. Es werden zwei 5-stellige, eine 6-stellige und drei 7-stellige Gewinnzahlen gezogen. Damit haben die Spielteilnehmer die Chance auf eine Extra-Rente von 5.000 Euro monatlich - ab sofort für zehn Jahre. Außerdem gibt es Woche für Woche 3 x 1 Million Euro und 2 x 10.000 Euro zu gewinnen.
(Quelle: DOSB/GlücksSpirale)
Athlet*innen des Team D profitieren durch „Die Sieger-Chance“
Den Kraftraum im Deutschen Haus können sie rund um die Uhr nutzen und müssen sich dadurch nicht wie im Olympischen Dorf Trainingsstätten und -zeiten mit anderen Nationen teilen.
Auch an die Fans ist gedacht, in der Fan Zone am Deutschen Haus ist eine Boule-Bahn der „Sieger-Chance“ aufgebaut, die auch von Besuchern des Deutschen Hauses genutzt werden kann.
Bereits seit 2016 werden deutsche Spitzenathleten aus den Zweckerträgen der gemeinnützigen Lotterie „Die Sieger-Chance“ unterstützt. Über 159 Millionen Euro Gesamtumsatz wurden in den letzten 9 Jahren mit der Lotterie in 12 teilnehmenden Bundesländern erzielt. Neben einer Vielzahl an Gewinnern bei der Lotterie profitierte der deutsche Spitzensport davon mit über 53 Millionen Euro insgesamt.
Von diesen Mitteln konnten die Athlet*innen direkt, über die Stiftung Deutsche Sporthilfe gefördert werden, der Nachwuchsleistungssport profitierte über die Landessportverbände in den 12 Bundesländern. Auch konnten damit eine Vielzahl an Olympiaprojekten der Spitzensportverbände verwirklicht werden, um den deutschen Athlet*innen Topleistungen zu ermöglichen. In der Vorbereitung der Olympischen Spiele Paris 2024 konnten mit den Zweckerträgen beispielweise folgende Projekte verwirklicht werden:
- Fahrradergometer für Kanu-Rennsport, weil mit ihrer Hilfe die Pausen zwischen den olympischen Rennen gezielt zur Regeneration genutzt werden können
- ein Videoanalysesystem für den Bundesstützpunkt Fechten in Bonn
- Athletiktraining für die deutschen Reiter*innen
- zusätzliche Fachleute, Digitaltechnik und spezialisierte Geräte für das spezifische Krafttraining im Schwimmen
- „Welfare Officers“ für das Team D, die als ausgewiesene Fachleute für mentale und psychische Gesundheit den Athlet*innen bei Bedarf zur Seite stehen
Die Sieger-Chance ist die Zusatzlotterie der GlücksSpirale, deren Zweckerträge dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zu Gute kommen. Die Landeslotteriegesellschaften in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein und Thüringen bieten die Lotterie „Die Sieger-Chance“ an. Es werden zwei 5-stellige, eine 6-stellige und drei 7-stellige Gewinnzahlen gezogen. Damit haben die Spielteilnehmer die Chance auf eine Extra-Rente von 5.000 Euro monatlich - ab sofort für zehn Jahre. Außerdem gibt es Woche für Woche 3 x 1 Million Euro und 2 x 10.000 Euro zu gewinnen.
(Quelle: DOSB/GlücksSpirale)
Das Team D Paris 2024 - Zahlen, Daten, Fakten
In genau einer Woche beginnen die Olympischen Spiele Paris 2024. Das Team Deutschland ist startklar.
Olaf Tabor, Chef de Mission, sagt: „Das Team Deutschland für Paris ist breit aufgestellt. 429 Athlet*innen werden für unser Land in 40 Sportarten ihr Bestes geben. Ich freue mich sehr, dass wir mit 211 Athletinnen und 218 Athleten ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in der Mannschaft haben. Das Team D Paris 2024 ist auch ein Abbild unserer Gesellschaft: Es vertritt Frauen wie Männer, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Einzelkämpfer und Teamplayer, Newcomer und erfahrene Olympioniken. Diese Zusammensetzung ist genau das, was es für ein gutes Team D braucht, und es ist mir eine große Ehre, diese Athlet*innen als Chef de Mission leiten zu dürfen.“
Insgesamt umfasst das Team D 429 Athlet*innen (sowie 44 Ersatzathlet*innen). Davon sind 211 Frauen und 218 Männer. Für 173 Athlet*innen werden es mindestens die zweiten Olympischen Spiele sein, 256 Sportler*innen feiern in Paris ihr Olympisches Debüt.
Unter den Athlet*innen mit Olympiaerfahrung befinden sich 55 Medaillengewinner*innen, die mit insgesamt 90 Medaillen (33 x Gold, 24 x Silber, 33 x Bronze) im Gepäck anreisen.
Erfahrung für das Team D bringen vor allem Isabell Werth (Reitsport) und Timo Boll (Tischtennis) mit, die in Paris beide ihre siebten Olympischen Spiele bestreiten werden. Auf der anderen Seite stehen als jüngste Athletin im Team Helen Kevric (Gerätturnen) sowie als jüngster Athlet Kaii Liam Winkler (Schwimmen / Becken).
Alle Zahlen, Daten, Fakten und Besonderheiten des Team D Paris 2024 finden Sie hier: Team D Factsheet – Zahlen, Daten, Fakten
Alle 429 Athlet*innen des Team D inklusive Sportarten, Vereinen und Bundesländern in der Übersicht: Team D Athlet*innen – Übersicht
Athlet*innen-Profile auf teamdeutschland.de
Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:
(Quelle: DOSB)
Das Team D Paris 2024 - Zahlen, Daten, Fakten
In genau einer Woche beginnen die Olympischen Spiele Paris 2024. Das Team Deutschland ist startklar.
Olaf Tabor, Chef de Mission, sagt: „Das Team Deutschland für Paris ist breit aufgestellt. 429 Athlet*innen werden für unser Land in 40 Sportarten ihr Bestes geben. Ich freue mich sehr, dass wir mit 211 Athletinnen und 218 Athleten ein nahezu ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in der Mannschaft haben. Das Team D Paris 2024 ist auch ein Abbild unserer Gesellschaft: Es vertritt Frauen wie Männer, Jung und Alt, Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte, Einzelkämpfer und Teamplayer, Newcomer und erfahrene Olympioniken. Diese Zusammensetzung ist genau das, was es für ein gutes Team D braucht, und es ist mir eine große Ehre, diese Athlet*innen als Chef de Mission leiten zu dürfen.“
Insgesamt umfasst das Team D 429 Athlet*innen (sowie 44 Ersatzathlet*innen). Davon sind 211 Frauen und 218 Männer. Für 173 Athlet*innen werden es mindestens die zweiten Olympischen Spiele sein, 256 Sportler*innen feiern in Paris ihr Olympisches Debüt.
Unter den Athlet*innen mit Olympiaerfahrung befinden sich 55 Medaillengewinner*innen, die mit insgesamt 90 Medaillen (33 x Gold, 24 x Silber, 33 x Bronze) im Gepäck anreisen.
Erfahrung für das Team D bringen vor allem Isabell Werth (Reitsport) und Timo Boll (Tischtennis) mit, die in Paris beide ihre siebten Olympischen Spiele bestreiten werden. Auf der anderen Seite stehen als jüngste Athletin im Team Helen Kevric (Gerätturnen) sowie als jüngster Athlet Kaii Liam Winkler (Schwimmen / Becken).
Alle Zahlen, Daten, Fakten und Besonderheiten des Team D Paris 2024 finden Sie hier: Team D Factsheet – Zahlen, Daten, Fakten
Alle 429 Athlet*innen des Team D inklusive Sportarten, Vereinen und Bundesländern in der Übersicht: Team D Athlet*innen – Übersicht
Athlet*innen-Profile auf teamdeutschland.de
Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:
(Quelle: DOSB)
Wie wird man Fahnenträger*in?
Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Wie wird das Fahnenträger*innen-Duo bestimmt?
Seit den Olympischen Spielen Rio 2016 wird öffentlich über die Fahnenträger*innen des Team Deutschland abgestimmt. Für die Olympischen Spiele Paris 2024 läuft die Wahl noch bis zum 21. Juli 2024 (23.59 Uhr MEZ).
Unter https://www.teamdeutschland.de/wahl-zum-fahnentraeger-duo-2024 kann ab sofort abgestimmt werden.
Dabei ist die Wahl zweigeteilt. Zum einen wählen Öffentlichkeit und Fans, zum anderen aber auch die Athlet*innen des Team Deutschland selbst. Die Stimmen beider Gruppen werden ausgezählt und die Prozentzahlen beider Gruppen werden dann je Athlet*in addiert. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, schwenkt gemeinsam die Fahne bei der Eröffnungsfeier am 26. Juli auf der Seine in Paris.
Wie läuft die Vorauswahl für die Kandidat*innen?
Die Delegationsleitung des Team Deutschland nominiert für die Wahl jeweils drei Frauen und drei Männer. Ausschlaggebend für eine Nominierung sind bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge und die Vorbildfunktion der Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben.
Die Kandidat*innen sollen außerdem die Vielfalt des Sports repräsentieren, weshalb die Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen erfolgt. Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier muss zudem mit dem Trainings- und Wettkampfprogramm der Athlet*innen vereinbar sein.
Wie kann ich mich beteiligen?
Abgestimmt werden kann vom 15. Juli 2024 (06.00 Uhr MEZ) bis zum 21. Juli 2024 (23.59 Uhr MEZ) unter www.teamdeutschland.de
Die Publikumswahl wird zudem unterstützt von Eurosport, ARD, ZDF und T-Online.
Wann wird das Fahnenträger*innen-Duo verkündet?
Der DOSB verkündet das Fahnenträger*innen-Duo am Donnerstag, 25. Juli, auf der Team D-Pressekonferenz im Deutschen Haus in Paris. Bis dahin heißt es: Abwarten.
Seit wann gibt es das Fahnenträger*innen-Duo?
Mit den Olympischen Spielen Paris 2024 werden bereits zum dritten Mal sowohl eine Frau als auch ein Mann als Fahnenträger*innen ausgewählt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte diese geschlechtergerechte Lösung zu den Olympischen Spielen Tokio 2021 und den Winterspielen Peking 2022 angeregt.
Wer waren die bisherigen Fahnenträger*innen-Duos?
Bei den Spielen in Tokio trugen Laura Ludwig (Beachvolleyball) und Patrick Hausding (Wasserspringen) die deutsche Fahne gemeinsam ins Olympische Stadion. Bei den Olympischen Winterspielen in Peking führten Claudia Pechstein (Eisschnelllauf) und Francesco Friedrich (Bob) das Team D an.
Wer trägt die Fahne bei der Abschlussfeier?
Der/die Fahnenträger*in des Team Deutschland bei der Abschlussfeier im Stade de France in Paris am 11. August wird am Ende der Spiele durch den DOSB verkündet.
(Quelle: DOSB)
Wie wird man Fahnenträger*in?
Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.
Wie wird das Fahnenträger*innen-Duo bestimmt?
Seit den Olympischen Spielen Rio 2016 wird öffentlich über die Fahnenträger*innen des Team Deutschland abgestimmt. Für die Olympischen Spiele Paris 2024 läuft die Wahl noch bis zum 21. Juli 2024 (23.59 Uhr MEZ).
Unter https://www.teamdeutschland.de/wahl-zum-fahnentraeger-duo-2024 kann ab sofort abgestimmt werden.
Dabei ist die Wahl zweigeteilt. Zum einen wählen Öffentlichkeit und Fans, zum anderen aber auch die Athlet*innen des Team Deutschland selbst. Die Stimmen beider Gruppen werden ausgezählt und die Prozentzahlen beider Gruppen werden dann je Athlet*in addiert. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, schwenkt gemeinsam die Fahne bei der Eröffnungsfeier am 26. Juli auf der Seine in Paris.
Wie läuft die Vorauswahl für die Kandidat*innen?
Die Delegationsleitung des Team Deutschland nominiert für die Wahl jeweils drei Frauen und drei Männer. Ausschlaggebend für eine Nominierung sind bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge und die Vorbildfunktion der Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben.
Die Kandidat*innen sollen außerdem die Vielfalt des Sports repräsentieren, weshalb die Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen erfolgt. Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier muss zudem mit dem Trainings- und Wettkampfprogramm der Athlet*innen vereinbar sein.
Wie kann ich mich beteiligen?
Abgestimmt werden kann vom 15. Juli 2024 (06.00 Uhr MEZ) bis zum 21. Juli 2024 (23.59 Uhr MEZ) unter www.teamdeutschland.de
Die Publikumswahl wird zudem unterstützt von Eurosport, ARD, ZDF und T-Online.
Wann wird das Fahnenträger*innen-Duo verkündet?
Der DOSB verkündet das Fahnenträger*innen-Duo am Donnerstag, 25. Juli, auf der Team D-Pressekonferenz im Deutschen Haus in Paris. Bis dahin heißt es: Abwarten.
Seit wann gibt es das Fahnenträger*innen-Duo?
Mit den Olympischen Spielen Paris 2024 werden bereits zum dritten Mal sowohl eine Frau als auch ein Mann als Fahnenträger*innen ausgewählt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte diese geschlechtergerechte Lösung zu den Olympischen Spielen Tokio 2021 und den Winterspielen Peking 2022 angeregt.
Wer waren die bisherigen Fahnenträger*innen-Duos?
Bei den Spielen in Tokio trugen Laura Ludwig (Beachvolleyball) und Patrick Hausding (Wasserspringen) die deutsche Fahne gemeinsam ins Olympische Stadion. Bei den Olympischen Winterspielen in Peking führten Claudia Pechstein (Eisschnelllauf) und Francesco Friedrich (Bob) das Team D an.
Wer trägt die Fahne bei der Abschlussfeier?
Der/die Fahnenträger*in des Team Deutschland bei der Abschlussfeier im Stade de France in Paris am 11. August wird am Ende der Spiele durch den DOSB verkündet.
(Quelle: DOSB)
DOSB begrüßt Stärkung des Sports im Bundeshaushalt
Mit einer deutlichen Aufstockung der Mittel für die Sportförderung zeigt die Bundesregierung, dass sie die Bedarfe und den Stellenwert des Sportes erkannt hat und trägt diesen nun auch Rechnung. Die Aufwüchse bei der Spitzensportförderung sind dringend nötig, insbesondere um Trainer*innen gerecht zu bezahlen. Diese Aufstockung ist zudem ein Vertrauensbeweis in die Akteure im deutschen Spitzensportsystem, Wertschätzung für deren Leistungen und ein wichtiger Meilenstein für die anstehenden Zukunftsprojekte wie eine Sportagentur oder eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.
„Spitzenleistungen erfordern Spitzenbedingungen und dieser Haushaltsentwurf ist ein ermutigender Schritt dorthin. Gerade vor dem Hintergrund der herausfordernden Finanzlage des Bundes wissen wir diese Unterstützung der Regierung zu schätzen“, erklärt Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB. „Diese positiven Signale kommen wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris genau zum richtigen Zeitpunkt. Verbände, Athlet*innen und Trainer*innen können sich jetzt voll auf den Sport konzentrieren und müssen sich nicht gleichzeitig über ihre finanzielle Situation im nächsten Jahr sorgen. Diese Unterstützung aus der Politik gibt uns Rückenwind.“
Der Sporthaushalt soll nach dem Willen der Bundesregierung im Vergleich zum laufenden Jahr um 49 Millionen Euro auf 331 Millionen Euro steigen. Der Kernhaushalt („Zentrale Maßnahmen“) der Spitzensportförderung steigt um 28 Millionen Euro und dort insbesondere die Förderung des Leistungssportpersonals. Die längst überfällige Erhöhung der Trainer*innengehälter, die schon seit über 10 Jahren keine Gehaltsanpassung mehr erhalten haben, kann somit endlich vollzogen werden. Weitere 29 Millionen Euro gehen auf die verstärkte Unterstützung des Bundes für die World University Games 2025 in Deutschland zurück. Bereinigt um diesen und weitere einmalige Sonderfaktoren erfährt der Sporthaushalt eine Nettoerhöhung um knapp 20 Millionen Euro.
Die Unterstützung der Bundesregierung für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele wird mit einer Förderung von 2,2 Millionen Euro für den Bewerbungsprozess auch im Bundeshaushalt manifestiert. Mit der Finanzierung der Sportagentur und des Zentrums für Safe Sport mit je 1 Millionen Euro werden weitere wichtige Zukunftsprojekte gesichert. Auch in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention werden wichtige Projekte wie die Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus im Sport oder Zusammenhalt durch Teilhabe weiter gestärkt.
„Der Wermutstropfen bleibt allerdings weiterhin die ausbleibende Unterstützung des Breitensports“, ergänzt Burmester. „Bei Investitionen für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten bleibt der Handlungsbedarf enorm und die Förderung weiter hinter dem Bedarf zurück. Auch der Entwicklungsplan Sport wird entgegen der Ankündigung beim Bewegungsgipfel Sport nicht finanziell vorangetrieben. Damit bleibt das zentrale Vorhaben des Koalitionsvertrags im Bereich der Sportentwicklung ohne Schlagkraft.“
Im Bereich der Freiwilligendiensten bleibt die eigentlich vorgesehene, deutliche Kürzung zwar aus, aber die Förderung sinkt im Vergleich zum laufenden Jahr doch um mehr als 10 Prozent. Angesichts der Kostensteigerungen sowie der Diskussion um ein Gesellschaftsjahr, die auf einen Aufbau der Strukturen setzt, ist das kein zukunftsweisendes Ergebnis. Die geplanten Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit sind hingegen abgewendet und das für die Deutsche Sportjugend wichtige Programm „Kinder- und Jugendplan des Bundes“ auf Vorjahresniveau gesichert.
„Der gemeinsame Appell der Spitzensportinstitutionen und die zahlreichen Gespräche der vergangenen Wochen haben Wirkung gezeigt“, sagt Burmester abschließend. „Wir danken den Entscheidungsträgern, die diese positiven Entwicklungen ermöglicht haben. Diese gilt es nun im parlamentarischen Verfahren noch fein zu justieren und Schwerpunkte zu setzen. Gemeinsam können und wollen wir Sportdeutschland auch in 2025 voranbringen und eine positive Entwicklung im Spitzensport sowie bei den 86.000 Sportvereinen ermöglichen.
(Quelle: DOSB)
DOSB begrüßt Stärkung des Sports im Bundeshaushalt
Mit einer deutlichen Aufstockung der Mittel für die Sportförderung zeigt die Bundesregierung, dass sie die Bedarfe und den Stellenwert des Sportes erkannt hat und trägt diesen nun auch Rechnung. Die Aufwüchse bei der Spitzensportförderung sind dringend nötig, insbesondere um Trainer*innen gerecht zu bezahlen. Diese Aufstockung ist zudem ein Vertrauensbeweis in die Akteure im deutschen Spitzensportsystem, Wertschätzung für deren Leistungen und ein wichtiger Meilenstein für die anstehenden Zukunftsprojekte wie eine Sportagentur oder eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele.
„Spitzenleistungen erfordern Spitzenbedingungen und dieser Haushaltsentwurf ist ein ermutigender Schritt dorthin. Gerade vor dem Hintergrund der herausfordernden Finanzlage des Bundes wissen wir diese Unterstützung der Regierung zu schätzen“, erklärt Torsten Burmester, Vorstandsvorsitzender des DOSB. „Diese positiven Signale kommen wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele in Paris genau zum richtigen Zeitpunkt. Verbände, Athlet*innen und Trainer*innen können sich jetzt voll auf den Sport konzentrieren und müssen sich nicht gleichzeitig über ihre finanzielle Situation im nächsten Jahr sorgen. Diese Unterstützung aus der Politik gibt uns Rückenwind.“
Der Sporthaushalt soll nach dem Willen der Bundesregierung im Vergleich zum laufenden Jahr um 49 Millionen Euro auf 331 Millionen Euro steigen. Der Kernhaushalt („Zentrale Maßnahmen“) der Spitzensportförderung steigt um 28 Millionen Euro und dort insbesondere die Förderung des Leistungssportpersonals. Die längst überfällige Erhöhung der Trainer*innengehälter, die schon seit über 10 Jahren keine Gehaltsanpassung mehr erhalten haben, kann somit endlich vollzogen werden. Weitere 29 Millionen Euro gehen auf die verstärkte Unterstützung des Bundes für die World University Games 2025 in Deutschland zurück. Bereinigt um diesen und weitere einmalige Sonderfaktoren erfährt der Sporthaushalt eine Nettoerhöhung um knapp 20 Millionen Euro.
Die Unterstützung der Bundesregierung für eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele wird mit einer Förderung von 2,2 Millionen Euro für den Bewerbungsprozess auch im Bundeshaushalt manifestiert. Mit der Finanzierung der Sportagentur und des Zentrums für Safe Sport mit je 1 Millionen Euro werden weitere wichtige Zukunftsprojekte gesichert. Auch in den Bereichen Demokratieförderung und Extremismusprävention werden wichtige Projekte wie die Bundesprogramme gegen Rechtsextremismus im Sport oder Zusammenhalt durch Teilhabe weiter gestärkt.
„Der Wermutstropfen bleibt allerdings weiterhin die ausbleibende Unterstützung des Breitensports“, ergänzt Burmester. „Bei Investitionen für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten bleibt der Handlungsbedarf enorm und die Förderung weiter hinter dem Bedarf zurück. Auch der Entwicklungsplan Sport wird entgegen der Ankündigung beim Bewegungsgipfel Sport nicht finanziell vorangetrieben. Damit bleibt das zentrale Vorhaben des Koalitionsvertrags im Bereich der Sportentwicklung ohne Schlagkraft.“
Im Bereich der Freiwilligendiensten bleibt die eigentlich vorgesehene, deutliche Kürzung zwar aus, aber die Förderung sinkt im Vergleich zum laufenden Jahr doch um mehr als 10 Prozent. Angesichts der Kostensteigerungen sowie der Diskussion um ein Gesellschaftsjahr, die auf einen Aufbau der Strukturen setzt, ist das kein zukunftsweisendes Ergebnis. Die geplanten Kürzungen im Bereich der Jugendarbeit sind hingegen abgewendet und das für die Deutsche Sportjugend wichtige Programm „Kinder- und Jugendplan des Bundes“ auf Vorjahresniveau gesichert.
„Der gemeinsame Appell der Spitzensportinstitutionen und die zahlreichen Gespräche der vergangenen Wochen haben Wirkung gezeigt“, sagt Burmester abschließend. „Wir danken den Entscheidungsträgern, die diese positiven Entwicklungen ermöglicht haben. Diese gilt es nun im parlamentarischen Verfahren noch fein zu justieren und Schwerpunkte zu setzen. Gemeinsam können und wollen wir Sportdeutschland auch in 2025 voranbringen und eine positive Entwicklung im Spitzensport sowie bei den 86.000 Sportvereinen ermöglichen.
(Quelle: DOSB)
Jetzt abstimmen für das Team D Fahnenträger*innen-Duo für Paris 2024
Damit werden nach Tokio 2021 und Peking 2022 bereits zum dritten Mal sowohl eine Frau als auch ein Mann als Fahnenträger*innen des Team D ausgewählt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die geschlechtergerechte Lösung erstmalig zu den Olympischen Spielen in Tokio eingeführt.
Die Wahl findet öffentlich vom 15. Juli bis zum 21. Juli statt. Abgestimmt werden kann ab sofort hier: www.teamdeutschland.de sowie bei den Medienpartnern der Fahnenträger*innen-Wahl Eurosport, ARD, ZDF und T-online.
Der DOSB hat folgende sechs Mitglieder des Team Deutschland zur Wahl benannt (in alphabetischer Reihenfolge, getrennt nach Geschlecht):
Frauen:
Jessica von Bredow-Werndl (Reitsport) - zweifache Olympiasiegerin Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Alexandra Popp (Fußball) - Olympiasiegerin Rio 2016, Mannschaftskapitänin, zweite Olympiateilnahme
Anna-Maria Wagner (Judo) - zwei Bronzemedaillen Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Männer:
Christian Reitz (Schießsport) - Bronzemedaille Beijing 2008, Olympiasieger Rio 2016, fünfte Olympiateilnahme
Dennis Schröder (Basketball) - Weltmeister 2023, Mannschaftskapitän, erste Olympiateilnahme
Alexander Zverev (Tennis) – Olympiasieger Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Die Kriterien für die Vorauswahl der sechs Nominierten durch die Delegationsleitung des Team Deutschland waren:
Erfolg
Bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge.
Vorbildfunktion
Populäre Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben.
Vielfalt des Sports
Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen.
Vorrang für die Wettbewerbe der Olympischen Spiele
Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ist freiwillig und passt nicht immer in das Trainings- und Wettkampfprogramm der Athlet*innen. Daher bedarf es einer Zustimmung von Athlet*in und Verband für eine Nominierung auf der Shortlist.
So läuft die Wahl der Fahnenträger*innen
Seit den Olympischen Spielen in Rio 2016 können Öffentlichkeit und Fans gemeinsam mit den Athlet*innen des Team D über die Fahnenträger*innen abstimmen. Dabei werden die Stimmen der Athlet*innen des Team D und die der Fans mit jeweils 50 Prozent gewertet. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, trägt gemeinsam die Fahne bei der Eröffnungsfeier auf der Seine in Paris.
Das gewählte Duo wird am Donnerstag, 25. Juli 2024, bei der Team D-Pressekonferenz im Deutschen Haus in Paris verkündet.
Zeitraum der Wahl: 15.7.2024 (06.00 Uhr MEZ) - 21.7.2024 (23.59 Uhr MEZ)
Veranstalter: DOSB mit Unterstützung von Eurosport, ARD, ZDF und T-Online
(Quelle: DOSB)
Jetzt abstimmen für das Team D Fahnenträger*innen-Duo für Paris 2024
Damit werden nach Tokio 2021 und Peking 2022 bereits zum dritten Mal sowohl eine Frau als auch ein Mann als Fahnenträger*innen des Team D ausgewählt. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte die geschlechtergerechte Lösung erstmalig zu den Olympischen Spielen in Tokio eingeführt.
Die Wahl findet öffentlich vom 15. Juli bis zum 21. Juli statt. Abgestimmt werden kann ab sofort hier: www.teamdeutschland.de sowie bei den Medienpartnern der Fahnenträger*innen-Wahl Eurosport, ARD, ZDF und T-online.
Der DOSB hat folgende sechs Mitglieder des Team Deutschland zur Wahl benannt (in alphabetischer Reihenfolge, getrennt nach Geschlecht):
Frauen:
Jessica von Bredow-Werndl (Reitsport) - zweifache Olympiasiegerin Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Alexandra Popp (Fußball) - Olympiasiegerin Rio 2016, Mannschaftskapitänin, zweite Olympiateilnahme
Anna-Maria Wagner (Judo) - zwei Bronzemedaillen Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Männer:
Christian Reitz (Schießsport) - Bronzemedaille Beijing 2008, Olympiasieger Rio 2016, fünfte Olympiateilnahme
Dennis Schröder (Basketball) - Weltmeister 2023, Mannschaftskapitän, erste Olympiateilnahme
Alexander Zverev (Tennis) – Olympiasieger Tokio 2021, zweite Olympiateilnahme
Die Kriterien für die Vorauswahl der sechs Nominierten durch die Delegationsleitung des Team Deutschland waren:
Erfolg
Bisherige internationale, insbesondere olympische Erfolge.
Vorbildfunktion
Populäre Athlet*innen, die nicht nur mit ihren Erfolgen, sondern auch mit ihrer Persönlichkeit und Haltung einen fairen und manipulationsfreien Leistungssport verkörpern und Menschen begeistern und inspirieren, selbst Sport zu treiben und sportlichen Erfolg anzustreben.
Vielfalt des Sports
Auswahl von Athlet*innen aus verschiedenen Sportarten und Disziplinen.
Vorrang für die Wettbewerbe der Olympischen Spiele
Die Teilnahme an der Eröffnungsfeier ist freiwillig und passt nicht immer in das Trainings- und Wettkampfprogramm der Athlet*innen. Daher bedarf es einer Zustimmung von Athlet*in und Verband für eine Nominierung auf der Shortlist.
So läuft die Wahl der Fahnenträger*innen
Seit den Olympischen Spielen in Rio 2016 können Öffentlichkeit und Fans gemeinsam mit den Athlet*innen des Team D über die Fahnenträger*innen abstimmen. Dabei werden die Stimmen der Athlet*innen des Team D und die der Fans mit jeweils 50 Prozent gewertet. Wer dann jeweils bei den Frauen und Männern die höchste Prozentpunktzahl hat, trägt gemeinsam die Fahne bei der Eröffnungsfeier auf der Seine in Paris.
Das gewählte Duo wird am Donnerstag, 25. Juli 2024, bei der Team D-Pressekonferenz im Deutschen Haus in Paris verkündet.
Zeitraum der Wahl: 15.7.2024 (06.00 Uhr MEZ) - 21.7.2024 (23.59 Uhr MEZ)
Veranstalter: DOSB mit Unterstützung von Eurosport, ARD, ZDF und T-Online
(Quelle: DOSB)
Erfolgsbilanz des Fans Welcome Programms
Mit dem Finale zwischen Spanien und England endete das Fanbetreuungsprogramm FANS WELCOME der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS) zur UEFA EURO 2024. Das vom Bundesministerium für Inneres und Heimat geförderte Fanbetreuungsprogramm war nicht nur ein maßgeblicher Faktor für die fanfreundlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, sondern hat gezielt dazu beigetragen, dass viele Fans aus den teilnehmenden Nationen miteinander in Kontakt getreten sind und so der Fußball als verbindende Kraft in Europa genutzt werden konnte.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont die Erfolge: „Die UEFA EURO 2024 war die Fußball-EM der Fans. Die Bilder der friedlich und fröhlich feiernden Menschen, der Fanwalks und der Begegnungen mit Menschen aus ganz Europa haben das Turnier geprägt und werden bleiben. Ich bin froh, dass wir diese tolle Stimmung mit dem Fanbetreuungsprogramm unterstützen konnten. Die Arbeit der Fanprojekte an den Anlaufstellen war ein wichtiger Beitrag für die gelebte Gastfreundschaft und Willkommenskultur während des Turniers. Mich freut besonders, dass wir mit dem Programm ermöglicht haben, Menschen zusammenzubringen und damit den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen. Ich danke den vielen tausend Helferinnen und Helfern und allen, die sich für die Fanprojekte engagiert haben. Sie haben dafür gesorgt, dass wir als ein guter Gastgeber für ein friedliches, fröhliches und buntes Fußballfest wahrgenommen worden sind. Darauf können wir stolz sein."
Im Turnierverlauf kamen die zehn Anlaufstellen in allen Host Cities unter der Leitung der lokalen Fanprojekte mit über 70.000 Fans in einen direkten Kontakt und halfen bei kleineren und größeren Problemen. Sie unterstützten bei Schwierigkeiten mit der Ticket-App, gaben Wegbeschreibungen zum Stadion, halfen bei verlorenen Pässen oder sogar - kurzzeitig - bei vermissten Kindern.
„Aus Perspektive der Fans war es eine erfolgreiche Europameisterschaft. Die Zielsetzung, die wir mit der Umsetzung des Fanbetreuungsprogramms verfolgt haben, ist aus unserer Sicht voll aufgegangen. Die Fanprojekte kamen in den Austausch mit Fans und halfen mit zuverlässigen Informationen und ganz praktischer Unterstützung weiter. Ihre Arbeit stieß auf große Dankbarkeit. Von der hohen Expertise, der Verankerung in den lokalen Netzwerken und den verschiedenen Zugängen, die die Fanprojekte haben, profitierten alle Beteiligten, in erster Linie die internationalen Fanbotschaften, die hierüber eine Infrastruktur und eine wichtige Schnittstelle vorgefunden haben.“ zieht Philipp Beitzel, Projektverantwortlicher für FANS WELCOME Bilanz.
Zusätzlich zu den Anlaufstellen begleiteten die Mitarbeiter*innen der Fanprojekte vor Ort die Fan Walks, bei denen sie gemeinsam mit den internationalen Fanbotschaften zwischen Fans und Polizei vermittelten. Sie organisierten Fan-Treffen, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen, Graffiti-Workshops, Jugendaustausche sowie eine Streetsoccer-Turnierreihe. Zwei Treffen zwischen deutschen und polnischen Fans mit Behinderungen und viele Fanfreundschaftsspiele schufen zusätzlich Plattformen für interkulturelle Verständigung und freundschaftliche Beziehungen über nationale Grenzen hinweg. Darüber hinaus luden Aktivitäten wie Tischfußball oder Tischtennis an den Anlaufstellen die Besucher*innen zum Verweilen ein.
Gemeinsam mit Football Supporters Europe (FSE) koordinierte die KOS die Arbeit der 15 internationalen Fanbotschaften, die den Host Cities und den Turnierverantwortlichen schon direkt nach der Gruppenauslosung zur Planung zur Verfügung standen. So konnten schon lange vor dem ersten Anpfiff Bedürfnisse direkt adressiert und gemeinsame Absprachen getroffen werden.
Die beiden Geschäftsführer der EURO 2024 GmbH, Mex Schär und Markus Stenger, zeigen sich zufrieden: „Europa und die Welt waren in den vergangenen Wochen ‚united by football‘ und wortwörtlich vereint im Herzen Europas. Wir haben selbst bei vielen persönlichen Begegnungen in den Stadien, auf den Fan Zonen, an den Fan Meeting Points und in den Städten ausschließlich positive Erlebnisse gehabt und sehr viel Lob für die Organisation gehört. Sogar Fans aus den USA, Mexiko und China haben sich von der Faszination EURO anstecken lassen. Wir haben gesehen, dass sich die zielorientierte Zusammenarbeit aller Partner gelohnt hat, denn beim Turnier hat aus unserer Sicht alles reibungslos funktioniert. Dafür gebührt allen Beteiligten ein großer Dank!“
Das Fanbetreuungsprogramm hat gezeigt, welchen Mehrwert es bietet, die lokale Expertise zur Fankultur in die Planungen und Umsetzung internationaler Turniere einzubeziehen. Nicht nur die lokale Fankultur wird dadurch sicht- und erlebbarer für die interessierten internationalen Fans, insbesondere erleichtert es auch Zugänge für die Mitarbeiter*innen der internationalen Fanbotschaften und sorgt dafür, die Rahmenbedingungen für reisende Fans positiv zu gestalten.
„Trotz aller Sicherheitsdebatten im Vorfeld waren wir immer zuversichtlich, dass die EURO 2024 in unserem Land eine stimmungsvolle und friedliche Veranstaltung werden wird, weil wir aus mehr als dreißigjähriger Erfahrung wissen, dass gast- und fanfreundliche Rahmenbedingungen nicht nur einer positiven Atmosphäre, sondern im weiteren Sinne auch der Sicherheit zuträglich sind. Die gezielte Einbindung der professionellen Fanbetreuungsstrukturen der KOS und den lokalen Fanprojekten war ein zentraler Faktor für die Herstellung dieser guten Rahmenbedingungen, weil sie die Akzeptanz von Fans, aber auch des gesamten institutionellen Netzwerks haben”, so KOS-Leiter Michael Gabriel.
(Quelle: dsj)
Erfolgsbilanz des Fans Welcome Programms
Mit dem Finale zwischen Spanien und England endete das Fanbetreuungsprogramm FANS WELCOME der Koordinationsstelle Fanprojekte bei der dsj (KOS) zur UEFA EURO 2024. Das vom Bundesministerium für Inneres und Heimat geförderte Fanbetreuungsprogramm war nicht nur ein maßgeblicher Faktor für die fanfreundlichen Rahmenbedingungen in Deutschland, sondern hat gezielt dazu beigetragen, dass viele Fans aus den teilnehmenden Nationen miteinander in Kontakt getreten sind und so der Fußball als verbindende Kraft in Europa genutzt werden konnte.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser betont die Erfolge: „Die UEFA EURO 2024 war die Fußball-EM der Fans. Die Bilder der friedlich und fröhlich feiernden Menschen, der Fanwalks und der Begegnungen mit Menschen aus ganz Europa haben das Turnier geprägt und werden bleiben. Ich bin froh, dass wir diese tolle Stimmung mit dem Fanbetreuungsprogramm unterstützen konnten. Die Arbeit der Fanprojekte an den Anlaufstellen war ein wichtiger Beitrag für die gelebte Gastfreundschaft und Willkommenskultur während des Turniers. Mich freut besonders, dass wir mit dem Programm ermöglicht haben, Menschen zusammenzubringen und damit den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen. Ich danke den vielen tausend Helferinnen und Helfern und allen, die sich für die Fanprojekte engagiert haben. Sie haben dafür gesorgt, dass wir als ein guter Gastgeber für ein friedliches, fröhliches und buntes Fußballfest wahrgenommen worden sind. Darauf können wir stolz sein."
Im Turnierverlauf kamen die zehn Anlaufstellen in allen Host Cities unter der Leitung der lokalen Fanprojekte mit über 70.000 Fans in einen direkten Kontakt und halfen bei kleineren und größeren Problemen. Sie unterstützten bei Schwierigkeiten mit der Ticket-App, gaben Wegbeschreibungen zum Stadion, halfen bei verlorenen Pässen oder sogar - kurzzeitig - bei vermissten Kindern.
„Aus Perspektive der Fans war es eine erfolgreiche Europameisterschaft. Die Zielsetzung, die wir mit der Umsetzung des Fanbetreuungsprogramms verfolgt haben, ist aus unserer Sicht voll aufgegangen. Die Fanprojekte kamen in den Austausch mit Fans und halfen mit zuverlässigen Informationen und ganz praktischer Unterstützung weiter. Ihre Arbeit stieß auf große Dankbarkeit. Von der hohen Expertise, der Verankerung in den lokalen Netzwerken und den verschiedenen Zugängen, die die Fanprojekte haben, profitierten alle Beteiligten, in erster Linie die internationalen Fanbotschaften, die hierüber eine Infrastruktur und eine wichtige Schnittstelle vorgefunden haben.“ zieht Philipp Beitzel, Projektverantwortlicher für FANS WELCOME Bilanz.
Zusätzlich zu den Anlaufstellen begleiteten die Mitarbeiter*innen der Fanprojekte vor Ort die Fan Walks, bei denen sie gemeinsam mit den internationalen Fanbotschaften zwischen Fans und Polizei vermittelten. Sie organisierten Fan-Treffen, Diskussionsveranstaltungen, Ausstellungen, Graffiti-Workshops, Jugendaustausche sowie eine Streetsoccer-Turnierreihe. Zwei Treffen zwischen deutschen und polnischen Fans mit Behinderungen und viele Fanfreundschaftsspiele schufen zusätzlich Plattformen für interkulturelle Verständigung und freundschaftliche Beziehungen über nationale Grenzen hinweg. Darüber hinaus luden Aktivitäten wie Tischfußball oder Tischtennis an den Anlaufstellen die Besucher*innen zum Verweilen ein.
Gemeinsam mit Football Supporters Europe (FSE) koordinierte die KOS die Arbeit der 15 internationalen Fanbotschaften, die den Host Cities und den Turnierverantwortlichen schon direkt nach der Gruppenauslosung zur Planung zur Verfügung standen. So konnten schon lange vor dem ersten Anpfiff Bedürfnisse direkt adressiert und gemeinsame Absprachen getroffen werden.
Die beiden Geschäftsführer der EURO 2024 GmbH, Mex Schär und Markus Stenger, zeigen sich zufrieden: „Europa und die Welt waren in den vergangenen Wochen ‚united by football‘ und wortwörtlich vereint im Herzen Europas. Wir haben selbst bei vielen persönlichen Begegnungen in den Stadien, auf den Fan Zonen, an den Fan Meeting Points und in den Städten ausschließlich positive Erlebnisse gehabt und sehr viel Lob für die Organisation gehört. Sogar Fans aus den USA, Mexiko und China haben sich von der Faszination EURO anstecken lassen. Wir haben gesehen, dass sich die zielorientierte Zusammenarbeit aller Partner gelohnt hat, denn beim Turnier hat aus unserer Sicht alles reibungslos funktioniert. Dafür gebührt allen Beteiligten ein großer Dank!“
Das Fanbetreuungsprogramm hat gezeigt, welchen Mehrwert es bietet, die lokale Expertise zur Fankultur in die Planungen und Umsetzung internationaler Turniere einzubeziehen. Nicht nur die lokale Fankultur wird dadurch sicht- und erlebbarer für die interessierten internationalen Fans, insbesondere erleichtert es auch Zugänge für die Mitarbeiter*innen der internationalen Fanbotschaften und sorgt dafür, die Rahmenbedingungen für reisende Fans positiv zu gestalten.
„Trotz aller Sicherheitsdebatten im Vorfeld waren wir immer zuversichtlich, dass die EURO 2024 in unserem Land eine stimmungsvolle und friedliche Veranstaltung werden wird, weil wir aus mehr als dreißigjähriger Erfahrung wissen, dass gast- und fanfreundliche Rahmenbedingungen nicht nur einer positiven Atmosphäre, sondern im weiteren Sinne auch der Sicherheit zuträglich sind. Die gezielte Einbindung der professionellen Fanbetreuungsstrukturen der KOS und den lokalen Fanprojekten war ein zentraler Faktor für die Herstellung dieser guten Rahmenbedingungen, weil sie die Akzeptanz von Fans, aber auch des gesamten institutionellen Netzwerks haben”, so KOS-Leiter Michael Gabriel.
(Quelle: dsj)
DOSB schützt Team D Athlet*innen vor Hate Speech
In Kooperation mit Sportradar und Arwen AI stellt der DOSB den Athlet*innen des Team D und des Team D Para einen Hate-Speech-Filter für ihre Social Media Kanäle zur Verfügung, der es gleichzeitig ermöglicht die Absender der Hassnachrichten zu identifizieren.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kooperiert mit den Sporttechnologie-Unternehmen Sportradar und Arwen AI, um Athlet*innen des Team D und des Team D Para während der Olympischen und Paralympischen Spiele bestmöglich vor Hate Speech auf den Social Media Kanälen zu schützen. Dabei werden bis zu 25 auf KI basierte Filter eingesetzt, die unter anderem Hasskommentare in Echtzeit herausfiltern und blockieren.
„Hass und Hetze im Netz sind ein Problem, dass es schon seit Jahren gibt, das aber in den vergangenen Monaten einen immer größeren Raum einnimmt. Man liest immer wieder von Athletinnen und Athleten, die sich auf Social Media mit schlimmsten Anfeindungen und Beschimpfungen konfrontiert sehen. Das wollen wir nicht länger dulden, daher sind wir auch eine Kooperation mit der Generalstaatsanwaltschaft Hessen eingegangen. Die Kooperation mit Sportradar und Arwen AI bildet nun den zweiten Baustein unserer Maßnahmen: damit schützen wir die Athletinnen und Athleten des Team D ganz konkret vor Hass und Hetze im Netz und tragen so auch zu ihrer mentalen Gesundheit bei“, erklärt DOSB-Präsident Thomas Weikert.
„Das ist eine wirklich sinnvolle Maßnahme und ich bin überzeugt, dass viele Athlet*innen des Team D und des Team D Para dieses Angebot nutzen werden. Wer schon einmal persönlich von solchen Hasskommentaren betroffen war, kann nachvollziehen, welche Auswirkungen das gerade auch auf die mentale Gesundheit haben kann. Dass der DOSB nun diese Maßnahme ergreift, begrüßen wir als Athletenkommission sehr“, sagt Karla Borger, Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission.
Andreas Krannich, Sportradar’s Executive Vice President Integrity, Rights Protection and Regulatory Services betont: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem DOSB, wie auch den Athletinnen und Athleten des Team D und des Team D Para. Technologie ermöglicht es uns Athletinnen und Athleten effektiver als je zuvor vor Hass im Netz zu schützen. Sie unterstützt Sportradar zudem, die Absender hinter den Hasskommentaren zu identifizieren. Die hier eingesetzte KI und die Partnerschaft mit Arwen AI filtert Hass-Kommentare, blendet diese auf den Social-Media Kanälen der Athletinnen und Athleten in real-time aus und speichert sie gleichzeitig für weitergehende Ermittlungen.“
Der Hate-Speech-Filter wird den Athlet*innen des Team D und des Team D Para von Anfang Juli bis Ende September zur Verfügung gestellt, die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis. Das KI-basierte Online-Moderations-Tool erkennt Hasskommentare auf Grundlage definierter Algorithmen und filtert diese in Echtzeit heraus, so dass sie nicht auf den Kanälen der Athlet*innen zu sehen sind. Die Kommentare werden jedoch gespeichert und können an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben werden, wenn es sich um justiziable Inhalte handelt.
Am 13. Mai hatten DOSB, DFB und DFL verkündet, dass sie eng mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren, wenn gewalttätige, rassistische oder diskriminierende Sprache auf ihren Kanälen verwendet wird. DOSB, DFB und die DFL arbeiten inzwischen mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main zusammen, die den Kontakt zu den Partnerdienststellen in den Bundesländern hält.
Zudem begrüßen DOSB, DFB und DFL, dass die Justizministerkonferenz der Länder (JuMiKo) die Initiative des Sports aufgegriffen haben, die Strafverfolgung solcher Personen zu erleichtern, die für Deutschland antretende Athlet*innen im Netz angreifen. Bislang können beispielsweise Beleidigungen und Verleumdungen nur verfolgt werden, wenn der oder die Athlet*in für jeden Kommentar einen schriftlichen Strafantrag stellt. Die JuMiKo hat das Bundesjustizministerium gebeten zur prüfen, Beleidigungen mit rassistischem, antisemitischem oder menschenverachtendem Inhalt auch ohne Vorliegen eines Strafantrags der Betroffenen für die Justiz verfolgbar zu machen.
(Quelle: DOSB)
DOSB schützt Team D Athlet*innen vor Hate Speech
In Kooperation mit Sportradar und Arwen AI stellt der DOSB den Athlet*innen des Team D und des Team D Para einen Hate-Speech-Filter für ihre Social Media Kanäle zur Verfügung, der es gleichzeitig ermöglicht die Absender der Hassnachrichten zu identifizieren.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) kooperiert mit den Sporttechnologie-Unternehmen Sportradar und Arwen AI, um Athlet*innen des Team D und des Team D Para während der Olympischen und Paralympischen Spiele bestmöglich vor Hate Speech auf den Social Media Kanälen zu schützen. Dabei werden bis zu 25 auf KI basierte Filter eingesetzt, die unter anderem Hasskommentare in Echtzeit herausfiltern und blockieren.
„Hass und Hetze im Netz sind ein Problem, dass es schon seit Jahren gibt, das aber in den vergangenen Monaten einen immer größeren Raum einnimmt. Man liest immer wieder von Athletinnen und Athleten, die sich auf Social Media mit schlimmsten Anfeindungen und Beschimpfungen konfrontiert sehen. Das wollen wir nicht länger dulden, daher sind wir auch eine Kooperation mit der Generalstaatsanwaltschaft Hessen eingegangen. Die Kooperation mit Sportradar und Arwen AI bildet nun den zweiten Baustein unserer Maßnahmen: damit schützen wir die Athletinnen und Athleten des Team D ganz konkret vor Hass und Hetze im Netz und tragen so auch zu ihrer mentalen Gesundheit bei“, erklärt DOSB-Präsident Thomas Weikert.
„Das ist eine wirklich sinnvolle Maßnahme und ich bin überzeugt, dass viele Athlet*innen des Team D und des Team D Para dieses Angebot nutzen werden. Wer schon einmal persönlich von solchen Hasskommentaren betroffen war, kann nachvollziehen, welche Auswirkungen das gerade auch auf die mentale Gesundheit haben kann. Dass der DOSB nun diese Maßnahme ergreift, begrüßen wir als Athletenkommission sehr“, sagt Karla Borger, Vorsitzende der DOSB-Athletenkommission.
Andreas Krannich, Sportradar’s Executive Vice President Integrity, Rights Protection and Regulatory Services betont: „Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem DOSB, wie auch den Athletinnen und Athleten des Team D und des Team D Para. Technologie ermöglicht es uns Athletinnen und Athleten effektiver als je zuvor vor Hass im Netz zu schützen. Sie unterstützt Sportradar zudem, die Absender hinter den Hasskommentaren zu identifizieren. Die hier eingesetzte KI und die Partnerschaft mit Arwen AI filtert Hass-Kommentare, blendet diese auf den Social-Media Kanälen der Athletinnen und Athleten in real-time aus und speichert sie gleichzeitig für weitergehende Ermittlungen.“
Der Hate-Speech-Filter wird den Athlet*innen des Team D und des Team D Para von Anfang Juli bis Ende September zur Verfügung gestellt, die Nutzung erfolgt auf freiwilliger Basis. Das KI-basierte Online-Moderations-Tool erkennt Hasskommentare auf Grundlage definierter Algorithmen und filtert diese in Echtzeit heraus, so dass sie nicht auf den Kanälen der Athlet*innen zu sehen sind. Die Kommentare werden jedoch gespeichert und können an die Strafverfolgungsbehörden weitergegeben werden, wenn es sich um justiziable Inhalte handelt.
Am 13. Mai hatten DOSB, DFB und DFL verkündet, dass sie eng mit den Strafverfolgungsbehörden kooperieren, wenn gewalttätige, rassistische oder diskriminierende Sprache auf ihren Kanälen verwendet wird. DOSB, DFB und die DFL arbeiten inzwischen mit der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main zusammen, die den Kontakt zu den Partnerdienststellen in den Bundesländern hält.
Zudem begrüßen DOSB, DFB und DFL, dass die Justizministerkonferenz der Länder (JuMiKo) die Initiative des Sports aufgegriffen haben, die Strafverfolgung solcher Personen zu erleichtern, die für Deutschland antretende Athlet*innen im Netz angreifen. Bislang können beispielsweise Beleidigungen und Verleumdungen nur verfolgt werden, wenn der oder die Athlet*in für jeden Kommentar einen schriftlichen Strafantrag stellt. Die JuMiKo hat das Bundesjustizministerium gebeten zur prüfen, Beleidigungen mit rassistischem, antisemitischem oder menschenverachtendem Inhalt auch ohne Vorliegen eines Strafantrags der Betroffenen für die Justiz verfolgbar zu machen.
(Quelle: DOSB)
Bundespräsident verabschiedet Team D
16 Tage vor dem Start der Olympischen Spiele Paris 2024 hat der Bundespräsident und Schirmherr des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Frank-Walter Steinmeier am gestrigen Abend, 10. Juli, in einem digitalen Call die Athlet*innen des Team Deutschland offiziell verabschiedet.
Der Bundespräsident gab den Athlet*innen seine Glückwünsche mit auf den Weg: „Ich freue mich mit mehr als 80 Millionen Deutschen auf den Beginn der Olympischen Spiele in Paris. Ich wünsche allen unseren Athletinnen und Athleten vor allem, dass sie verletzungsfrei in die Spiele kommen und dass Ihnen das gelingt, was Sie sich vorgenommen haben.“
Delegationsleiter des Team D und DOSB-Präsident Thomas Weikert fügte hinzu: „Herzlichen Dank an unseren Bundespräsidenten für diese Anerkennung und Wertschätzung des gesamten Team Deutschland. Mit den Olympischen Spielen Paris 2024 wartet das nächste Highlight dieses Sportsommers auf uns. Die Athlet*innen des Team D werden maßgeblich dazu beitragen, die Begeisterung für die Vielfalt des Sports bei Millionen von Menschen zu wecken. Olympische Spiele vor der eigenen Haustür sind etwas Einzigartiges und ganz Besonderes. Die Vorfreude im Team D ist längst entfacht.“
Das Team Deutschland für die Olympischen Spiele Paris 2024 umfasst 426 Athlet*innen (sowie 44 Ersatzathlet*innen), die in 40 Sportarten antreten werden. Die Eröffnungsfeier findet am 26. Juli statt. Die ersten Wettkämpfe in Paris starten bereits am 24 Juli.
(Quelle: DOSB)
Bundespräsident verabschiedet Team D
16 Tage vor dem Start der Olympischen Spiele Paris 2024 hat der Bundespräsident und Schirmherr des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Frank-Walter Steinmeier am gestrigen Abend, 10. Juli, in einem digitalen Call die Athlet*innen des Team Deutschland offiziell verabschiedet.
Der Bundespräsident gab den Athlet*innen seine Glückwünsche mit auf den Weg: „Ich freue mich mit mehr als 80 Millionen Deutschen auf den Beginn der Olympischen Spiele in Paris. Ich wünsche allen unseren Athletinnen und Athleten vor allem, dass sie verletzungsfrei in die Spiele kommen und dass Ihnen das gelingt, was Sie sich vorgenommen haben.“
Delegationsleiter des Team D und DOSB-Präsident Thomas Weikert fügte hinzu: „Herzlichen Dank an unseren Bundespräsidenten für diese Anerkennung und Wertschätzung des gesamten Team Deutschland. Mit den Olympischen Spielen Paris 2024 wartet das nächste Highlight dieses Sportsommers auf uns. Die Athlet*innen des Team D werden maßgeblich dazu beitragen, die Begeisterung für die Vielfalt des Sports bei Millionen von Menschen zu wecken. Olympische Spiele vor der eigenen Haustür sind etwas Einzigartiges und ganz Besonderes. Die Vorfreude im Team D ist längst entfacht.“
Das Team Deutschland für die Olympischen Spiele Paris 2024 umfasst 426 Athlet*innen (sowie 44 Ersatzathlet*innen), die in 40 Sportarten antreten werden. Die Eröffnungsfeier findet am 26. Juli statt. Die ersten Wettkämpfe in Paris starten bereits am 24 Juli.
(Quelle: DOSB)
Anklam steht Kopf
Ein schöner Morgen, eine großzügige Sportanlage und überall spürbare Begeisterung für das Deutsche Sportabzeichen – schöner hätte sich das Organisationsteam vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, dem Kreissportbund Vorpommern-Greifswald und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Kulisse für den sechsten Tourstopp der Sportabzeichen-Tour 2024 nicht wünschen können.
Genauso viel Spaß wie die rund 2.800 Kinder und Jugendlichen aus 15 Schulen und zwei Kitas am Vormittag hatten die drei Spitzensportler, die mit der Sportabzeichen-Tour nach Anklam gekommen waren: Der 16-fache Paralympics-Sieger im alpinen Skisport Gerd Schönfelder war als Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe dabei. Begleitet wurde er von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen als Sportbotschafter von Ernsting’s family und Frank Busemann, dem Olympiazweiten im Zehnkampf von Atlanta 1996, der für kinder Joy of Moving als Sportbotschafter nach Anklam gekommen war. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.
Bei der offiziellen Eröffnung um 8.45 Uhr sagte Michael Galander, der Bürgermeister von Anklam: „Ich freue mich ganz besonders, diese Veranstaltung heute miterleben zu können. Wir sind eine sehr sportbegeisterte Stadt mit vielen eingetragenen Sportvereinen; aber so eine große Veranstaltung zu stemmen, da gehört eine ganze Menge Engagement dazu. Meinen Dank an das hervorragende Organisationsteam und die vielen freiwilligen Helfer - Ihr könnt sehr stolz sein.”
Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand für Sportentwicklung, war bereits um 3.00 Uhr auf den Beinen, um rechtzeitig in Anklam zu sein: „Ich mache das, weil es so viel Freude macht und Kraft gibt, hier mit über 2.800 Kindern, die alle darauf brennen, endlich loslegen zu können, im Stadion zu sein. Und natürlich, um unserer Wertschätzung Ausdruck zu verleihen: gegenüber den Vereinen, dem Kreis- und dem Landessportbund und dafür, dass hier in Anklam so viele weitere Organisationen wie das Jugendamt, die Feuerwehr oder der Rotary Club mithelfen. Das finde ich sehr beeindruckend”.
Zur Entwicklung des Deutschen Sportabzeichens sagte sie: 2Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 556.000 Sportabzeichen abgelegt - ich bin davon überzeugt, dass wir in 2024 die 600.000er-Marke knacken. Bei einer anderen Gelegenheit habe ich die Zielmarke von einer Million Sportabzeichen im Jahr ausgegeben; und wenn man diese Veranstaltung heute erlebt, bin ich sicher, dass wir dorthin kommen.”
Andreas Bluhm, der Präsident des LSB Mecklenburg-Vorpommern, freute sich darüber, „… heute, 16 Tage vor den Olympischen Spielen, ein solch wundervolles Bild hier in der Hansestadt Anklam zu sehen. Ein riesengroßes Dankeschön: Ganz, ganz viele Menschen haben das alles für Euch heute vorbereitet - jetzt müsst Ihr nur noch Sport machen und Spaß haben.
Sport frei!
Die drei Sportbotschafter der Nationalen Förderer fingen dann auch direkt nach der offiziellen Eröffnung und dem gemeinsamen Warm up um 9.00 Uhr damit an, die Kinder und Jugendlichen bei ihren Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen anzufeuern und zu coachen.
Unterstützt wurden sie dabei von drei erfolgreichen Sportlerinnen aus der Region: Ramona Brussig, Judoka-Para Sportlerin und zweifache Paralympics-Siegerin, Maria Hinz, zweifache Weltmeisterin im Bankdrücken und die Para Leichtathletin Lindy Ave, Siegerin bei den Paralympics in Tokio 2020 über 400 Meter, waren ebenfalls in Anklam am Start.
Was kann Lindy Ave den Schüler*innen als Erfolgstipp mit auf den Weg geben? „Bleibt immer dran. Verfolgt Euer Ziel und vor allem: Lasst Euch nicht einreden, Ihr könnt irgendetwas nicht.”
Warum es eine gute Idee ist, sich auf das Deutsche Sportabzeichen vorzubereiten, erklärt Frank Busemann: „Es macht schon ausgesprochen Sinn, für das Deutsche Sportabzeichen zu trainieren. Die Muskulatur muss vorbereitet, die Bewegungsabläufe sollten ein bisschen einstudiert werden. Und wenn man aus der kalten Hose sofort zur großen Prüfung antritt, dann klappt das in den seltensten Fällen. Also vorher trainieren und dann mit einem guten Gewissen und Gefühl das Sportabzeichen angehen.”
Frank Stäbler ergänzt: „Du musst nicht Weltmeister sein, um anzufangen, aber du musst irgendwann mal anfangen, um Weltmeister werden zu können. Und unabhängig davon geht es auch einfach um ganz viel Spaß und Emotion. Das Deutsche Sportabzeichen ist so vielseitig und es gibt so viele Disziplinen, dass früher oder später jeder etwas findet, was ihm richtig gut liegt und ihm richtig Spaß macht.”
Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights
Dass Frank Stäbler tatsächlich etwas gefunden hat, was ihm richtig gut liegt, konnte er um 10.30 Uhr bei einer Vorführung seiner Sportart unter Beweis stellen, während der er sich von einigen Mutigen auf die Ringermatte legen ließ: „Beim ältesten Sport der Welt ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht um Kraft geht, sondern dass die beste Technik zählt.“
Doch zuvor stand das erste Highlight des Tages auf dem Programm: der inzwischen schon traditionelle Gummistiefel-Weitwurf. Den Wanderpokal, der „Goldenen Gummistiefel“, sicherte sich für heute - unter insgesamt 19 Teilnehmer*innen - Tagessieger Frank Busemann mit einer Reichweite von 34,60 Meter, womit er seinen eigenen bisherigen Rekord um gleich 1,30 Meter übertraf - und die Chance deutlich verbesserte, den “Goldenen Gummistiefel” am Ende des Jahres als Toursieger dauerhaft seiner Trophäensammlung hinzufügen zu können.
Um 11.30 Uhr ging es zur Autogrammstunde mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer sowie Lindy Ave und Maria Hinz. Sie wurden von den Schüler*innen regelrecht belagert - aber alle bekamen ein persönliches Autogramm.
Auch auf der Bühne war am Vormittag allerhand geboten: Vorführungen des Ueckermünder Turnvereins und des Fitness- und Tanzvereins „be free” aus Eggesin zogen viele begeisterte Zuschauer*innen an.
Nach einer kurzen wetterbedingten Unterbrechung hatten dann ab 14.30 Uhr alle Menschen mit und ohne Behinderung, die neugierig auf das Deutsche Sportabzeichen waren, die Möglichkeit, die verschiedenen Disziplinen kostenfrei zu testen oder gleich abzulegen.
Nach einem tollen Sporttag in Anklam verabschiedet sich die Sportabzeichen-Tour zunächst in eine Sommerpause. Der nächste Tourstopp wird dann am 27. August auf der Nordseeinsel Langeoog sein.
(Quelle: DOSB)
Anklam steht Kopf
Ein schöner Morgen, eine großzügige Sportanlage und überall spürbare Begeisterung für das Deutsche Sportabzeichen – schöner hätte sich das Organisationsteam vom Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern, dem Kreissportbund Vorpommern-Greifswald und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) die Kulisse für den sechsten Tourstopp der Sportabzeichen-Tour 2024 nicht wünschen können.
Genauso viel Spaß wie die rund 2.800 Kinder und Jugendlichen aus 15 Schulen und zwei Kitas am Vormittag hatten die drei Spitzensportler, die mit der Sportabzeichen-Tour nach Anklam gekommen waren: Der 16-fache Paralympics-Sieger im alpinen Skisport Gerd Schönfelder war als Sportbotschafter der Sparkassen-Finanzgruppe dabei. Begleitet wurde er von Frank Stäbler, dreifacher Weltmeister und Weltrekordinhaber im Ringen als Sportbotschafter von Ernsting’s family und Frank Busemann, dem Olympiazweiten im Zehnkampf von Atlanta 1996, der für kinder Joy of Moving als Sportbotschafter nach Anklam gekommen war. Die drei Unternehmen bilden den Kreis der Nationalen Förderer des Deutschen Sportabzeichens.
Bei der offiziellen Eröffnung um 8.45 Uhr sagte Michael Galander, der Bürgermeister von Anklam: „Ich freue mich ganz besonders, diese Veranstaltung heute miterleben zu können. Wir sind eine sehr sportbegeisterte Stadt mit vielen eingetragenen Sportvereinen; aber so eine große Veranstaltung zu stemmen, da gehört eine ganze Menge Engagement dazu. Meinen Dank an das hervorragende Organisationsteam und die vielen freiwilligen Helfer - Ihr könnt sehr stolz sein.”
Michaela Röhrbein, DOSB-Vorstand für Sportentwicklung, war bereits um 3.00 Uhr auf den Beinen, um rechtzeitig in Anklam zu sein: „Ich mache das, weil es so viel Freude macht und Kraft gibt, hier mit über 2.800 Kindern, die alle darauf brennen, endlich loslegen zu können, im Stadion zu sein. Und natürlich, um unserer Wertschätzung Ausdruck zu verleihen: gegenüber den Vereinen, dem Kreis- und dem Landessportbund und dafür, dass hier in Anklam so viele weitere Organisationen wie das Jugendamt, die Feuerwehr oder der Rotary Club mithelfen. Das finde ich sehr beeindruckend”.
Zur Entwicklung des Deutschen Sportabzeichens sagte sie: 2Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 556.000 Sportabzeichen abgelegt - ich bin davon überzeugt, dass wir in 2024 die 600.000er-Marke knacken. Bei einer anderen Gelegenheit habe ich die Zielmarke von einer Million Sportabzeichen im Jahr ausgegeben; und wenn man diese Veranstaltung heute erlebt, bin ich sicher, dass wir dorthin kommen.”
Andreas Bluhm, der Präsident des LSB Mecklenburg-Vorpommern, freute sich darüber, „… heute, 16 Tage vor den Olympischen Spielen, ein solch wundervolles Bild hier in der Hansestadt Anklam zu sehen. Ein riesengroßes Dankeschön: Ganz, ganz viele Menschen haben das alles für Euch heute vorbereitet - jetzt müsst Ihr nur noch Sport machen und Spaß haben.
Sport frei!
Die drei Sportbotschafter der Nationalen Förderer fingen dann auch direkt nach der offiziellen Eröffnung und dem gemeinsamen Warm up um 9.00 Uhr damit an, die Kinder und Jugendlichen bei ihren Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen anzufeuern und zu coachen.
Unterstützt wurden sie dabei von drei erfolgreichen Sportlerinnen aus der Region: Ramona Brussig, Judoka-Para Sportlerin und zweifache Paralympics-Siegerin, Maria Hinz, zweifache Weltmeisterin im Bankdrücken und die Para Leichtathletin Lindy Ave, Siegerin bei den Paralympics in Tokio 2020 über 400 Meter, waren ebenfalls in Anklam am Start.
Was kann Lindy Ave den Schüler*innen als Erfolgstipp mit auf den Weg geben? „Bleibt immer dran. Verfolgt Euer Ziel und vor allem: Lasst Euch nicht einreden, Ihr könnt irgendetwas nicht.”
Warum es eine gute Idee ist, sich auf das Deutsche Sportabzeichen vorzubereiten, erklärt Frank Busemann: „Es macht schon ausgesprochen Sinn, für das Deutsche Sportabzeichen zu trainieren. Die Muskulatur muss vorbereitet, die Bewegungsabläufe sollten ein bisschen einstudiert werden. Und wenn man aus der kalten Hose sofort zur großen Prüfung antritt, dann klappt das in den seltensten Fällen. Also vorher trainieren und dann mit einem guten Gewissen und Gefühl das Sportabzeichen angehen.”
Frank Stäbler ergänzt: „Du musst nicht Weltmeister sein, um anzufangen, aber du musst irgendwann mal anfangen, um Weltmeister werden zu können. Und unabhängig davon geht es auch einfach um ganz viel Spaß und Emotion. Das Deutsche Sportabzeichen ist so vielseitig und es gibt so viele Disziplinen, dass früher oder später jeder etwas findet, was ihm richtig gut liegt und ihm richtig Spaß macht.”
Ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights
Dass Frank Stäbler tatsächlich etwas gefunden hat, was ihm richtig gut liegt, konnte er um 10.30 Uhr bei einer Vorführung seiner Sportart unter Beweis stellen, während der er sich von einigen Mutigen auf die Ringermatte legen ließ: „Beim ältesten Sport der Welt ist es wichtig zu verstehen, dass es nicht um Kraft geht, sondern dass die beste Technik zählt.“
Doch zuvor stand das erste Highlight des Tages auf dem Programm: der inzwischen schon traditionelle Gummistiefel-Weitwurf. Den Wanderpokal, der „Goldenen Gummistiefel“, sicherte sich für heute - unter insgesamt 19 Teilnehmer*innen - Tagessieger Frank Busemann mit einer Reichweite von 34,60 Meter, womit er seinen eigenen bisherigen Rekord um gleich 1,30 Meter übertraf - und die Chance deutlich verbesserte, den “Goldenen Gummistiefel” am Ende des Jahres als Toursieger dauerhaft seiner Trophäensammlung hinzufügen zu können.
Um 11.30 Uhr ging es zur Autogrammstunde mit den Sportbotschaftern der Nationalen Förderer sowie Lindy Ave und Maria Hinz. Sie wurden von den Schüler*innen regelrecht belagert - aber alle bekamen ein persönliches Autogramm.
Auch auf der Bühne war am Vormittag allerhand geboten: Vorführungen des Ueckermünder Turnvereins und des Fitness- und Tanzvereins „be free” aus Eggesin zogen viele begeisterte Zuschauer*innen an.
Nach einer kurzen wetterbedingten Unterbrechung hatten dann ab 14.30 Uhr alle Menschen mit und ohne Behinderung, die neugierig auf das Deutsche Sportabzeichen waren, die Möglichkeit, die verschiedenen Disziplinen kostenfrei zu testen oder gleich abzulegen.
Nach einem tollen Sporttag in Anklam verabschiedet sich die Sportabzeichen-Tour zunächst in eine Sommerpause. Der nächste Tourstopp wird dann am 27. August auf der Nordseeinsel Langeoog sein.
(Quelle: DOSB)
Team D erhält weiteren Zuwachs
Aufgrund von Nachrücker*innen in den fünf Sportarten Judo, Kanu-Rennsport, Leichtathletik, Ringen und Tischtennis stoßen acht weitere Athlet*innen zum Team D dazu.
Insgesamt umfasst das Team D Paris 2024 damit nun 470 Athlet*innen (davon 44 Ersatzathlet*innen).
Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark.
Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:
Judo (1 Athlet / 1 M): Eduard Trippel (-90 kg / JC Rüsselsheim)
Kanu-Rennsport (1 Athletin / 1 F): Enja Rößeling (K1 500 m / KG Essen)
Leichtathletik (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nele Weßel (1500 m / TV Waldstraße Wiesbaden) - Manuel Mordi (110 m Hürden / HSV) Velten Schneider (3000 m Hindernis / VfL Sindelfingen)
Ringen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Annika Wendle (Freistil 53 kg / ASV Altenheim) - Lucas Lazogianis (griech-röm. 97 kg / SG Weilimdorf)
Tischtennis (1 Ersatzathletin / 1 F): Yuan Wan** (Mannschaft / TTC Weinheim)
**Yuan Wan wurde als Ersatzathletin nachnominiert, dafür rückt Annett Kaufmann, zuvor Ersatzathletin, aufgrund einer Verletzung von Ying Han ins Team auf
Einkleidung des Team Deutschland
Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.
Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Material von der Einkleidung inklusive Porträtfotos zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de bzw. auf https://medien.teamdeutschland.de
Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024
Deutsches Haus und Fan Zone in Paris
Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.
Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.
Alle Informationen auf teamdeutschland.de
Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:
Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.
(Quelle: DOSB)
Team D erhält weiteren Zuwachs
Aufgrund von Nachrücker*innen in den fünf Sportarten Judo, Kanu-Rennsport, Leichtathletik, Ringen und Tischtennis stoßen acht weitere Athlet*innen zum Team D dazu.
Insgesamt umfasst das Team D Paris 2024 damit nun 470 Athlet*innen (davon 44 Ersatzathlet*innen).
Bei den Olympischen Spielen London 2012 umfasste das Team D 407 Athlet*innen, vier Jahre später in Rio de Janeiro waren es 452. Bei den Spielen in Tokio 2021 war das Team D 434 Athlet*innen stark.
Die nominierten Athlet*innen des Team Deutschland:
Judo (1 Athlet / 1 M): Eduard Trippel (-90 kg / JC Rüsselsheim)
Kanu-Rennsport (1 Athletin / 1 F): Enja Rößeling (K1 500 m / KG Essen)
Leichtathletik (3 Athlet*innen / 1 F / 2 M): Nele Weßel (1500 m / TV Waldstraße Wiesbaden) - Manuel Mordi (110 m Hürden / HSV) Velten Schneider (3000 m Hindernis / VfL Sindelfingen)
Ringen (2 Athlet*innen / 1 F / 1 M): Annika Wendle (Freistil 53 kg / ASV Altenheim) - Lucas Lazogianis (griech-röm. 97 kg / SG Weilimdorf)
Tischtennis (1 Ersatzathletin / 1 F): Yuan Wan** (Mannschaft / TTC Weinheim)
**Yuan Wan wurde als Ersatzathletin nachnominiert, dafür rückt Annett Kaufmann, zuvor Ersatzathletin, aufgrund einer Verletzung von Ying Han ins Team auf
Einkleidung des Team Deutschland
Die offizielle Einkleidung der Athlet*innen, Trainer*innen und Betreuer*innen des Team Deutschland für die Olympischen und Paralympischen Spiele Paris 2024 findet noch bis zum 15. Juli bei unserem Partner, der Messe Düsseldorf, statt.
Für Journalist*innen gibt es in einer täglich geöffneten Mixed Zone die Möglichkeit, eine Vielzahl an Athlet*innen des Team D noch vor dem Start der Spiele zu treffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Material von der Einkleidung inklusive Porträtfotos zur freien redaktionellen Verwendung finden Sie auf www.sportpresseportal.de bzw. auf https://medien.teamdeutschland.de
Informationen zu Anwesenheiten von Athlet*innen, Akkreditierung und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: https://www.dosb.de/199/presse-infos-paris-2024
Deutsches Haus und Fan Zone in Paris
Zu den Olympischen und Paralympischen Spielen in Paris 2024 wird das Deutsche Haus als „Home of Team Deutschland“ im Rugbystadion Jean Bouin eingerichtet – in direkter Nachbarschaft zum Prinzenpark und zum Stade Roland Garros. Erstmals ist für den Zeitraum der Olympischen Spiele an den Treffpunkt für Gäste aus Sport, Medien, Wirtschaft und Entertainment auch eine Fan Zone als öffentliche Fläche für Besucher aus aller Welt auf dem Spielfeld des Stadions angedockt.
Allgemeine Informationen zum Deutschen Haus, zur Fan Zone sowie zum Programm vor Ort und zu den Tickets finden Sie hier.
Alle Informationen auf teamdeutschland.de
Mit der Nominierung wird die virtuelle Heimat des Team Deutschland im Internet aktualisiert. Zudem ist das Team D auf folgenden Social Media Plattformen aktiv:
Das verbindende Element der digitalen Kommunikation von Athlet*innen, Verbänden und Fans bleibt wie bei vergangenen Olympischen Spielen der Hashtag #WirfuerD.
(Quelle: DOSB)













